Strom sparen: Die 5 größten Stromfresser in der Wohnung

Die 5 größten Stromfresser in Ihrer Wohnung

Ob Lebensmittel, Öl, Gas oder Strom. Die Inflation treibt die Preise in Deutschland extrem nach oben. Verbraucherinnen und Verbraucher kommen in Sachen Nebenkosten an Ihre Grenzen. Dabei können Sie selbst einiges tun, um Strom zu sparen. Wir kennen 5 Stromfresser in Ihrer Wohnung, die Sie garantiert immer übersehen haben.

Die Nebenkostenabrechnung für 2022 dürfte wohl bei einigen Haushalten für Bauchschmerzen sorgen. Nicht nur die Preise für Lebensmittel nehmen immer weiter an Fahrt auf, vor allem Gas, Öl und Strom werden teurer. Doch was tun? Ganz machtlos sind Sie tatsächlich nicht. Und Sie müssen dafür nicht mal zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln. Um Strom zu sparen, genügt es schon, die größten Stromfresser in der eigenen Wohnung zu kennen.

Das sind die 5 größten Stromfresser in der Wohnung

1. Fernseher und Multimediageräte

In den vergangenen Jahren hat sich der Fernseher zu einem echten Schmuckstück gewandelt. Dank sogenannter Smart-TVs, die als Bilderrahmen fungieren, wirkt das Gerät nicht mehr fehl am Platz. Doch genau diese Funktion kann auf Dauer ganz schön teuer werden und die Stromrechnung in die Höhe treiben. Und nicht nur das. Gleiches gilt auch für Spielekonsolen, TV-Receiver und Co., die im Leerlauf weiter Strom ziehen. Koppeln Sie diese Geräte also immer an einen praktischen Kippschalter. Tipp: Vergessen Sie auch nicht die Ladestation Ihrer elektronischen Zahnbürste!

2. Kühlschrank und Gefrierschrank

So unscheinbar die Gefrierkombination vielleicht auch wirken mag, sie zählt tatsächlich zu den größten Stromfressern überhaupt. Vor allem dann, wenn man Kühl- und Gefrierschrank alles andere als effizient nutzt. Denn selbst wenn Sie ein stromsparendes Modell bereits daheim haben, kann das Gerät immer noch zur Kostenfalle werden: 

  • Öffnen Sie den Gefrierschrank immer nur so kurz wie möglich, da die warme Luft erst wieder runtergekühlt werden muss.
  • Achten Sie darauf, regelmäßig abzutauen. Das Gerät verbraucht auf diese Weise 15 bis 45 Prozent weniger Strom im Jahr.
  • Die praktische No-Frost-Funktion suggeriert, Strom zu sparen, bewirkt aber leider genau das Gegenteil.
  • Stellen Sie Ihren Kühlschrank an einen kühleren Ort. So verbraucht er weniger Strom.
  • Bei einem vollen Kühlschrank sind Energieverbrauch und Stromverbrauch geringer.

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3. Herd

Auch das Herzstück der Küche kann bei unsachgemäßer Benutzung ziemlich schnell zur Kostenfalle werden. Möchten Sie keine böse Überraschung auf Ihrer Stromabrechnung erleben, sollten Sie diese Tipps unbedingt beherzigen:

  • Wählen Sie immer Töpfe, die genau auf die jeweilige Herdplatte passen.
  • Verwenden Sie beim Kochen einen Topfdeckel. So lässt sich der Stromverbrauch mit nur einem Handgriff senken. Und zwar um 65 Prozent!
  • Verwenden Sie die Pyrolyse-Funktion an Ihrem Backofen nur sehr sparsam. Die Selbstreinigung ist zwar sehr praktisch, frisst aber Unmengen an Strom.
  • Erhitzen Sie Wasser für Pasta, Kartoffeln und Co. vorher im Wasserkocher.

4. Wäschetrockner

Dank energieeffizienter Technik ist der Stromverbrauch zwar nicht mehr so extrem wie früher, dennoch: Bestimmte Fehler bei der Benutzung des Wäschetrockners können auch das stromsparendste Gerät in einen echten Stromfresser verwandeln:

  • Schleudern Sie die Wäsche vorher gut in der Waschmaschine durch. So benötigt sie weniger Zeit im Trockner und Sie sparen ganz nebenbei auch noch Strom.
  • Reinigen Sie das Flusensieb regelmäßig. Ein schmutziges Flusensieb sorgt dafür, dass der Trockner nicht mehr effizienter arbeiten kann. Ein sauberes Flusensieb verkürzt die Trocknungszeit und reduziert den Energieverbrauch.
  • Hängen Sie die Wäsche an warmen Tagen (vor allem im Sommer) zum Trocknen an die frische Luft. Übrigens wird Wäsche auch bei niedrigen oder Minustemperaturen trocken. Es dauert einfach nur ein wenig länger.
  • Vermeiden Sie die Zeitvorwahl. Die Option ist zwar praktisch, im Stand-by-Modus frisst das Gerät jedoch unnötig Strom.
  • Auch mit einem Trocknerball, z.B. von Dr. Beckmann, lässt sich die Trocknungszeit verkürzen. Die Wäsche wird aufgewirbelt, es kommt mehr Luft an die Kleidungsstücke. Strom wird gespart.

4. Waschmaschine

Nicht nur der Wäschetrockner kann sich bei der Benutzung als Stromfresser entpuppen. Auch die Waschmaschine zählt dazu. Wenn Sie Strom sparen möchten, beherzigen Sie am besten folgende Tipps:

  • Verzichten Sie auch bei der Waschmaschine auf die stromfressende Zeitvorwahl. Stellen Sie das Gerät lieber manuell an.
  • Verzichten Sie auf die Vorwäsche. Das Programm ist in der Regel nicht notwendig.
  • Benutzen Sie das Eco-Programm. Sie sparen damit nicht nur Wasser und Strom, die Wäsche wird auch richtig sauber.
  • Vermeiden Sie das Kurzprogramm! Es ist zwar praktisch, die Waschmaschine muss dafür innerhalb kürzester Zeit auf Temperatur kommen. Und das frisst enorm viel Energie.

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