7. September 2021
Angesagtes für den Esstisch: Das sind die aktuellen Geschirr-Trends

Angesagtes für den Esstisch: Das sind die aktuellen Geschirr-Trends

Beim Geschirr ist eigentlich erlaubt was gefällt und zweckmäßig ist. Aber natürlich gibt es auch hier den ein oder anderen Trend. Wer in Sachen Geschirr-Trends auf dem Laufenden sein möchte, kann hier nachlesen, was aktuell auf dem Esstisch angesagt ist.

Mut zur Farbe

Lange Zeit war Weiß die dominierende Farbe beim Geschirr und höchstens ein dezentes farbiges Muster sorgte für Abwechslung. Mittlerweile darf es auf dem Esstisch farbenfroher zugehen. Ob uni oder gemustert, knallig oder in Pastelltönen – Farbe ist beim Geschirr jetzt angesagt. Und wer sich nicht für eine Farbvariante entscheiden kann, darf auch gerne nach dem Mix&Match-Prinzip verschiedene Farben in einem Set kombinieren.

Keramik ist chic

Eine natürliche, urige Optik ist gerade überall angesagt und liegt auch beim Geschirr total im Trend. Statt feinem Porzellan kommt deshalb jetzt die etwas gröbere Keramik auf den Tisch. Keramik, auch als Steinzeug oder Steingut bekannt, wird aus gröberen Tonerden produziert als Porzellan und anschließend mit einer Lasur geglättet und versiegelt. Das Geschirr ist deshalb dicker und wirkt dadurch urig und rustikal. Wer zu Keramik greift, hat neben der attraktiven Optik noch einen weiteren Vorteil. Durch das gröbere Rohmaterial hat Keramik eine geringere Dichte als Porzellan, ist etwas poröser und enthält dadurch mehr Luft. Dadurch wirkt das Material wärmeisolierend. Auf einem Keramikteller bleiben die Speisen also länger warm. Für die Spülmaschine und die Mikrowelle geeignet ist Keramik übrigens meistens auch.

Nachhaltig kaufen

Das gute Geschirr war bei Oma noch ein echter Wertgegenstand. Mit der Massenproduktion ging die Wertschätzung für hochwertiges Geschirr leider vielfach verloren. Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit erreicht nun aber auch den Geschirrschrank. Statt austauschbarer Massenware wird wieder nach dem wertgeschätzten Lieblingsstück gesucht. Das sollte nachhaltig produziert, einzigartig und langlebig sein. Dafür darf es dann auch etwas mehr kosten. Vorsicht ist aktuell aber bei vermeintlich besonders ökologisch nachhaltigen Geschirr-Alternativen aus Pflanzenmaterialien wie Bambus oder Palmblatt geboten. Oftmals handelt es sich dabei eigentlich um einen Mix aus Pflanzenmaterialien und Plastik. Bei hohen Temperaturen besteht hier die Gefahr, dass Schadstoffe an Speisen und Getränke abgegeben werden. Wer stattdessen hochwertiges Geschirr kauft und das möglichst lange nutzt, handelt nachhaltiger.

Handmade statt Perfektion

Kleine Besonderheiten machen Menschen erst besonders schön und individuell. Bei Tellern und Tassen ist das ebenfalls so. Hochwertig bedeutet nicht unbedingt perfekt und makellos. Beim Geschirr gilt das besonders, denn hier sind hochwertig produzierte Stücke Unikate. Kleine Unebenheiten, eine leichte Farbabweichung oder ein nicht ganz gleichmäßiges Muster machen jeden Teller und jede Tasse zum Einzelstück und zeigen, dass es sich hier tatsächlich um Handarbeit handelt.

Geschirr als Dekoelement

Die Massenware aus dem Möbelmarkt war im Geschirrschrank gut aufgehoben. Ein tolles, individuelles Keramikgeschirr in attraktiven Farbtönen ist aber eigentlich viel zu schade, um es dort zu verstecken. Und deshalb darf es jetzt nicht nur beim Essen ganz offen hergezeigt werden, sondern ist auch ein Dekotrend. Bunt gestapelte Schalen und Teller verschönern jedes offene Regal. Tassen machen sich hübsch aufgereiht an Haken hängend gut. Selten oder nie genutzte Teile, wie Krüge oder große Schüsseln, können auch als Aufbewahrung für Küchengerätschaften genutzt werden. Ein bunter Krug mit Kochlöffel, Suppenkelle und Co. wird so zum originellen Blickfang am Herd.

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