27. April 2021
CBD-Blüten – Fragen und Antworten zur reinsten Form von Cannabidiol

CBD-Blüten – Fragen und Antworten zur reinsten Form von Cannabidiol

Die Hanfpflanze, die seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt ist, hat mittlerweile Einzug in die Medizin gehalten. Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler beschäftigen sich mit ihrem Einsatz, insbesondere für die Schmerztherapie.

Hanf
© Washarapol D BinYo Jundang/Pexels

Von großem Interesse ist THC (psychoaktive Substanz), das unter anderem bei chronischen Schmerzen Anwendung findet. CBD (wirkt nicht psychoaktiv) hingegen wird beispielsweise bei Entzündungen oder Angstzuständen herangezogen.

Insbesondere CBD-Blüten sind zurzeit in Deutschland sehr gefragt. Wir halten nachstehend interessante Fragen zu dem wichtigsten Bestandteil der Nutzpflanze und ausführliche Antworten bereit.

Warum sind CBD-Blüten so beliebt?

Zum einen wird das große Interesse an Cannabiniod-Blüten ihrer Reinheit zugeschrieben – kein anderes CBD-Produkt kann ihnen in diesem Bereich das Wasser reichen. Zum anderen lassen sie sich vielfältig verwenden, darunter:

  • zum Aufbrühen eines Tees
  • als Bereicherung für Speisen und Getränke
  • zum Rauchen und Verdampfen

Gehen CBD-Blüten mit einer Rauschwirkung einher?

Nein, ebenso wie alle anderen CBD-Mittel, darunter das weit verbreitete Öl und Kapseln, versetzen sie Nutzer nicht in einen Rauschzustand. In Deutschland dürfen Cannabiniod-Blüten nicht mehr als einen 0,2-prozentigen THC-Gehalt aufweisen, außerdem müssen sie aus einem zertifizierten EU-Nutzhanfanbau stammen.

Sind Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD-Blüten bekannt?

Tatsächlich gibt es noch immer viele Menschen, die der „Wunderpflanze“ nicht vertrauen. Es gibt nur sehr selten Nebenwirkungen, die in der Regel nicht gravierend sind. Außerdem können diese nicht auf die Cannabiniod-Blüten selbst zurückgeführt werden, sondern auf bestimmte Produkte bzw. deren Hersteller.

Für welche Probleme werden CBD-Blüten vermehrt genutzt?

Hauptgründe für die Einnahme der Blüten sind:

  • besseren Nachtschlaf genießen
  • Beruhigung in Stresssituationen finden
  • Ängste verringern
  • Bekämpfung von Kopfschmerzen oder Menstruationsbeschwerden
  • Eindämmung von Magen- und Darmproblemen

Die Qual der Wahl: CBD-Blüten oder Schmerztablette?

Schmerztabletten sind ein erforschtes, zugelassenes Arzneimittel. Die industrielle Herstellung geht jedoch mit Chemie und Verpackungsmaterial einher. Cannabiniod-Blüten sind absolut natürlich, als Schmerzbekämpfungsmittel verzeichnen sie gute Erfolge. Die Entscheidung zwischen beiden kann nur jeder für sich selbst treffen.

Was bedeutet „biphasische Wirkung“ von CBD?

Laut Wörterbuch für medizinische Fachausdrücke steht „biphasich“ für „aus zwei Phasen bestehend, in zwei Phasen verlaufend“. In Bezug auf CBD bedeutet es, dass dieses mit verschiedenen Wirkungen einhergehen kann. 

Zum Beispiel erhöht eine niedrige Dosis die Konzentrationsfähigkeit, während eine höhere für Schläfrigkeit sorgt. Darüber hinaus sollte man bedenken, dass jeder Mensch individuell auf Cannabiniod-Blüten reagiert.

Besteht Suchtgefahr bei der regelmäßigen Einnahme von CBD-Blüten?

Die Weltgesundheitsorganisation stuft CBD-Mittel als ungefährlich ein. Sie weist zudem darauf hin, dass sie nicht abhängig machen. Studienergebnisse erbrachten gleichfalls keinen Hinweis auf Suchtgefahr. Die Langzeiteinnahme gilt deshalb als unbedenklich.

Können zu viele Blüten gefährlich sein?

Eine Überdosierung ist nicht möglich. Weder Nebenwirkungen noch Suchtpotential sind die Folge. Möglicherweise kommen durch den Verzehr zu vieler CBD-Blüten Müdigkeit oder ein trockener Mund vor. Beides verschwindet jedoch schnell wieder.

Wie lange sind Cannabiniod-Blüten haltbar?

Die Haltbarkeit ist von der richtigen Lagerung abhängig. Wer dabei mit Sorgfalt zu Werke geht, kann die Qualität sechs bis zwölf Monate erhalten und von einer frischen, aromatischen sowie angenehmen Wirkung profitieren.

Wie lagert man Blüten richtig?

Schädliche Außeneinflüsse sind Gift für CBD-Blüten. Sie sollten an einem kühlen, trockenen Platz bei einer Temperatur von 16 bis 20 Grad aufbewahrt werden. Weiterhin ist UV-Licht-Einstrahlung zu vermeiden. Es besteht die Gefahr, dass die enthaltenen Wirkstoffe verfallen.

Bestenfalls bewahrt man die Blüten in einem luftdichten Behältnis auf. So können sie weder austrocknen noch gelangt Luftfeuchtigkeit hinein. Grundsätzlich beträgt diese bei der idealen Aufbewahrung zwischen 50 und 60 Prozent.

Passen CBD-Konsum und Autofahren zusammen?

THC und CBD dürfen nicht auf eine Stufe gestellt werden. Unter Einfluss von Ersterem ist das Führen eines Fahrzeuges verboten. Aufgrund der Tatsache, dass Letzteres nicht psychoaktiv wirkt, steht dem Autofahren nichts entgegen.

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