Reise-Tipp Teil 4

Weißer Sand und klares Wasser – auf Sardinien gibt es reihenweise traumhafte Buchten. Doch welcher Strand ist der perfekteste? Wir haben uns auf die Suche gemacht. Und einige Favoriten entdeckt.

 

Infos für Ihre Reise

Anreise: TuiFly fliegt von Hamburg und München ab 88 Euro nach Olbia oder Cagliari und zurück (www.tuifly.com). Mietwagen gibt es zum Beispiel bei Autoeurope am Flughafen von Olbia oder Cagliari. 14 Tage kosten rund 300 Euro (Tel. 0 89/ 2 44 47 35 00, www.autoeurope.de).

Übernachten: Tortoli: Das „Stanze di Patika“ wirkt von außen wie ein Wohnhaus. Von innen ist es eine geschmackvolle Pension mit bunt gestrichenen Zimmern, Balkonen und modernen Bädern. DZ pro Nacht ab 70 Euro (www.lestanzedipatika.it).

Alghero: Das Bed and Breakfast „Nidi della Poiana“ liegt in einem Olivenhain oberhalb von Alghero. Vom Außenpool sieht man das Meer, das man in rund sieben Minuten mit dem Auto erreicht. DZ ab 90 Euro (www.nididellapoiana.it).

Essen & Trinken

Tortoli: Im Fischrestaurant „Da Lenin“ werden hervorragende „Pasta bottarga“ und frischer Fisch serviert. Auf der Weinkarte finden sich nur sardische Tropfen. Beliebtes Lokal bei Einheimischen. Via San Gemiliano 19.

Alghero: Das „Sa Mandra“ ist eines der besten Agritourismi (Bauernhofrestaurants) der Insel. Das Essen dauert immer mindestens zwei Stunden, dafür gibt es viele Gänge, darunter hausgemachte Pasta, Salami aus eigener Herstellung und selbst gebackene Kekse. Strada Aeroporto Civile Pod. 21.

Die Agriturismi, Bauernhöfe, in denen es Essen aus eigener Produktion gibt, haben in der Regel das beste Essen. Spezialitäten der Insel sind:„Malloreddus“,kleine Gnocchi mit Wildschwein, und die Pasta mit „bottarga“, einem salzigen, getrockneten Fischrogen – die sardische Variante des Kaviars. Hausgemacht sind auch die harten oder weichen Pecorino-Käse aus Ziegenmilch.

Tipp: Viele Strände, wie zum Beispiel die Cala Goloritze an der sardischen Ostküste, erreicht man nur zu Fuß. Oder mit dem Boot: zum Beispiel von Santa Maria Navarrese aus, einer Stadt nördlich von Arbatax. Das Ticket kostet 15 Euro. Das Schiff fährt Gäste für ein paar Stunden zu den Buchten. Die letzten Meter muss man – zumindest im Fall von Goloritze – allerdings schwimmen.

Wandern: Auf Sardinien kann man hervorragend wandern. Der Reiseveranstalter La Kooperativa organisiert entsprechende Wanderund Genussreisen entlang der Costa Smeralda, ins Hinterland oder an der Westküste rund um Alghero. Außerdem bietet der Veranstalter spezielle Heilkundereisen und Übernachtungen in besonderen Unterkünften wie etwa dem Wohnhaus des Liedermachers Fabrizio De André oder in Stadthäusern mit Dachterrasse in Borsa (www.lakooperativa.de).

Reisezeit: Sardinien ist im Frühling am schönsten. Ab Anfang Mai ist die Insel grün, auch wenn das Wasser dann noch ziemlich kühl ist. Ab Juni beginnt die Zeit für einen Badeurlaub. Bei gutem Wetter wandern kann man auf Sardinien noch im November.

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Autor:
Jörg Eggert