Städtereisen Die 5 schönsten Osteuropa-Kurztrips für den Winter

Wenn es um Kurztrips innerhalb Europas geht, denken wohl die meisten direkt an Shopping in London, ein romantisches Wochenende in Paris oder flanieren auf Barcelonas Rambla. Schneespaziergänge in Riga oder deftig essen in Cluj-Napoca steht wahrscheinlich bei deutlich weniger Menschen auf dem Programm, erst recht nicht in der Winterzeit. Dabei haben diese Orte in Osteuropa genau dann einen ganz besonderen Reiz

Die 5 schönsten Osteuropa-Kurztrips für den Winter Die 5 schönsten Osteuropa-Kurztrips für den Winter © Pixabay

Im Winter sind die Touristenmassen verschwunden und Unterkünfte und Flüge sind in der Regel günstiger als zur Sommerzeit. Darüber hinaus bekommen Sie die Chance, die Orte ganz authentisch kennenzulernen und in das lokale Leben der Einheimischen einzutauchen. Doch welche Destinationen in Osteuropa eignen sich besonders gut für einen Kurztrip im Winter?

Diese 5 Winter-Destinationen sollten Sie nicht verpassen

1. Riga

Wenn Sie sich für den Winter mal so richtig viel Schnee wünschen, fliegen Sie doch für ein Wochenende nach Riga. Die Hauptstadt Lettlands ist das kulturelle Zentrum des Landes und hat auch in den kalten Monaten viel zu bieten:

  • Schwarzhäupterhaus
  • Petrikirche
  • Freiheitsdenkmal
  • Zentralmarkt

Verlieren Sie sich in den Kopfsteinpflaster-Gässchen der Altstadt, bestaunen Sie die bunten Häuser und wärmen Sie sich in den zahlreichen gemütlichen Kaffees auf. Zwar wird es im Winter schon gegen 16 Uhr dunkel, doch auch dann können Sie in Museen, Restaurants oder Bars eine gute Zeit haben. Zahlreiche Casinos gibt es in Riga ebenfalls, sodass Glücksspiel-Fans sich in der dunklen Jahreszeit austoben können, falls sie nicht schon nach dem Test von Mobilbet ihren bevorzugten Online Casino-Anbieter gefunden haben.

2. Cluj-Napoca

Der deutsche Name für die Stadt im Nordwesten Rumäniens lautet Klausenburg. Sie ist die inoffizielle Hauptstadt Transsilvaniens und eine lebendige Universitätsstadt mit vielen Studenten. 

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören zahlreiche Kirchen, der Museumsplatz und der Hoia-Baciu Wald mit seinen außergewöhnlich geformten Bäumen. Im Winter können Sie im zentralen Stadtpark der Stadt den gefrorenen Fluss bewundern und einen Blick auf die von Schnee bedeckten Dächer der Stadt erhaschen, zum Beispiel vom Cetatuia Hügel aus. In den zahlreichen Pubs und Restaurants Klausenburgs können Sie sich mit rumänischen Spezialitäten stärken, darunter Hackfleischröllchen, Quarkknödel und Krautwickeln. 

3. Kiew

Die Hauptstadt der Ukraine überrascht mit zahlreichen prächtigen Gebäuden und vielen beeindruckenden Kirchen. Zu den Highlights der Stadt gehören:

  • Sophienkathedrale
  • Kiewer Höhlenkloster
  • Denkmal Majdan Nesaleschnosti
  • Goldene Tor von Kiew
  • Kreshchatiy Park

In den letzten 15 Jahren hat es in Kiew und der gesamten Ukraine Umwälzungen gegeben, durch die die Stadt zum kreativen Zentrum der Ukraine und zu einem wichtigen Zentrum für IT-Technik geworden ist. 

Als Wochenendbesucher interessieren Sie wahrscheinlich vornehmlich die Altstadt, das altrussische Zentrum, der Europaplatz und das Dnjepr-Ufer, an dem Sie wunderbar spazieren und von Ihrem Alltag abschalten können. Nehmen Sie sich warme Kleidung mit, die Temperaturen liegen in den Wintermonaten selten über 0 Grad. 

4. Sankt Petersburg

Für Ihre Reise nach Sankt Petersburg sollten Sie sich ein verlängertes Wochenende Zeit nehmen, schließlich gibt es in der russischen Metropole viel zu sehen. Besonders bekannt ist die Eremitage, eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt in einem wunderschönen Gebäude. Auch das Schloss Peterhof, die Blutskirche und der Palastplatz gehören zu einem Besuch von Sankt Petersburg dazu. 

Als „Venedig des Nordens“ wird Sankt Petersburg auch häufig bezeichnet, was an den zahlreichen Kanälen und Wasserläufen liegt, welche die Stadt prägen und immer wieder von kleinen Brücken überspannt sind. Zahlreiche Denkmäler, Museen, Kirchen und prächtige Gebäude machen Sankt Petersburg zu einer Art Freilichtmuseum – spazieren Sie einfach durch die Straßen und lassen Sie die Atmosphäre auf sich wirken.

5. Budapest

Fotocredit: Pixabay

Geographisch betrachtet gehört Budapest eigentlich zu Mitteleuropa, dennoch wird es landläufig oft zu Osteuropa hinzugezählt. Budapest bietet für einen Wochenendtrip im Winter ein romantisches Flair und viele Gelegenheiten zur gemütlichen Einkehr. Insbesondere die klassischen Kaffeehäuser sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Die Burg, die Fischerbastei, das beeindruckende Parlament und die beeindruckende Kettenbrücke, die die Stadtteile Buda und Pest miteinander verbindet, machen die Stadt aus. Nehmen Sie sich zwei bis drei Tage Zeit und erkunden Sie ganz in Ruhe die Viertel an der Donau. Ein Besuch in einem der zahlreichen Heilbäder der Stadt sollte ebenfalls nicht fehlen, um ihren Wochenendtrip abzurunden. 

Allgemeines zu Wochenendtrips nach Osteuropa

Das Preisniveau in Osteuropa ist im Schnitt niedriger als in Deutschland. Günstige Flüge bekommen Sie mit zahlreichen Billigairlines wie zum Beispiel EasyJet, Wizzair oder Ryanair. Auch mit dem Zug oder dem Flixbus können Sie die osteuropäischen Metropolen erreichen. In der Zeit vor Weihnachten sind viele Städte toll geschmückt und verströmen eine zauberhafte Atmosphäre. Dafür ist die Weihnachtszeit auch häufig teuer und die Städte sind sehr voll. 

Weichen Sie lieber auf den Januar aus, um von günstigen Schnäppchen zu profitieren. Außerdem bleiben die weihnachtlichen Lichter in einigen osteuropäischen Städten noch länger hängen als in Deutschland, sodass Sie auch im Januar noch einen Glühwein trinken oder über einen kleinen Wintermarkt spazieren können. 
 

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