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Im Winter durch’s Watt?

Im Winter durch’s Watt?

Immer mehr Menschen lockt es im Winter an die Nordseeküste. Dann, wenn einem die steife Brise besonders frisch um die Ohren weht und die See noch rauer und wilder erscheint. Denn von den malerischen Landschaften der Küste und dem UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer geht gerade in dieser Jahreszeit ein spezieller Reiz aus.

Stille – bis auf das Rauschen des Meeres. Die niedersächsische Nordseeküste ist der Ort, um einen Gang zurückzuschalten und innezuhalten. Durch die frische Meeresluft erholen sich Körper und Geist vom Stress des Alltags. Was die Nordsee ausmacht, ist zudem die beständige Bewegung des Wassers. Ebbe und Flut wechseln sich in einem ewigen Spiel ab und zeichnen magische Formen und kraftvolle Strukturen auf dem Meeresboden. 

Winter-Wonderland

Wattwandern im Sommer – das kann jeder. Aber im Winter? Es empfehlen sich Gummistiefel aus Kautschuk, nicht aus Plastik. Das schont die Umwelt und hält die Füße warm. Dann kann es losgehen, in kleinen Gruppen oder individuell führt der Nationalpark-Guide Joke über das feste Sandwatt: Er weiß genau, wo die Wattschnecken wohnen und berichtet von den Überlebensstrategien der Tier- und Pflanzenarten, die an der Küste unter teilweise schwierigsten Bedingungen leben. Auch der geheimnisvolle Wechsel zwischen Hochwasser und Niedrigwasser wird thematisiert. Durch die Ruhe im Winter sind die Naturgeräusche der Region besonders deutlich zu hören.

Auf Zeitreise 

Ein weiteres besonderes Erlebnis bietet sich am Rande der Naturlandschaft Wattenmeer: Dort können Urlauberinnen und Urlauber auf eine kulturhistorische Reise durch die Jahrhunderte zur Entstehung von Sielorten und Deichen gehen. Auf einer Wanderung entlang der Harle erfahren die Gäste von dem harten Leben in der Marsch, der schweren Arbeit der Deicharbeiter sowie von den Fluten, die die Menschen hier bis heute immer wieder zum Kampf mit dem „Blanken Hans“ herausfordern.

Kulinarik mit Ausblick

Es gibt kaum etwas Schöneres, als nach einer Wanderung einzukehren und sich bei regionalen Köstlichkeiten wieder aufzuwärmen: Mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer liegt das Atlantic Hotel mit dem Restaurant Harbour View. Das „Watt’n Menü“ bringt dort den Geschmack der Wattenmeer-Region auf den Teller. Danach können Gäste in den Superior-Zimmern des Hotels die Füße hochlegen und einen einzigartigen Ausblick über das Hafenbecken und den Jadebusen genießen. Um dieses Wintererlebnis am Welterbe abzurunden, empfiehlt sich ein Besuch des hoteleigenen Spas.

Mehr dazu unter: https://www.wattwanderzentrum-ostfriesland.de/watt-mit-allen-sinnen/ 

Dieses Projekt der „Watten-Agenda 2.0“ wird unterstützt durch das INTERREG Programm. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus im Weltnaturerbe Wattenmeer. 

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