Kolumne Amelie Fried Top drei der faulen Ausreden

Amelie Fried staunt, welche Gründe Menschen finden, sich vor ungeliebten Aufgaben zu drücken.


3 „Sehr geehrter Lehrkörper, ich habe mir in der kalten Schule eine schwere Erkältung zugezogen. Und da der Finanzminister jeden Monat meinen arbeitenden Eltern fast ihr ganzes Einkommen abnimmt, konnte meine Mutter nach der dritten Stufe der Gesundheitsreform keinen Hustensaft kaufen und verabreichte mir stattdessen ein Abführmittel in der Hoffnung, dass die Krankheitserreger über die unteren Ausscheidungswege meinen jungen Körper verlassen. Während der zwölf Stunden, die ich gestern auf dem WC verbrachte, kam dann auch viel raus, aber die Hustenerreger sind noch drin, weswegen ich leider für den Rest der Woche noch das heimische Bett hüten muss.“ Entschuldigung eines Schülers wegen Fernbleibens vom Unterricht. (Quelle: www.schoolunity.de)
2 „Die Straßenbahn hat sich verfahren.“ Mündliche Entschuldigung eines Erstklässlers wegen Zuspätkommens.
1 Meine Lieblingsausrede ist und bleibt die von dem Mann, der – nackt auf einer Frau liegend – von seiner Ehefrau ertappt wird: „Schatz, es ist nicht so, wie du denkst!“
 

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