16. Dezember 2019
Kundenbewertungen, Testberichte, Gütesiegel - Wie findet man seriöse Anbieter im Netz?

Kundenbewertungen, Testberichte, Gütesiegel - Wie findet man seriöse Anbieter im Netz?

Onlineshopping
© knape / iStock
Kundenbewertungen, Testberichte, Gütesiegel - Wie findet man seriöse Anbieter im Netz?

Online-Shopping und -Services gehören heute zum Leben einfach dazu. Schnäppchen einkaufen, die neusten Foodtrends entdecken oder sich mit kleinen Spielchen die Zeit vertreiben; eine Reise buchen, gründlich zu einem Thema recherchieren oder einen Dienstleister beauftragen, das passiert heute in vielen Fällen einfach online.

Einkaufen in den Lieblingsshops ist bequem

In der Regel hat man seine liebsten Seiten und Läden, auf denen man immer wieder einkauft oder sich informiert. So zählen etwa Amazon, Otto und Zalando zu den Shops mit den größten Umsätzen pro Jahr, und bei mindestens einem dieser Anbieter hat wohl jede Frau schon eingekauft.
Der Vorteil bei einer bekannten Seite: Man weiß, dass sie vertrauenswürdig ist und muss seine Daten nicht ein weiteres Mal eingeben, sondern kann sich einfach in seinem Kundenkonto einloggen und dann mit einem Klick bestellen.
Allerdings entdeckt man immer wieder neue und spannende Angebote im Netz, das gerade durch seine Vielfalt so interessant ist. Wie aber findet man heraus, ob es sich um ein seriöses Angebot, ein gutes Produkt oder einen vertrauenswürdigen Anbieter handelt, wenn man es neu entdeckt hat? Dabei helfen Kundenbewertungen, Testberichte und Gütesiegel.

Kundenbewertungen – so erkennt man gute Produkte, Shops und sogar Ärzte

Wer ein gutes Produkt oder einen neuen Arzt sucht, der fragt meistens zuerst in der Familie oder bei Freunden nach deren Erfahrungen. Der Mensch schätzt die Empfehlungen anderer Menschen als authentisch ein und glaubt ihnen mehr als den Werbeversprechen der Unternehmen selbst. Hier zeigt sich einer der Vorteile des Internets, denn dank der Sternebewertungen, die auf vielen Seiten zu finden sind, kann man sich leichter ein anschauliches Bild von verschiedenen Angeboten machen.

Der Vorteil: Man muss sich nicht auf die Meinung einer einzelnen Personen verlassen, sondern bekommt einen Querschnitt durch verschiedene Meinungen. Das gilt natürlich nur, wenn schon entsprechend viele Sterne vergeben wurden. Umso wichtiger ist es, dass man selbst als Kunde die Möglichkeit zu bewerten wahrnimmt und damit anderen bei der Kaufentscheidung hilft.
Bewerten kann man heute alles: Ob es um Shops, einzelne Artikel oder Ärzte geht. Meist kann man zwischen einem und fünf Sternen abstimmen und zusätzlich ein paar Worte formulieren.

Falsche Bewertungen?

Leider lauert bei den Bewertungen der Teufel im Detail. Manche Händler kaufen sich gute Bewertungen, andere sind damit konfrontiert, dass sie von Konkurrenten – natürlich anonym – schlechte Bewertungen bekommen und so ihr Image leidet. Es gibt eine neue Richtlinie, nach der stärker gegen falsche Bewertungen vorgegangen werden muss. Doch wie erkennt man als Verbraucher die Echtheit von Bewertungen?

Hier hilft ein Blick auf das gesamte Bewertungsprofil. Gibt es nur sehr gute Meinungen und sind sie professionell formuliert? Dann sollte man hellhörig werden. Ganz normale Kunden schreiben meist, wie sie sprechen, was man gut erkennen kann.
In der Regel ist eine Bewertung nicht das einzige Kriterium für eine Kaufentscheidung, sondern nur einer von vielen Faktoren.

Testberichte – wenn Profis testen

Während die Meinungen von Privatpersonen naturgemäß immer subjektiv sind und auch subjektive Kriterien in die Bewertung einfließen, haben sich professionelle Tester wie bei anbieter.org der Neutralität verpflichtet. Sie nehmen Anbieter, Produkte oder Shops unter die Lupe, überprüfen die Angebote und probieren die Dinge oftmals auch aus. Zudem sammeln sie Hintergrundinformationen und sind über die Ereignisse und Neuerungen in ihrem jeweiligen Gebiet gut informiert.

Anbieter.org hat sich etwa auf den Bereich Sportwetten, sonstige Wetten und Online-Casino spezialisiert. Gerade in diesem Bereich, der sich wachsender Beliebtheit erfreut, herrscht viel Unsicherheit. Immerhin setzt man Geld ein und möchte sichergehen können, dass alles mit rechten Dingen vonstattengeht und man einen eventuellen Gewinn auch ausbezahlt bekommt. Zudem locken viele Anbieter von Online-Spielen mit speziellen Boni und „Geschenken“, die nicht immer leicht zu verstehen sind. Deshalb testen Experten die verschiedenen Seiten, um dann ein objektives Urteil abgeben zu können.

Gütesiegel – diese Shops sind seriös

Wenn es um das Thema Objektivität und Seriosität geht, gehören Gütesiegel wohl zu den besten, vertrauensbildenden Maßnahmen im Netz – allerdings nur, wenn es auch die richtigen Siegel sind. Manche Händler erfinden Siegel, die zwar nett aussehen und gut klingen, die jedoch keinen Wert haben. Doch welchen Siegeln kann man vertrauen? Es gibt die "Initiative D21“, ein Projekt von Wirtschaft, Politik und Verbraucherschützern, die auf ihrer Seite empfehlenswerte Gütesiegel vorstellen. Dazu zählen etwa „Trusted Shops“, das sicher jeder schon einmal gesehen hat, oder S@fer Shopping, ein Siegel, das vom TÜV vergeben wird.

Getestet werden Shops, Reiseseiten und Versicherungen. Bei der Vergabe der Siegel wird nur nach objektiven und prüfbaren Kriterien bewertet. Dazu zählen etwa eine Überprüfung der rechtlichen Informationen auf der Seite, der Bonität und der Internet-Sicherheit. Auch fingierte Testkäufe werden durchgeführt, um die Anbieter auf Herz und Nieren prüfen zu können.

Doch auch ohne solche Siegel kann man selbst erkennen, ob ein Shop oder eine Seite das Mindestmaß an Sicherheit für den Kunden einhalten. Das sind die grundlegenden Bedingungen, die jede Seite erfüllen sollte:

  • Es muss ein gültiges Impressum geben. Ein Postfach allein reicht nicht, sondern es muss möglich sein, schnell Kontakt aufnehmen zu können. Die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme müssen genau beschrieben sein.
  • Beim Kauf in einem Onlineshop hat ein Verbraucher immer ein Widerrufsrecht. Er kann die Ware anschauen, prüfen und bei Nichtgefallen zurücksenden. Über dieses Widerrufsrecht muss er in einer entsprechenden Widerrufsbelehrung aufgeklärt werden. Dort steht auch, wer die Kosten einer eventuellen Rücksendung zu tragen hat: der Kunde oder der Verkäufer.
  • Immer wieder kommt es vor, dass sensible Daten im Netz gestohlen werden. Ärgerlich, wenn dann plötzlich die Kreditkarte belastet wird, obwohl man selbst nichts gekauft hat. Eine Verschlüsselung der Seiten, auf denen solche Daten eingegeben werden, ist deshalb notwendig. Spätestens beim Checkout sollte die Webadresse des Anbieters dann mit einem „https“ anstelle des „http“ beginnen. Das zusätzliche „s“ steht für „sicher“.

Wer sich an unsere Tipps hält, der kann sicher shoppen und spielen und hat online mehr Spaß – ganz ohne unangenehme Überraschungen.

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