13. Juni 2020
Lockdown-Trends: So hat sich Deutschland beschäftigt

Top Stay-at-home Trends - Wie Deutschland durch den Corona Lockdown kam

Der Lockdown hat uns Deutsche Nerven gekostet – immerhin verwandelte er das eigene Heim quasi wochenlang zur „Zelle mit Freigang“. Kein Wunder, dass unternehmungslustige Menschen fürchteten, ihnen würde in dieser Zeit die Decke auf den Kopf fallen. Im Nachhinein war dann alles nur halb so schlimm, weil die folgenden 5 Stay-at-home-Trends uns wirksam durch die Krise geholfen haben.

Freizeitbeschäftigung während Corona
© Photo by Edgar Castrejon on Unsplash
Top Stay-at-home Trends - Wie Deutschland durch den Corona Lockdown kam

Freizeitbeschäftigungen der Deutschen während Corona

1. Home-Cooking
Fernab der Firmenkantine kam für viele Kochmuffel im Home-Office der Schock: Auf einmal galt es, sich und seine Lieben täglich selbst mit leckeren Mahlzeiten zu versorgen. Doch die Drucksituation weckte auch das Interesse nach Selbstversorgung und Vorratshaltung: Wie backt man Brot aus Sauerteig? Wie kocht man selbst Chutneys und Marmeladen ein? Wie kocht man in der Mittagspause ein Blitzgericht aus nur 5 Zutaten? Viele Neu-Köche stellten sich während des Lockdowns diesen kulinarischen Herausforderungen und zauberten regelmäßig etwas Leckeres aus ihrem Hamstervorrat oder mit der Hilfe von Kochboxen.

2. Zocken
Irgendwann werden Netflix und Co selbst dem größten Serienjunkie langweilig, denn statt sie nur zu konsumieren, will jeder selbst Spannung und ein bisschen Nervenkitzel erleben. Konsequenterweise gehörte Online-Gaming zu den größten Lockdown-Trends. Bei führenden Spieleanbietern registrierten sich während der Krise bis zu einer Milliarde Nutzer und die beliebtesten Online-Spiele wie „Counter Strike: Global Offensive“ zählten über 1 Million Spieler pro Tag. Doch nicht nur interaktive Spiele, sondern auch Online-Casinos wuchsen in ihrer Beliebtheit. Immerhin besteht beim beim Pokern oder beim Black Jack die Chance, womöglich die Corona-Haushaltskasse etwas aufzubessern. Hierbei war und ist die Anbieterwahl jedoch entscheidend. Das Portal Betrugstest.com hat die verschiedenen Anbieter genauer unter die Lupe genommen.

3. Heimwerken und DIY
Viele Baumärkte hatten auch während des Lockdowns geöffnet; zumindest in Form eines Abholservice. Kein Wunder, schließlich findet der Durchschnittsdeutsche genau hier die nötigen Zutaten gegen den Isolations-Koller. Ganz gleich, ob das Bad seit Ewigkeiten auf neue Fliesen wartet oder Omas alte Kommode abgeschliffen und lackiert werden soll – während des Lockdowns entdeckten viele Frauen hierzulande ungeahnte Heimwerker- und DIY-Talente. Und wer es sich nicht zutraute, seine Wände neu zu verputzen, fand immerhin Spaß daran, Origami-Frösche zu falten oder mit den Kindern zu basteln.

4. Kleingarten-Idylle
Wer keinen eigenen Garten zur Verfügung hat, suchte in der Corona-Krise offensichtlich verstärkt nach einem Kleingarten. Laut dem Bundesverband deutscher Gartenfreunde hat sich hier die Nachfrage verdoppelt, in Metropolen wie München und Hamburg sogar verdreifacht. Der Hintergrund: Im Schrebergarten lässt es sich nicht nur gemütlich ausspannen, sondern auch das eigene Obst und Gemüse ziehen. Besonders beliebt sind hier Erdbeeren, Zucchini und Tomaten, denn mit geringem Pflegeaufwand bieten diese Pflanzen jedem Garten-Anfänger einen guten Ertrag. Dabei erfreuen sich auch Hochbeete immer größerer Beliebtheit.

5. Urlaub auf Balkonien
Fast könnte man glauben, den Deutschen würde ihre obligatorische Sommer-Flugreise dieses Jahr gar nicht fehlen: Parallel zum Flugstopp wuchs die Nachfrage nach Pools, Grills und Terrassenmöbeln im Vergleich zum Vorjahr stark an. Allgemein haben alle Artikel gerade Hochkonjunktur, die den eigenen Garten oder Balkon in eine Oase zum Relaxen verwandeln. Das Phänomen ist nicht nur durch Corona bedingt, denn im Heimurlaub sind die Deutschen ohnehin Profis: Etwa ein Drittel der Bevölkerung verbringt laut Statistik ihren Sommerurlaub jedes Jahr im Inland.

Fazit: Der Lockdown hat unser Leben von einer anderen Seite beleuchtet
In puncto Klimaschutz und Achtsamkeit hat der Lockdown durchaus Fortschritte gebracht: Mehr Menschen haben erkannt, dass sie auch in ihren eigenen vier Wänden Spaß haben können und dafür nicht zwingend quer durch die Stadt oder das Land fahren müssen. Deshalb bleibt zu hoffen, dass die Stay-at-home-Trends auch in Zukunft noch unser Leben bereichern werden.

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