Wer nachts seine Heizung richtig einstellt, spart bares Geld

Wer nachts seine Heizung richtig einstellt, spart bares Geld

Die Energiepreise gehen durch die Decke, draußen ist es bitterkalt. Wie Sie nachts jetzt effektiv heizen und gleichzeitig Geld sparen, verraten wir Ihnen hier.

Bei den aktuell hohen Gas- und Strompreisen versuchen wir alle, an jeder Ecke zu sparen. Die Heizung niedriger einzustellen oder gar auszulassen ist da eine naheliegende Idee. Zumindest nachts drehen wir den Regler runter – schließlich brauchen wir während des Schlafens nicht jeden Raum auf kuschelige 21 Grad zu heizen.
Doch Moment! Warum es Sie am Ende mehr Geld kostet, die Heizung nachts auszuschalten, lesen Sie hier.

Im Video: Mit Gardinen Heizkosten sparen

Heizung nachts ausschalten kostet viel Energie

Wer nachts die Heizung ausschaltet, um Energie zu sparen, wird jetzt enttäuscht. Nur in wenigen Fällen lässt sich so tatsächlich Geld sparen.
Drehen Sie den Regler nachts komplett herunter, sinkt die Raumtemperatur stark ab. Vor allem bei schlecht isolierten Wohnungen sollten Sie davon unbedingt absehen! Die kälter werdende Außenluft dringt umso schneller durch die Wände und kühlt Ihre Innenräume im Nu aus.

Beim Aufheizen am nächsten Tag muss dann verhältnismäßig mehr Energie aufgewandt werden, als Sie in den nächtlichen Stunden eingespart haben. Zudem kondensiert an kalten Wänden mehr feuchte Luft, sodass Schimmelbildung zum Problem werden kann.

Geld sparen: Wie sollte man nachts heizen?

Das Umweltbundesamt empfiehlt dagegen, die Raumtemperatur nachts auf minimal 17 bis 18 Grad abzusenken. Ein paar Grad machen sich bereits in den Kosten bemerkbar. So sparen Sie bares Geld, während Sie gleichzeitig die Schimmelgefahr eindämmen und die Wohnung effizient heizen.

Tipp: Mit einfachen Reflexionsfolien mit Alubeschichtung, können Sie Heizungen an Außenwänden effektiv und einfach dämmen. Das spart Geld und bedeutet keinen großen Aufwand!

Hier lesen Sie genau, bei welcher Temperatur Sie gut schlafen können >>

Die gesündeste Temperatur in der Nacht 

Auch gesundheitlich ist es für den Körper besser, in der Nacht auf eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad zu setzen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass der Körper sonst zu viel Flüssigkeit verliert und zum anderen, dass eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit dafür sorgt, dass sich Krankheitserreger auf trockenen Schleimhäuten besser ausbreiten können. Daher ist auch für Medizinerinnen und Mediziner eine etwas niedrigere Temperatur in der Nacht die bessere Wahl. 

In Zeiten der Energie- und Klimakrise versuchen wir, so effizient wie möglich zu haushalten. Eine relevante Frage, die wir uns dabei im Alltag stellen: Ist der...
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