10 Tipps: Für mehr Sicherheit im World Wide Web

Wer sich häufig im World Wide Web bewegt und nicht unbedingt mit der Technologie schon aufgewachsen ist, kann im Umgang mit dem Internet viele Fehler begehen. Diese können einerseits die Sicherheit der eigenen Daten beeinträchtigen, aber auch das verwendete System auf dem Computer kompromittieren. Auch das anonyme Nutzen des Internets will gelernt sein, zumal immer mehr Unternehmen dazu übergehen, die Daten ihrer Nutzer zu sammeln. Im Folgenden die besten Tipps.

Frau vorm Computer Für mehr Sicherheit im World Wide Web © iStockphoto

Tipp Nr. 1: Aktuelles Antivirenprogramm nutzen

Einer der grundlegendsten Tipps beim sicheren Umgang mit dem Internet ist die Verwendung einer aktuellen Antivirensoftware. Während Macs von Natur aus aufgrund ihrer Architektur keinen solchen Schutz benötigen, ist er für Windows-Rechner und Laptops unabdingbar, um Schaden vom System fernzuhalten. Kostenlose Programme sind meist ausreichend, um Malware zu erkennen und anschließend löschen zu können.

Tipp Nr. 2: Passwörter sicher verwenden 

Tipp Nummer zwei bezieht sich auf die sichere Aufbewahrung und Nutzung von Passwörtern im Netz. Initial sollen Nutzer darauf achten, für Passwörter Buchstaben und Zahlen, sowie Groß- und Kleinschreibung zu mixen – bestenfalls so, dass das Passwort keinen offensichtlichen Sinn ergibt. Darüber hinaus sollten die Passwörter entweder getrennt vom Computer aufbewahrt werden oder komfortabel in einem sicheren Schlüsselbund gespeichert werden.

Tipp Nr. 3: Keine unseriösen Seiten besuchen

Ebenfalls essenziell für einen sicheren Umgang mit dem Netz ist das ausschließliche Surfen auf seriösen und etablierten Seiten. Auch bei Glücksspielen im Web respektive dem Besuch von Casinos ist es empfehlenswert, zuerst die Seriosität des Anbieters zu überprüfen. Dazu gibt es etliche Vergleichsportale, die einen guten Überblick generieren. So können sichere Casinos auf nachgefragt.net mit gültiger Lizenz ohne Bedenken genutzt werden.

Tipp Nr. 4: Mail-Postfach mit Bedacht nutzen 

Da für viele User der Hauptteil der Internetnutzung aus Kommunikation besteht, sollte auch beim Versenden und Empfangen von Mails Vorsicht an den Tag gelegt werden. Mit unseriösen Mails versuchen Betrüger zum Beispiel, den Nutzer mittels Links auf gefälschte Webseiten zu locken, um dort an vertrauliche Daten zu gelangen. Auch Mail-Anhänge mit Schadsoftware sind populär. Deshalb gilt: Links und Anhänge immer auf Plausibilität checken.

Tipp Nr. 5: Betriebssystem regelmäßig updaten

Eng verwandt mit dem ersten Hinweis ist der Tipp, regelmäßig das Betriebssystem des verwendeten Internet-Geräts upzudaten. Windows installiert solche Updates komfortabel und automatisch am Ende einer Sitzung. Aber auch beim Mac werden User auf neue Software hingewiesen. Sie dient in beiden Fällen dazu, vorhandene Sicherheitslücken zu schließen und es Kriminellen so noch schwerer zu machen, das System zu beschädigen.

Tipp Nr. 6: Keine illegalen Downloads tätigen

Eine der am häufigsten vorkommenden Quellen für Systembeschädigungen von Computern ist in Downloads illegaler Dateien zu erblicken. Unabhängig davon, was über Tauschnetzwerke heruntergeladen wird, fungiert in solchen laut vzhh.de auch jeder als Uploader. Dabei gilt: Es handelt sich immer um eine Urheberrechtsverletzung und oft nicht geprüfte Dateiinhalte. Diese können im schlechtesten Fall Schadsoftware beinhalten.

Tipp Nr. 7: Online-Banking sicher verwenden

Besonders sensibel sind im Internet höchst vertrauliche Informationen wie Bankdaten. Diese sollten niemals in die Hände Dritter gelangen. Im Umgang mit Online-Banking sollten User immer darauf achten, sich ausschließlich auf der echten Online-Präsenz ihrer Bank einzuloggen und für das Banking zumindest zwei getrennte Geräte zu benutzen. Außerdem sollten nur seriöse Banking-Apps mobil verwendet werden – idealerweise direkt von der Bank.

Tipp Nr. 8: Kommunikation verschlüsseln

Wird das Internet zur Kommunikation verwendet, gilt es, diese bei Bedarf zu verschlüsseln. Egal, ob es sich um vertrauliche private oder geschäftliche Daten handelt: Gelangen diese in die Hände unbefugter Dritte, ist der Schaden vorprogrammiert. Verschlüsselte Kommunikation ist mittlerweile bei Facebook möglich und bei WhatsApp Standard. Auch bei E-Mail-Anbietern ist das Optimum die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Tipp Nr. 9: Daten regelmäßig sichern

Elementar für jeden, der häufig mit dem Internet umgeht, ist die regelmäßige Sicherung der eigenen Daten. Diese Vorgehensweise dient einerseits der Prävention gegenüber Computer-Defekten. Andererseits kann ein Datenzugriff auch dann nicht mehr möglich sein, wenn das System des Geräts durch Malware kompromittiert worden ist oder ein unbefugter Dritter Zugriff erlangt hat. Ideal ist die Sicherung relevanter Daten auf einer externen Festplatte.

Tipp Nr. 10:  Tools zur Anonymisierung nutzen

Last but not least kann es in Zeiten, in denen Unternehmen und Kriminelle permanent versuchen, an die Daten der Nutzer zu kommen, ratsam sein, im Netz von Zeit zu Zeit anonym unterwegs zu sein. Während jeder Nutzer anhand seiner IP-Adresse einwandfrei identifiziert werden kann, gelingt dies nicht unter Zuhilfenahme von Anonymisierungstools wie Proxy- Servern oder speziellen Browsern wie Tor. Alternativ dazu gibt es einfache Add-ons.

 
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