12. Januar 2021

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Futter: Was braucht mein Haustier wirklich – und was nicht?

Futter: Was braucht mein Haustier wirklich – und was nicht?

Was ist drin im Tierfutter? Und tut das unseren vierbeinigen Hausgenossen auch gut – oder macht es nur satt? Tatsächlich wissen selbst Tierfreunde oft recht wenig über die Ernährung aus Dose, Beutel & Co. Ein Geheimnis ist es aber nicht: Experten wie Dr. Georg Sanders von PURINA sagen ganz genau, was drin ist und warum. So wird mancher Mythos zu dem, was er ist: ein verbreitetes, aber unbegründetes Vorurteil.

Frau füttert Hund
© Transparency

Mythos: Füllstoffe wie Mais braucht kein Tier – und außerdem sind sie schlecht verdaulich

Richtig ist: Was nur zum zusätzlichen „Auffüllen“ des Futtergebindes dient und das Futter nach mehr aussehen lässt, ist natürlich verzichtbar. Findet sich aber Mais im Futter, hat das eher andere Gründe: Als so genannter Maiskleber, als der der eiweißreiche Anteil der Körner dem Futter zumeist beigegeben wird, enthält die Zutat wertvolle Inhaltsstoffe. Maiskleber gibt dem Tier zusätzlich Protein, Kohlenhydrate und essenzielle Fettsäuren. Außerdem enthält er Aminosäuren und trägt in Verbindung mit anderen Proteinquellen zu einer gut verdaulichen Ernährung bei. Damit ist dann auch die Befürchtung widerlegt, er sei schwer verdaulich und belaste das Tier unnötig.

Mythos: Manche Zutaten verstecken sich hinter unverständlichen Begriffen wie Autolysat

Rind, Huhn, Kaninchen – das ist auf der Inhaltsangabe von Tierfutter zu erwarten. Aber was ist mit vermeintlichen Zutaten wie etwa „Autolysat“? Sollte man da nicht genauer hinschauen? Sicher – denn die Erklärung ist ganz einfach. Autolysat bezieht sich im Grunde auf einen Vorgang während der Herstellung. Hierbei werden die Zutaten „hydrolisiert“. Das heißt: Sie werden gewissermaßen künstlich vorverdaut, es handelt sich um einen vorweggenommenen Verdauungsvorgang. Dabei wird tierisches Protein in Peptide und Aminosäuren zerlegt. So wird es sehr leicht verdaulich. Nicht zuletzt gibt es dem Futter einen willkommenen weiteren Geschmacks-Boost, den Tiere sehr mögen.

Mythos: Fett sollte immer mit Misstrauen betrachtet werden, denn es macht leicht dick

Eine schwergewichtige Katze oder ein moppeliger Hund sind kaum das, was Tierbesitzer sich wünschen. Darum steht Fett von Beginn an unter Generalverdacht. Umso mehr bedarf es hier einer beherzten Verteidigung: Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung hat Fett nicht nur eine solide Daseinsberechtigung, sondern ist sogar sehr wünschenswert. Viele Fette geben dem Tier wichtige Bestandteile wie ungesättigte Fettsäuren. Auch Kohlenhydrate sind viel besser als ihr Ruf. Sie sind bei weitem nicht der definitive Dickmacher und fördern auch keinen Diabetes. Im Gegenteil: Sie sind eine wichtige Energiequelle.

Mythos: Hunde und Katzen sind von Natur aus keine Körnerpicker – und deshalb taugt Getreide im Futter überhaupt nicht

Wenn Hund oder Katze Getreide in ihrem Futter zu sich nehmen, belastet das nur unnötig ihre Verdauung, so eine verbreitete Meinung. Zu Vegetariern will sie auch niemand erziehen (obwohl Hunde im gewissen Rahmen durchaus vegetarisch leben können) – aber Bekömmlichkeit und leichte Verdaulichkeit liegt den Besitzern schon am Herzen. Und genau die wird durch gegartes Getreide gefördert. Wichtig ist natürlich, dass die Getreidezugabe entsprechend verarbeitet, eben gar gekocht ist. Dann aber ist sie sehr verträglich, denn die enthaltenen Kohlenhydrate können zu über 90 Prozent verdaut werden. Gegartes Getreide im Futter fördert die Darmgesundheit. Das in Getreide enthaltene Fett liefert dem Tier lebenswichtige ungesättigte Fettsäuren – die auch für ein glänzendes Fell sorgen.

Was unsere vierbeinigen Freunde also in ihren Napf bekommen, hat (in ernährungstechnischer Hinsicht) durchaus Hand und Fuß. Hier findet sich vieles, was dem Tier und seiner Gesundheit zusätzlich guttut.

Dafür stehen wissenschaftliche Experten – und Anbieter wie PURINA: Sie setzen auf Transparenz und Aufklärung, damit sich die Halter ganz sicher sein können. Auf dem Portal "Ihre Fragen sind uns wichtig" hat PURINA bereits über 220.000 Verbraucherfragen zu Zutaten, Produktion, Tierwohl und Nachhaltigkeit beantwortet und steht Ihnen dort gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

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