Mädels-Wochenende in Leipzig Tipps für Junggesellinnenabschied und Co.

Neben Berlin, Hamburg und München zählt die sächsische Stadt Leipzig zu den beliebtesten Zielen für Gruppenreisen: Ob Junggesellenabschied, Kurztrip für Paare oder Urlaub mit der ganzen Familie –Leipzig hält für jeden etwas bereit. Somit bietet sich die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens auch für einen Wochenendtrip mit den Mädels an. Wer diesen organisiert, achtet auf die perfekte Unterkunft für etwa drei Tage, sucht Restaurants und tolle Unternehmungen für Tag und Abend. Folgender Artikel bietet Anregungen und Tipps für all diese Eckpunkte einer Städtereise nach Leipzig.

Der Leipziger Hauptbahnhof liegt zentral und zählt innerhalb Deutschlands zu den wichtigsten Knotenpunkten des Schienenverkehrs. Auch zahlreiche Geschäfte haben sich hier angesiedelt.

Anreise und Unterkunft

Der erste Punkt auf der To-do-Liste für den Kurztrip ist die Planung der Anreise sowie der Unterbringung vor Ort. Mit seinem großen Hauptbahnhof ist Leipzig prädestiniert für die Anreise per Bahn, auch da die Stadt ein wichtiger Knotenpunkt im deutschen ICE-Netz ist. Doch ebenso die Anreise mit dem Auto ist möglich, da die meisten Hotels über eigene Parkplätze verfügen. Der öffentliche Personennahverkehr in Leipzig ist gut ausgebaut – es gibt 13 Straßenbahn- und 51 Buslinien, die die Fahrgäste überall hinbringen. So kann das Auto einfach am Hotel stehen bleiben. Die Leipziger Verkehrsbetriebe bieten dafür besondere Fahrkarten für Touristen an, die zum Teil auch Attraktionen wie den Leipziger Zoo mit dem Ticket verbinden.

Was die Unterkunft betrifft, haben Leipzig-Reisende die Qual der Wahl: Hotels, Hostels, Ferienwohnungen und private Unterkünfte gibt es wie Sand am Meer. Hier ist zunächst zu bedenken, welche Punkte den Reisenden am wichtigsten sind:

  • Möglichst zentrale Lage
  • Günstiger Preis
  • Frühstück inklusive
  • Hochwertige Zimmerausstattung
  • Möglichkeit, selbst zu kochen
  • Gruppenzimmer für alle Mitreisenden

Wenn die Gruppe festgelegt hat, worauf es ankommt, lässt sich eine entsprechende Unterkunft buchen. Gerade für Gruppenreisen eignen sich die Hotels der Meininger-Kette gut. Diese verbinden die Vorteile eines Hotels mit den Besonderheiten von Hostels: So gibt es beispielsweise Gäste-Küchen sowie die Möglichkeit, Wäsche zu waschen. Besonders zentral liegt das Meininger Hotel am Hauptbahnhof Leipzig. Hier finden Gruppenreisende moderne Mehrbettzimmer zu fairen Preisen. Besucher des Hotels können selbst entscheiden, ob sie kochen, das hoteleigene Frühstück nutzen oder auswärts essen. So starten Mädels-Gruppen entspannt in ihr Wochenende.

Das Völkerschlachtdenkmal zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Leipzig und ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Sightseeing oder lieber Shopping?

Wer eine Städtereise plant, hat oft nur wenig Zeit zur Verfügung. In vielen Fällen findet die Anreise freitags statt und schon am folgenden Sonntag steht die Heimfahrt an. Deshalb ist es umso wichtiger, die Zeit vor Ort sinnvoll zu nutzen. Shopping steht dabei für viele Reisegruppen ganz oben auf dem Plan. Das bietet sich in Leipzig auch an, denn die Stadt bietet viele Möglichkeiten, einzukaufen:

  1. Bereits der Hauptbahnhof Leipzig beherbergt viele Geschäfte – so kann das Shoppen losgehen, sobald der Zug verlassen ist.
  2. Direkt anschließend an den Bahnhof liegt die Leipziger Innenstadt, die ebenfalls mit zahlreichen Geschäften aufwartet.
  3. Überdies gibt es in Leipzig zahlreiche Einkaufszentren, die auch bei schlechtem Wetter das Einkaufsvergnügen aufrechterhalten. Die Leipziger Höfe oder die Höfe am Brühl sind stets einen Besuch wert.

Hier ergibt sich zudem die Möglichkeit, für ein kleines Geld das perfekte Party-Outfit zu finden, um damit später ins Nachtleben Leipzigs zu starten.

Für Fans von klassischen Bauwerken hält Leipzig zahlreiche Kirchen bereit. Die Thomaskirche und auch die vielen anderen Gotteshäuser können besichtigt werden.

Auch das Sightseeing sollte in Leipzig nicht zu kurz kommen. Viele historisch wichtige Denkmäler und Bauwerke sind in der Stadt zu finden und erzählen sowohl die Leipziger als auch die sächsische und deutsche Geschichte.

Kirchen

Obwohl Leipzig in einem eher wenig religiösen Bundesland liegt, lassen sich hier zahlreiche Kirchen besichtigen. Leipzig zählt zu den evangelisch-lutherischen Kirchenbezirken – katholische Kirchen gibt es hier nicht. Aber die evangelischen Gotteshäuser stehen ihren katholischen Pendants in nichts nach, deshalb gehört ein Besuch zumindest einer Kirche auf die To-do-Liste.

Die Nikolaikirche ist montags bis samstags jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Außerhalb von Gottesdiensten, Andachten und anderen Veranstaltungen können Besucher die Kirche besuchen, auch Führungen sind möglich. Die Nikolaikirche liegt im Nikolaikirchhof in der Leipziger Innenstadt und ist zentral vom Hauptbahnhof erreichbar.

Eine weitere bekannte Kirche ist die Thomaskirche, die täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet ist. Sie liegt ebenfalls in der Innenstadt, unweit der Nikolaikirche. Auch hier sind Führungen möglich.

Denkmäler

Leipzig beherbergt viele Kulturdenkmäler aus verschiedenen Zeiten. Das bekannteste dieser Denkmäler ist wohl das Völkerschlachtdenkmal, das an die große Völkerschlacht von 1813 erinnert. Das Denkmal liegt etwas außerhalb im Südosten Leipzigs, ist aber mit der S-Bahn gut zu erreichen – die Haltestelle heißt „Völkerschlachtdenkmal Leipzig“. Übrigens ist das Völkerschlachtdenkmal Europas größter Denkmalbau. 

Etwas zentraler, im Bereich der Leipziger Innenstadt befindet sich das Richard Wagner-Denkmal. Es erinnert an den großen Komponisten und Kapellmeister, der in Leipzig geboren wurde, und zieht Musik- und Kulturbegeisterte aus aller Welt an.

Leipzigs Nachtleben – ein Muss für Junggesellinnenabschiede

Kaum ein Städtetrip kommt ohne Abstecher ins Nachtleben der Stadt aus, schon gar nicht, wenn es sich um einen Junggesellinnenabschied handelt. Das Leipziger Nachtleben bietet beste Voraussetzungen für eine unvergessliche Partynacht. Leipzig hat diverse „Szenemeilen“ für Feierwütige in petto, in denen sich – ähnlich wie in Düsseldorf – Gaststätte an Gaststätte reihen:

  • Rund um das Barfußgäschen befindet sich das Viertel „Drallewatsch“ 
  • Das Schauspielviertel liegt entlang der Gottschedstraße
  • Die Münzgasse
  • Entlang der "KarLi", der Karl-Liebknecht-Straße, reiht sich die Südmeile
  • Die Karl-Heine-Straße im Stadtteil Plagwitz zählt ebenfalls zu den Szenemeilen

Im Sommer wird in Leipzig die Kultur des „Freisitzens“ geprägt – in anderen Teilen Deutschlands ist der Begriff „Biergarten“ geläufiger. Doch auch im Winter hält Leipzig viele Bars, Kneipen und Restaurants bereit, um die Touristen und Einheimischen zu bewirten. Wer neben Bars und Szenekneipen etwas mehr erleben möchte, besucht das Werk 2 oder die Moritzbastei. Beide Clubs veranstalten regelmäßig besondere Parties und bestechen mit besonderer, kulturell geprägter Atmosphäre.

Für alle, die nach der durchzechten Nacht etwas Starthilfe brauchen, lohnen sich die Tipps gegen Katerstimmung am nächsten Morgen. Denn das Wochenende in Leipzig ist kurz genug, da bleibt keine Zeit, einen Tag im Bett zu verbringen! Sie werden es sehen.

 
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