Nachhaltigkeit So lässt er sich umsetzen: Umweltschutz im Alltag

Jeder spricht derzeit von Nachhaltigkeit. Doch im Alltag gerät die Umwelt trotzdem gerne in Vergessenheit. Wie also können Sie mit gutem Beispiel vorangehen und den Umweltschutz in allen Lebensbereichen umsetzen?

Frau beim Einkaufen So lässt er sich umsetzen: Umweltschutz im Alltag © iStock

In verschneiten Winterlandschaften mit dem Schlitten fahren oder einen Schneemann bauen. Den Herbst genießen, durch bunte Wälder schlendern und Kastanien sammeln. Von der Sommerhitze im Meer abkühlen. Im Frühling den Vögeln beim Zwitschern zuhören. Die Natur um uns herum ist wunderschön, doch viel zu lange wurde sie als selbstverständlich betrachtet. 

All das und noch viel mehr könnte eines Tages nicht mehr möglich sein, wenn der Klimawandel eine gewisse Schwelle überschritten hat oder die Meere im Plastikmüll versinken. Es ist also höchste Zeit, endlich mit dem Umweltschutz zu beginnen – und zwar auch für Sie. Denn nur, wenn jeder seinen Beitrag leistet, lässt sich die Schönheit der Natur auf lange Sicht bewahren und auch Ihre Kinder und Kindeskinder werden eines Tages noch diese tollen Naturerfahrungen machen, welche für Sie selbstverständlich sind.

Umweltschutz muss keinen Verzicht bedeuten

Keine Sorge: Wenn Sie sich für die Umwelt engagieren möchten, bedeutet das nicht, dass Sie Ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellen müssen. Stattdessen können schon kleine und kaum merkliche Veränderungen an den Alltagsgewohnheiten ein großer Schritt in die richtige Richtung sein. 

Sie müssen nicht auf Urlaub verzichten, doch reicht nicht der Strand in Italien anstelle jenem in Australien? Und Sie müssen nicht vollständig das Auto entbehren, aber darf es nicht ein Elektroauto oder PKW mit Gasantrieb sein, anstelle des Diesel- oder Benzin-Fahrzeugs? Diese sind nur zwei von vielen Beispielen. Zahlreiche Menschen befürchten Abstriche in ihrer Lebensqualität, wenn sie sich für die Umwelt einsetzen. Daher wird das Problem ignoriert, bis es zu spät ist. 

Aber es ist schon beinahe zu spät und daher muss jetzt gehandelt werden. Diese Sorge, dass Umweltschutz gleichbedeutend ist mit Verzicht, ist unbegründet. Natürlich wird das Leben an der einen oder anderen Stelle weniger komfortabel. Doch die Einschnitte sind so gering, dass die Vorteile überwiegen. 

Denn durch mehr Nachhaltigkeit können Sie auch beispielsweise gesünder leben oder Geld sparen. Sie werden also nicht nur ein gutes Gewissen haben, sondern Ihr Leben in vielerlei Hinsicht optimieren. Hinzu kommen all die kleineren oder größeren Maßnahmen, welche Sie im Alltag überhaupt nicht bemerken, die aber ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Natur und Klima leisten. 

Sie sind überzeugt? Dann finden Sie folgend viele hilfreiche Tipps und Tricks für mehr Umweltschutz im Alltag – und zwar ohne Verzicht oder eine geminderte Lebensqualität!

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Die unendliche Debatte um das Auto

Das Auto ist einer der größten Klimasünder, heißt es immer wieder – vor allem in Bezug auf den CO2-Ausstoß des Verkehrs. Das stimmt, aber es ist dennoch nicht die einzige Ursache für den Klimawandel oder sämtliche Umweltprobleme dieser Erde. Also ja, Sie sollten so oft wie möglich auf das Auto verzichten, bestenfalls sogar ganz ohne eigenes Fahrzeug leben. 

Wer in einer Großstadt wohnt und von einem exzellenten öffentlichen Verkehrsnetz wie U-Bahnen, Bussen, S-Bahnen, Zügen oder auch den derzeit total angesagten E-Scooter profitiert, kann getrost auf ein eigenes Auto verzichten. Dann bedeutet es nämlich meist nur hohe Kosten und unendlich viel verlorene Zeit bei der Parkplatzsuche. An dieser Stelle können Sie also nicht nur der Umwelt helfen, sondern zugleich eine Menge Geld und Zeit sparen. 

Hier kommt das Aber: Viele Menschen sind auf ein Auto angewiesen. Das gilt vor allem für Personen in ländlichen Gegenden, die weite Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen. Aber auch Eltern von kleinen Kindern oder Arbeitnehmer, die viele Kundenbesuche machen, sind dafür typische Beispiele. Es gibt also viele gute Gründe, nicht vollständig auf ein Auto verzichten zu können. Was dann?

  • Wenn weite Strecken zurückgelegt werden müssen, die Sie nicht mit dem Fahrrad fahren können oder möchten, ist eventuell ein E-Bike eine Alternative. Mit diesem sind deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich, sodass Sie weitere Wege in kürzerer Zeit zurücklegen können und das mit weniger Anstrengung. 

    Sie kommen also nicht so verschwitzt bei der Arbeit an, dass Sie sich erst einmal umziehen müssen. Aber Sie sind dafür umweltfreundlich sowie mit einem guten Gewissen unterwegs. So ein E-Bike mag zwar nicht günstig sein, ist aber dennoch deutlich billiger als ein Auto und daher eine Investition, die sich schnell auszahlt. Haben Sie spontan nicht so viel Geld auf der Seite, lässt es sich – wie ein PKW auch – über ein Darlehen finanzieren. Wer den Entschluss gefasst hat, kann diesen dann sogar relativ kurzfristig umsetzen. Wichtig ist bei diesem Modell, sich vorher gut über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. 
     
  • Eine etwas größere Investition, für welche Sie eventuell ebenfalls einen Kredit aufnehmen müssen, ist ein Elektroauto. Doch auch in diesem Fall verzichten Sie stattdessen auf ein Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor und sparen dadurch an anderer Stelle Geld. Kleine Modelle gibt es bereits für weniger als 10.000 Euro. Dennoch ist unbestritten, dass Elektroautos noch so manchen Nachteil mit sich bringen
     
  • Für wen sie als Alternative also nicht infrage kommen, der kann wenigstens auf ein Auto mit Erdgasantrieb setzen. Das bedeutet für Sie dann tatsächlich in keinster Weise eine Einschränkung, ist aber dennoch zumindest etwas umweltfreundlicher mit rund einem Viertel weniger CO2-Ausstoß und bis zu 80 Prozent weniger Schadstoffen.

Schlussendlich müssen Sie selbst entscheiden, inwiefern Sie auf ein (Benzin- oder Diesel-) Auto verzichten können. Doch wenn Sie es schaffen, den PKW häufiger stehen zu lassen oder sogar überhaupt kein eigenes Fahrzeug mehr zu besitzen, sparen Sie nicht nur eine Menge Geld, sondern fördern auch den Klima- sowie Umweltschutz. Sollten Sie doch hin und wieder ein Auto benötigen, gibt es ja vielleicht in Ihrer Gegend Angebote wie Carsharing oder Sie nehmen sich einen Mietwagen. 

Flugreisen als Umweltsünder: Nie wieder Urlaub?

Warmer Sand umspielt Ihrer Füße, die Sonne scheint auf Ihre Haut, die Palmen werden vom Wind bewegt und die Wellen des Meeres plätschern in einem gleichmäßigen Rhythmus vor sich hin. Am Morgen können Sie ausschlafen, sich anschließend an einem üppigen Frühstücksbuffet bedienen und am Abend wilde Partys unter freiem Himmel feiern. Ja, für viele Menschen gibt es nichts Schöneres als Urlaub – sei es klassisch am Strand, sportlich beim Wandern oder auf andere Art und Weise. 

Doch genau damit soll jetzt angeblich Schluss sein, denn das Fliegen gilt ebenfalls als eine der größten Umweltbelastungen im Alltag. Können Sie all das also jetzt nie wieder erleben? Doch! Natürlich dürfen Sie auch weiterhin gerne in den Urlaub fahren. Die Betonung liegt aber auf dem „Fahren“ – denn das Fliegen sollten Sie der Natur zuliebe tatsächlich auf ein Minimum reduzieren

  • Wenn Sie nämlich beispielsweise mit Mann sowie Kind in die USA fliegen und dort das Land bei einem Road Trip erkunden, kommen Sie auf eine CO2-Bilanz von 3.754 Kilogramm. 
  • Entscheiden Sie sich für den Flug nach Südspanien und einen luxuriösen Hotelurlaub, kommen Sie auf 1.408 Kilogramm.
  • Demgegenüber verursacht ein Urlaub in einer Ferienwohnung in Österreich nur einen Ausstoß von 228 Kilogramm. 
  • Das Camping am Strand von Dänemark schlägt sogar nur mit 117 Kilogramm CO2 zu Buche – und die dänischen Strände gelten als einige der schönsten weltweit.

Besonders umweltfreundlich sind Sie unterwegs, wenn Sie bei solchen Destinationen nicht mit dem eigenen Auto anreisen, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Prüfen Sie also, ob Sie nicht auch den Zug oder Bus nehmen können. So müssen Sie nicht selbst hinter dem Steuer sitzen, sondern können sich entspannt zurücklehnen, bis Sie am Urlaubsziel angekommen sind. Das klingt doch nach einem perfekten Start in eine erholsame Auszeit vom Alltag, oder nicht?!

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Müll vermeiden und richtig entsorgen – so geht’s!

Für einen nachhaltigen Urlaub gibt es aber noch eine weitere Grundregel und diese betrifft den Müll. Denn neben dem Klimawandel, besteht eines der größten Umweltprobleme im Plastikmüll, der tonnenweise im Meer landet und sich dort in kleinen Inseln sammelt, die zur Gefahr für sämtliche Meeresbewohner werden und irgendwann zu Mikroplastik zerfallen, das wiederum über den Fisch, Meeresfrüchte oder das Wasser in unserer Nahrung landet. Einerseits sollten  Sie daher – nicht nur im Urlaub – Müll vermeiden und andererseits diesen korrekt entsorgen. Niemals dürfen Sie Müll einfach in der Natur liegen lassen oder sogar ins Meer werfen. 

Sei es also im Urlaub oder zu Hause: Das Thema Müll ist extrem wichtig für den Umweltschutz. Am besten ist es natürlich, diesen so gut es geht zu vermeiden. Schon kleine Veränderungen in Ihren Alltagsgewohnheiten können dabei einen großen Unterschied machen und Sie werden unmittelbar merken, dass Sie deutlich weniger Mülltüten oder gelbe Säcke pro Monat verbrauchen. Wie also lässt sich Müll im Alltag sowie im Urlaub vermeiden?

  • Den meisten Müll nehmen Sie mit nach Hause, wenn Sie einkaufen. Denn viele Lebensmittel sind in Plastik verpackt, für jede Obstsorte wird oft eine eigene Plastiktüte genutzt und auch die gekauften Klamotten werden Ihnen in einer Plastiktasche mit nach Hause gegeben. 

    Nehmen Sie also stattdessen immer Stofftaschen oder einen Rucksack mit zum Einkaufen, um auf all diese Plastiktüten vermeiden zu können. Kaufen Sie Obst und Gemüse lose. Wählen Sie Lebensmittel, die nicht in Plastik, sondern umweltfreundlich oder überhaupt nicht verpackt sind. Am besten gehen Sie sogar direkt in einem „Unverpackt Laden“ einkaufen. Und auch beim Shopping brauchen Sie nicht jedes Mal eine (Plastik-) Tüte, sondern können die neuen Lieblingsklamotten direkt im Rucksack verstauen. 
     
  • Auf Wasser in Plastikflaschen sollten Sie verzichten. Denn das ist nicht nur ungesund, sondern auch umweltschädlich – selbst, wenn die Plastikflaschen angeblich recycelt werden. Schließlich gilt das längst nicht für alle Flaschen und ist dann auch nur rund 25 mal möglich. Früher oder später landen sie also dennoch auf dem Müll. Glasflaschen sind eine umweltschonendere Alternative. Am besten setzen Sie aber einfach auf Leitungswasser, denn dieses ist gesund, günstig und vermeidet Müll. Mit einem Sprudelgerät können Sie ihm noch etwas „Spritzigkeit“ verleihen, wenn gewünscht. 
     
  • Auch in anderen Lebensbereichen gilt: Entwickeln Sie ein Bewusstsein dafür, ob die gekauften Dinge Müll produzieren könnten und wie umweltschädlich dieser ist. Alte Weinkisten können Sie beispielsweise oft noch wiederverwenden oder beispielsweise zu einer stylishen Inneneinrichtung umfunktionieren. Upcycling nennt sich diese Aufwertung von Müll und der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gehen Sie also bewusster mit dem Thema um und finden Sie Wege, um Abfall zu vermeiden oder wiederzuverwenden.
     
  • Es gibt im Alltag außerdem noch viele weitere Situationen, in welchen Sie unnötigen (Plastik-) Müll vermeiden können. Nehmen Sie einen eigenen Behälter für Ihren „Coffee-to-Go“ mit. Packen Sie Lebensmittel beispielsweise in Tupperboxen ein, um diese in den Kühlschrank zu stellen oder einzufrieren, anstatt Gefrierbeutel, Alu- oder Frischhaltefolie zu verwenden. Es gibt zudem bereits Gefrierbeutel und viele andere Haushaltshelfer aus umweltfreundlichen Materialien. 
     
  • Bei größeren Geräten gilt die Devise: Nicht alles müssen Sie (alleine) kaufen. Fragen Sie beispielsweise Ihre Nachbarn, ob Sie nicht gemeinsam einen Rasenmäher anschaffen wollen, anstatt jeder einen eigenen. Leihen Sie sich Werkzeug von Freunden. Mieten Sie einen Hochdruckreiniger, wenn Sie diesen benötigen, anstatt ein eigenes Gerät in die Garage zu stellen – welches Sie ohnehin nur einmal im Jahr oder seltener verwenden. 

    Einige Nachbarschaften teilen sich sogar mittlerweile die Autos oder Gefriertruhen. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Prüfen Sie also vor jeder Anschaffung, ob Sie das Gerät wirklich benötigen und wenn ja, ob Sie sich dieses zumindest mit anderen Haushalten teilen können. 
     
  • Und sollten Sie doch einmal Elektronikgeräte oder andere Dinge entsorgen wollen, so verkaufen Sie diese noch oder verschenken sie über (Online-) Kleinanzeigen. Selbst kaputte Sachen finden oft noch einen dankbaren Abnehmer, welcher sie reparieren möchte oder anderweitig verwertet. 
     
  • Reparieren ist ein wichtiges Stichwort: Ist etwas, das Sie noch gebrauchen können, scheinbar kaputt, so prüfen Sie erst einmal, ob es sich reparieren lässt, anstatt direkt einen Ersatz zu kaufen. Wenn Sie dafür keinen Handwerker bezahlen möchten, können Sie auch selbst Ihr Glück versuchen und beispielsweise ein „Repair-Café“ aufsuchen. Dort wird Ihnen beim Reparieren geholfen und Sie lernen zugleich nette Leute kennen.

Es gibt also viele Möglichkeiten, um Müll zu vermeiden. Wenn er aber trotzdem anfällt, so müssen Sie diesen „richtig“ entsorgen. Mülltrennung ist dabei das A und O – und gar nicht so schwierig, wenn Sie sich einmal gründlich darüber informieren, welche Materialien in welche Tonne gehören oder wo Sie Elektrogeräte und Batterien abgeben können. Investieren Sie also einige Minuten in die Recherche, um der Umwelt einen großen Gefallen zu erweisen. Auch spezielle Apps gibt es mittlerweile, welche Ihnen bei der korrekten Mülltrennung und -entsorgung helfen. 

Den eigenen Garten für das Klima nutzen

Wenn Sie einen eigenen Garten besitzen, können Sie hier vielleicht einen Kompost anlegen. Das ergibt einen hervorragenden sowie natürlichen Bodendünger, spart Müll und bares Geld, denn in den meisten Gemeinden sinken dadurch Ihre Müllgebühren. Diese ist aber nicht die einzige Maßnahme, welche Sie im Garten für den Umweltschutz ergreifen können. 

Stattdessen können Sie Bäume pflanzen, denn jeder Baum ist wertvoll für das Klima und würden alle Menschen auf Freiflächen wie ihren Gärten (mehr) Bäume pflanzen, könnten zahlreiche Treibhausgase aufgenommen und somit der Klimawandel ein Stück weit aufgefangen werden. Zudem genießen Sie in einem Garten die Möglichkeit, Ihr eigenes Gemüse sowie Obst anzubauen. Das ist gesünder, da diese Erzeugnisse frei von Schadstoffen sind, umweltfreundlicher, günstiger und schmeckt auch schlichtweg besser!

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Der Umwelt zuliebe: Ökostrom

Und noch eine Art von Müll können Sie indirekt vermeiden – und zwar den Atommüll, welcher in Atomkraftwerken bei der Energieerzeugung anfällt und anschließend einfach irgendwo in der Natur gelagert sowie sich selbst überlassen wird. Welche Auswirkungen dieser auf die Umwelt hat und wie er eines Tages entsorgt werden könnte, ist hingegen bislang nicht geklärt

Wechseln Sie daher zu Ökostrom. Den Unterschied werden Sie im Alltag nicht merken und müssen somit auch auf nichts verzichten. Doch Ökostrom wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und somit nachhaltig produziert. Durch den Tarifwechsel müssen Sie zudem keine Versorgungslücke befürchten und der neue Anbieter übernimmt häufig sogar die Kündigung beim bisherigen Zulieferer. Einfacher können Sie die Umwelt kaum schützen!

Durch den Wechsel zu Ökostrom können Sie vielleicht sogar gegenüber Ihres bisherigen Tarifs zwei- oder sogar dreistellige Beträge pro Jahr einsparen. Achten Sie aber auf die Siegel „OK Power“ oder „Grüner Strom“, denn viele Anbieter werben fälschlicherweise mit Ökostrom, da dieser Begriff nicht geschützt ist. Zudem gilt es natürlich dennoch, bei jeder Gelegenheit im Alltag Strom zu sparen. 

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Weitere Tipps zum Umweltschutz im Alltag

Wenn Sie all diese Maßnahmen ergriffen haben, leben Sie bereits deutlich nachhaltiger als bisher. Schnell werden sie zu Ihrer neuen Gewohnheit und anstatt eine Einschränkung im Alltag zu bedeuten, bereichern sie sogar Ihr Leben – durch frisches Gemüse aus dem eigenen Garten, neue Freunde aus dem „Repair-Café“, gespartes Geld oder ein besseres Verhältnis zu den Nachbarn. 

Es gibt also viele gute Gründe, um den Umwelt- sowie Klimaschutz zu Ihrer neuen Überzeugung zu machen, sozusagen zu einem „Lifestyle“. Doch damit sind Sie noch lange nicht am Ende angekommen, denn es gibt zahlreiche weitere (größere sowie kleinere) Möglichkeiten und Vorschläge, um Ihren Alltag noch nachhaltiger zu gestalten:

  • Kaufen Sie Ihre Lebensmittel regional sowie saisonal – und natürlich in Bio-Qualität.
  • Essen Sie seltener oder überhaupt kein Fleisch.
  • Verwenden Sie Naturkosmetik oder machen Sie diese einfach selbst.
  • Wählen Sie die Menstruationstasse anstelle von Binden oder Tampons.
  • Achten Sie beim Putzen auf umweltfreundliche Reinigungsmittel.
  • Sparen Sie nicht nur Strom, sondern auch Wasser, wann immer möglich.
  • Schalten Sie also beispielsweise die Spül- oder Waschmaschine erst ein, wenn sie komplett voll sind.
  • Verzichten Sie auf Chemie in Ihrem Garten, beispielsweise beim Düngen.
  • Bringen Sie einen „Keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten an.
  • Schalten Sie Elektrogeräte bei Nichtbenutzung ganz aus. Meiden Sie also den Standby-Modus.
  • Kochen Sie mit Deckel, denn das verbraucht deutlich weniger Energie.
  • Heizen Sie den Ofen nicht vor und nutzen Sie beim Kochen sowie Backen die Resthitze. Schalten Sie also die Platten beziehungsweise den Ofen einige Minuten früher ab.
  • Senken Sie die Raumtemperatur, um weniger heizen zu müssen. Sie müssen im Winter nicht mit T-Shirt durch die Wohnung laufen, sondern ein Pullover reicht auch.
  • Nutzen Sie Energiesparlampen.
  • Betreiben Sie Stoßlüften, anstatt die Fenster über einen längeren Zeitraum hinweg zu kippen.

Sie sehen: All diese Dinge bedeuten für Sie keine Einschränkungen und keinen Verzicht im Alltag. Dennoch haben sie in ihrer Gesamtheit eine große Wirkung für die Umwelt. Wenn Sie also etwas bewusster mit dem Thema umgehen und einige Gewohnheiten in Ihrer Routine umstellen, können Sie Ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten!
 

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