Garten & Pflanzen

Gartentipps, Zimmerpflanzen und Balkonideen durch das ganze Jahr

Garten und Pflanzen: Tipps für Beet, Balkon und Topf

Ob große Rasenfläche, kleines Beet oder Balkon: Mit etwas Planung wächst fast überall etwas. Unsere Ratgeber begleiten Sie durch das Gartenjahr, von der Pflanzenwahl bis zur Pflege. Unten beantworten wir häufige Fragen von Hobbygärtnerinnen.

Auch im Haus gibt es viel zu tun. Wie Sie den Alltag leichter gestalten, lesen Sie bei den Haushaltstipps.

Welche Pflanzen vertragen Schatten?

Für schattige Plätze eignen sich Funkien, Farne, Elfenblumen und Haselwurz. Auch Hortensien, Rhododendren und Buchsbaum kommen mit wenig Licht zurecht. Im Halbschatten blühen Fingerhut und Astilben zuverlässig.

Beachten Sie die Bodenfeuchte. Unter Bäumen ist der Boden oft trocken, weil die Wurzeln viel Wasser ziehen. Gießen Sie neu gepflanzte Stauden im ersten Jahr regelmäßig.

Mulchen Sie den Boden mit Rindenhumus oder Laub. Das hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Für den Schatten eignen sich zudem Gräser wie Waldmarbel und Frühlingsblüher wie Buschwindröschen, die unter Gehölzen oft von allein dichter werden.

Wann pflanze ich was?

Frostempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Gurken und Balkonblumen setzen Sie als Faustregel erst nach den Eisheiligen Mitte Mai nach draußen. Kartoffeln kommen ab April in den Boden, sobald er nicht mehr gefriert.

Stauden, Sträucher und Bäume pflanzen Sie am besten im Herbst oder im Frühjahr. Sie wurzeln dann gut an. Im Hochsommer bei Hitze ist das Anwachsen schwerer.

Containerware können Sie das ganze Jahr pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist. Pfingstrosen mögen es nicht tief: Die Knospen sollten höchstens drei bis fünf Zentimeter unter der Erde liegen, sonst blühen sie oft nicht. Auch ein Standortwechsel kann dazu führen, dass sie ein bis zwei Jahre pausieren.

Wie dünge ich richtig?

Pflanzen brauchen vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium. Organische Dünger wie Kompost, Hornspäne und Pflanzenjauche geben ihre Nährstoffe langsam ab. Hornspäne enthalten viel Stickstoff und eignen sich für Starkzehrer wie Kohl, Tomaten und Rosen.

Düngen Sie nach Packungsangabe, nicht mehr. Zu viel Dünger schadet den Wurzeln und belastet das Grundwasser. Im Spätsommer sollten Sie stickstoffreichen Dünger weglassen, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen.

Steingärten brauchen magere, durchlässige Böden. Hier gedeihen Polsterstauden, Thymian, Mauerpfeffer und Katzenminze. Düngen Sie sie kaum, denn zu viele Nährstoffe lassen die Pflanzen weich und instabil wachsen.

Balkon und Terrasse bepflanzen

Auf dem Balkon zählt der Standort. Südseiten brauchen Sonnenanbeter wie Geranien, Lavendel und Petunien. Nordbalkone vertragen Fuchsien und Begonien. Verwenden Sie Töpfe mit Abzugslöchern, damit sich kein Wasser staut.

Auch Kräuter und Gemüse wachsen im Topf. Probieren Sie Schnittlauch, Petersilie oder Tomaten in der Kübelsorte aus.

Kugelbäume wie Kugelahorn oder Kugelrobinie brauchen einen sonnigen Platz und einen tiefen Kübel. Stellen Sie die Töpfe auf Füße, damit das Wasser abläuft, und schützen Sie die Wurzeln im Winter mit Vlies.

Wählen Sie Pflanzen, die zum Standort passen. Das spart Pflege und Geld. Beobachten Sie an einem Sommertag, wie viele Stunden Sonne Ihr Balkon bekommt, und kaufen Sie erst danach ein.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit zum Rasenmähen?

Mähen Sie bei trockenem Wetter, am besten am späten Vormittag. Kürzen Sie nie mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal.

Wie oft muss ich Balkonblumen gießen?

Bei Sonne und Wärme meist täglich. Prüfen Sie mit dem Finger, ob die Erde oben trocken ist. Gießen Sie morgens oder abends.

Was sind Starkzehrer?

So heißen Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf, darunter Kohl, Kürbis, Tomaten und Rosen. Sie profitieren von Kompost im Frühjahr und regelmäßigen Gaben organischen Düngers.

Wann schneide ich Rosen?

Der Hauptschnitt liegt im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Entfernen Sie dabei abgestorbene und schwache Triebe.