Schrebergarten gestalten: 3 Dinge, die beachtet werden müssen

Schrebergarten gestalten: 3 Dinge, die beachtet werden müssen

Schrebergärten gelten schon lange nicht mehr als altbacken, sondern sind heißbegehrt. Gerade in den Städten werden sie immer beliebter, um auch im urbanen Umfeld ein eigens kleines Stück Grün zu besitzen. Bei uns erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich ein Schrebergarten zulegen möchten. 

Sie haben Lust auf eine Grünoase in der Stadt oder möchten einfach einen abgeschotteten Ruheort für sich, mit viel Platz und Möglichkeit? Dann könnte ein Schrebergarten genau das Richtige für Sie sein. Allerdings gibt es auf dem Weg zur eigenen Gartenparzelle einige Dinge zu beachten. Wir klären auf. 

Eigener Schrebergarten: Darauf müssen Sie achten

1. Sich auf lange Wartezeiten einstellen

Die Wartelisten für Schrebergärten in Großstädten wie Berlin oder Hamburg sind lang. Daher sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern, wenn Sie sich für einen kleinen Garten außerhalb der eigenen vier Wänden interessieren. In ländlichen Gegenden ist die Lage etwas entspannter. Voraussetzung dafür ist außerdem die Mitgliedschaft in dem örtlichen Kleingartenverein.

Die Preise für den eigenen Kleingarten halten sich in den meisten Fällen in Grenzen, da die Flächen gepachtet werden. Im Schnitt müssen Sie mit 50 Euro monatlich rechnen, um Ihren Kleingarten zu unterhalten. In Großstädten kann dies allerdings auch deutlich mehr sein.  

2. Die Regeln der Kleingärten einhalten 

Da es sich bei Schrebergärten um Flächen handelt, die Kleingartenvereinen unterliegen, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Dies beinhaltet etwa Reglementierungen zu der Bepflanzung der Fläche, Höhe der Bäume oder Größe der Gartenhäuser. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Eine Gartenhaube darf nicht größer als 24 Quadratmeter groß sein und darf nicht als dauerhafter Wohnsitz verwendet werden 
  • Bäume dürfen in der Regel höchstens eine Höhe von 3 Metern erreichen
  • Pächterinnen und Pächter sollten mindestens ein Drittel der Fläche gärtnerisch nutzen und darauf Obst, Gemüse oder Kräuter anbauen 
  • Grundsätzlich können die Regelungen von Verein zu Verein variieren 

3. Einen geschickten Sichtschutz planen 

Sichtschutze sind ein sensibles Thema, denn Schrebergärten sind eigentlich auf ein gemeinschaftliches Miteinander ausgerichtet. Wer trotzdem etwas mehr Privatsphäre wünscht, kann kreativ werden. Am besten eignet sich ein "lebender" Zaun, den Sie mit Kletterpflanzen bepflanzen können und somit einen kleinen Sichtschutz schaffen können. Auch geschickt platzierte Hochbeete können Abhilfe schaffen, ohne den Nachbarn zu vermitteln, dass Sie keine Lust auf diese haben. 

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