15. Juni 2021
So überleben Pflanzen die Urlaubszeit unbeschadet

So überleben Pflanzen die Urlaubszeit unbeschadet

Gerade die Urlaubszeit bereitet vielen Pflanzenfreunden große Sorgen. Muss sie aber gar nicht! Denn schon mit wenigen Tricks bleiben Ihre Pflanzen auch in Ihrer Abwesenheit gesund und munter.

Die Koffer sind gepackt, die Tickets sind eingecheckt und die Vorfreude steigt. Doch was ist mit den Pflanzen im Garten, auf dem Balkon oder in der Wohnung? Nicht jeder hat freundliche Nachbarn, die sich in der Abwesenheit um die Pflanzen kümmert. Während ein paar Tage für viele Pflanzen noch kein Problem darstellen, wird es bei einer Reise, die eine oder vielleicht sogar zwei Wochen dauert, schon kritischer. Da lässt selbst das prächtigste und robusteste Exemplar irgendwann den Kopf hängen. Dabei gibt es einige Tricks, wie sich das verhindern lässt. 

So überleben Ihre Pflanzen die Urlaubszeit unbeschadet

Kübel und Kästen mit Wasserspeicher

Blumenkästen und Kübel mit integriertem Wasserspeicher versorgen Ihre Pflanzen drinnen wie draußen mit ausreichend Wasser. So haben Durststrecken selbst bei längerer Abwesenheit keine Chance mehr. Besonders edel ist dieses Modell in Schieferoptik von Ondis24>>

Automatisches Bewässerungssystem

Gerade wenn der Sommer extrem trocken und regenarm ausfällt, kann die Bewässerung des Gartens mit einem automatischen Bewässerungssystem von Vorteil sein. Besonders praktisch ist beispielsweise dieser Bewässerungscomputer, der einfach an den Wasserhahn angeschlossen wird. In einer App kann außerdem ein individueller Bewässerungsplan für die gesamte Woche angelegt werden.

Auch interessant: Diese Zimmerpflanzen benötigen nur wenig Wasser>>

Pflanzen zurückschneiden

Auch das Zurückschneiden von langen Trieben und verblühten Stellen kann den Wasserverbrauch von Pflanzen deutlich reduzieren und ihnen sogar guttun. Zu empfehlen ist diese Maßnahme aber nur bei schnittverträglichen Pflanzen wie Rosen, Rittersporn, Frauenmantel, Pelargonien, Lupinen oder Husarenknöpfchen. Kommen Sie aus dem Urlaub zurück, haben die Pflanzen womöglich schon wieder ausgetrieben und Sie können sich an den neuen Blüten erfreuen. In Ihrer Abwesenheit hätten Sie davon ohnehin nichts gehabt.

Badewanne oder die Spüle umfunktionieren

Sie besitzen gleich mehrere Zimmerpflanzen? Dann funktionieren Sie Ihre Badewanne zur Bewässerung um! Hierfür wird die Wanne einfach ein paar Zentimeter mit Wasser befüllt, anschließend müssen Sie nur noch ein gefaltetes Handtuch hineinlegen und die Pflanzen ohne Übertopf darauf platzieren. So werden die Wurzeln in Ihrer Abwesenheit optimal mit Feuchtigkeit versorgt - die gefürchtete Staunässe bleibt jedoch aus. Und natürlich können Sie auch die Spüle in der Küche für diese Methode verwenden.

Plastikflaschen zweckentfremden

Neben Bewässerungskugeln und Kegeln aus Terrakotta, Glas oder Plastik besteht auch die Möglichkeit, die Pflanzen drinnen und draußen mit einer Plastikflasche zu bewässern. Verwenden Sie hierfür einfach eine handelsübliche Flasche, spülen Sie diese vorher gut aus und bohren Sie in den aufgeschraubten Deckel ein ca. vier Millimeter großes Loch. Anschließend wird die Flasche mit Wasser befüllt und kopfüber in den Blumenkasten, das Hochbeet oder den Kübel gesteckt. Achten Sie darauf, dass die Flasche ausreichend Halt hat und nicht umkippen kann.

Mit einem Faden "gießen"

Für kleinere Zimmerpflanzen hat sich die Bewässerungsmethode mit einem Faden gut bewährt. Füllen Sie hierfür eine Flasche oder einen Behälter mit Wasser und geben Sie eines der Schnurenden hinein. Das andere Ende der Schnur vergraben Sie im Topf - möglichst in der Nähe der Wurzeln. Wird das Erdreich zu trocken, wird die Feuchtigkeit aus der Schnur automatisch über den Wollfaden angesaugt. Um den Faden vor dem Austrocknen zu schützen, können Sie diesen auch durch einen Strohhalm fädeln.

Küchenrolle zweckentfremden

Auch Küchenrolle lässt sich zur Bewässerung von Pflanzen verwenden. Stellen Sie Ihre Zimmerpflanzen hierfür um einen Wasserbehälter herum auf. Formen Sie aus Küchenpapier nun Schnüre. Das eine Ende kommt in den Wasserbehälter, das andere Ende des Küchenpapiers in die Erde der Pflanze. Auf dem Boden können Sie zusätzlich noch eine Matte auslegen. Oder die Bewässerungsanlage dort aufstellen, wo sich Fliesen befinden.

Es müssen nicht immer chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sein. Mit Nützlingen im Garten und auf dem Balkon können Sie Schädlinge wie Blatt- und Wollläuse...
Weiterlesen

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Lade weitere Inhalte ...