Hilfreiche Tipps Daran erkennt man einen guten Hundezüchter

Hunde sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. 2018 besaßen rund 10,7 Millionen Menschen mindestens einen Hund. Sie haben sich jetzt auch für einen Hund entschieden? Herzlichen Glückwunsch!

Superhund Titel Daran erkennt man einen guten Hundezüchter © iStockphoto/Thinkstock

Sie sollten sich vor dem Kauf allerdings Zeit nehmen, um herauszufinden, welche Art von Hund am besten zu Ihnen passt. Möchten Sie einen energiegeladenen Hund zum Laufen oder lieber einen ruhigeren Hund zum Entspannen auf der Couch? Je nach Vorliebe kommen bestimmte Rassen in Betracht, doch es ist immer am besten, das einzelne Tier kennenzulernen.

Dabei können Sie auch herausfinden, ob der Hund gesund ist. Denn selbst wenn Sie eine entsprechende Versicherung abschließen - viele Policen übernehmen die Kosten für eine Behandlung erst nach einer gewissen Wartezeit. Bei der Tierkrankenversicherung der Gothaer sind es beispielsweise mindestens 30 Tage.

Sich einen Hund aus dem Tierheim zu holen, hat sicherlich Vorteile. So werden Sie darüber aufgeklärt, ob das Tier gesund ist oder nicht. Aber reinrassige Hunde bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Bedürfnisse mit Eigenschaften des Hundes in Einklang zu bringen.Jede Hunderasse wurde gezüchtet, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Aus diesem Grund wurden die Körperstruktur, die Instinkte und das Temperament über viele Generationen hinweg durch Züchtung geformt, um die jeweilige Rasse zu entwickeln.

Erster Schritt: Züchter finden

Wenn Sie einen reinrassigen Hund möchten, ist der erste Schritt, einen Züchter zu finden, der weiß, was er tut. Ein guter Züchter achtet darauf, nur gesunde Hunde mit gutem Temperament zu züchten. Das bedeutet, dass jeder Welpe eine bessere Chance hat, ein gutes Familienhaustier zu sein. Solche Züchter wissen auch, wie man Welpen so aufzieht, dass sie sich auf das Leben als Familienhund vorbereiten.

Fragen Sie einen Tierarzt, besuchen Sie Hundemessen oder wenden Sie sich an lokale Zuchtvereine, um Empfehlungen für gute Züchter zu erhalten. Und wenn Sie jemanden kennen, der einen tollen Hund hat, können Sie ihn natürlich fragen, woher er ihn hat.

Sprechen Sie dann mit mehreren Züchtern und besuchen Sie sie, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, was den wirklich engagierten Züchter von jemandem unterscheidet, der es nicht ganz so ernst damit nimmt. Hier sind einige der Fragen, die Ihnen dabei helfen werden:

  • Wo wohnen die Welpen? Die Antwort sollte „im Haus bei der Familie“ lauten. Ein Welpe, der in das Familienleben hineingeboren wurde, hat ein besseres Gefühl dafür, entspannt und freundlich aufzuwachsen. Ein Welpe, der von Menschen in einem Hinterhof, einer Garage oder einem Keller isoliert wird, neigt eher dazu, schüchtern oder aggressiv zu sein.
  • Mit wie vielen Menschen hatte der Welpe Kontakt? Welpen sollten schon sehr früh im Leben mit möglichst vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommen, damit sie den Umgang mit ihnen erlernen können. Im Idealfall veranstaltet der Züchter regelmäßig Welpenpartys und lädt viele Gäste ein, mit den Welpen zu spielen.
  • Kann ich die Eltern des Hundes kennenlernen? Ein Treffen mit dem Vater des Hundes ist wahrscheinlich nicht möglich, aber Sie sollten seine Mutter unbedingt treffen. Die Eltern eines Welpen geben Ihnen einen besseren Einblick in seine zukünftige Persönlichkeit. Ein freundlicher, gutmütiger Mama- oder Papa-Hund ist ein gutes Zeichen.
  • Um wie viele Würfe kümmert sich der Züchter pro Jahr? Ein Züchter mit nur einem oder zwei Würfen pro Jahr hat genug Zeit, den Welpen die nötige Pflege und Behandlung zu geben und ein gutes Zuhause zu finden.

 

So erkennen Sie einen seriösen Züchter

Halten Sie die Augen offen, wenn Sie den Züchter besuchen. Gehen die Hunde entspannt mit Menschen um? Ist es sauber im Haus, in dem die Hunde leben? Gibt es frisches Wasser, ein Hundebett, Spielzeug und Equipment für das Hundetraining? Wichtig ist auch eine große und saubere Hundetoilette für die Welpen. Ein gutes Zeichen ist es auch, wenn der Züchter Sie darum bittet, einen Vertrag zu unterschreiben.

Wenn Sie der Züchter dann auch noch offen über die Nachteile der Rasse aufklärt, beispielsweise ob es eine Tendenz zur Entwicklung bestimmter Gesundheitsprobleme oder eines gewissen Temperaments gibt, und Ihnen Fragen zur Person und dem zukünftigen Umfeld des Hundes stellt, dann sind das gute Voraussetzungen.

Übrigens: Ein guter Züchter nimmt den Hund in jeder Lebensphase zurück, wenn Sie ihn nicht versorgen können. Dennoch sollte es gar nicht erst dazu kommen. Nehmen Sie sich also vor dem Kauf eines Welpen die Zeit, um einen verantwortungsbewussten Züchter zu finden.

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