Wasser sparen: 4 Tipps für eine Regentonne im Garten

Wasser sparen: 4 Tipps für eine Regentonne im Garten

Die Sommer werden immer trockener, das Wasser knapper. Eine tolle Möglichkeit für die Versorgung des eigenen Gartens ist daher Regenwasser! Es ist kostenlos und einfach aufzufangen. Wir verraten Ihnen, wie Sie eine Regentonne effektiv und richtig einsetzen.

Garten bewässern: Darum ist Regenwasser besser als Leitungswasser

Wer einen eigenen Garten hat, weiß, wie wichtig Wasser für die Versorgung der Pflanzen ist. Doch dafür täglich den Rasensprenger oder Gartenschlauch anzustellen, ist nicht nur teuer, sondern auch verschwenderisch. Das kann auch viel günstiger gehen: Nämlich, indem man effektiv Regenwasser für die Gartenbewässerung verwendet. Es ist kostenlos und enthält kein Kalk. Das ziehen die Pflanzen sowieso dem Leitungswasser vor, denn das Mineral hemmt die Nährstoffaufnahme bei Blumen und Sträuchern.

1. Regentonne kaufen: Darauf sollten Sie achten

Regentonnen gibt es in verschiedenen Größen und Materialien. Schauen Sie, wie viel Platz Sie haben und entscheiden Sie sich für eine passende Größe. Wer will, kann statt einer großen Tonne auch mehrere kleine aufstellen.
Optisch können die sich nach Geschmack stark unterscheiden: Von einfachen, grünen Plastiktonnen bis hin zu schmucken Stücken im Antik-Stil gibt es hier allerlei. Die Kosten können dementsprechend stark variieren. Ab gut 30 Euro sollten Sie eine 300-Liter-Tonne im Baumarkt bekommen.
In jedem Fall sollten Sie einen Deckel für die Tonne kaufen: So schützen Sie Kinder und Tiere vor dem Hereinfallen und halten außerdem Dreck fern.

Tipp: Überlegen Sie jetzt schon, wie Sie das Wasser später entnehmen wollen. Es gibt Modelle mit eingebautem Wasserhahn – ansonsten müssen Sie das Wasser von oben mit einem Gefäß entnehmen.

2. Standort: Regentonne richtig aufstellen

Die Voraussetzung für die Verwendung einer Regentonne ist das Vorhandensein einer Regenrinne. So können Sie Regenwasser relativ einfach auffangen. Ob es sich dabei um das Wohnhaus, das Carport oder einen Schuppen handelt, ist ganz egal. Je mehr Regenrinnen Sie haben, desto mehr Tonnen können Sie aufstellen und dementsprechend mehr Wasser auffangen.
Der Untergrund sollte lediglich stabil genug sein, um die Tonne zu halten. Achten Sie darauf, dass diese nicht umkippen kann und am besten etwas windgeschützt steht.

3. Regentonne korrekt anschließen

Das Regenwasser wird in der Regentonne aufgefangen, und zwar dort, wo das Regenfallrohr am Gebäude angeschlossen ist. Das Rohr, welches von der Rinne hinunter führt, kann Wasser über einen Ausfluss von oben in die Tonne leiten, oder direkt in die Tonne führen. Dafür brauchen Sie einen sogenannten Regensammler. Das Verbindungsstück gibt es in verschiedenen Größen und Modellen im Baumarkt zu kaufen.

4. Regentonne winterfest machen

Bevor es beginnt zu frieren, sollten Sie Ihre Regentonne vor dem Frost schützen. Da sich das Wasser ausdehnt, wenn es friert, darf die Tonne maximal halb gefüllt sein. Und selbst dann sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob sich eine zweite Schicht Eis darüber gebildet hat, die aus Schwitz- und Schmelzwasser entstehen kann. Diese sollten Sie zerschlagen, da sie das restliche Wasser an seiner Ausdehnung hindern kann.
Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die Tonne vor dem Winter vollständig entleeren. Lassen Sie die Tonne dann umgedreht stehen oder platzieren Sie einen Deckel darauf, damit sich kein neues Wasser darin sammelt.

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