21. September 2021
4 Fehler, die Ihrem Garten im Winter schaden

4 Fehler, die Ihrem Garten im Winter schaden

Ist Ihr Garten schon fit für den Winter? Falls nicht: auf gehts! Damit Ihr grünes Paradies den Saisonwechsel auch wirklich unbeschadet übersteht, sollten Sie diese 4 typischen Fehler im Garten jedoch unbedingt vermeiden. 

Die Gartensaison neigt sich dem Ende zu. Für Rosen, Hortensien und Co. bedeutet das: ausruhen und Kräfte sammeln fürs kommende Jahr. Denn nur wenn Pflanzen richtig überwintert werden, können wir uns auch im kommenden Jahr wieder an prächtigen Blüten, satten Blättern und einer reichen Ernte erfreuen. Fehler beim Überwintern von Topfpflanzen passieren aber oft schneller, als uns lieb ist. Und auch im Garten bleiben sie leider nicht aus.

4 Fehler, die Ihrem Garten im Winter schaden

Sie lassen Blumenzwiebeln in der Erde

Ob Dahlien, Fuchsien, Anemonen, Schwerlilien oder Knollenbegonien. Im Gegensatz zu klassischen Beet- oder Topfpflanzen, brauchen diese hübschen Exemplare ein wenig mehr Unterstützung beim Überwintern. Damit die Blumen auch im kommenden Jahr wieder prächtig blühen, sollten Sie die Blumenzwiebeln unbedingt aus der Erde holen. Als Standort empfiehlt sich ein dunkler Raum, der nicht zu feucht ist. Andernfalls könnte sich Schimmel bilden. Um das Risiko für Feuchtigkeit so gering wie möglich zu halten, können Sie die Blumenzwiebeln beispielsweise in einem Korb aufbewahren. Tipp: Achten Sie im kommenden Jahr darauf, den "Winterschlaf" rechtzeitig zu beenden. Sobald kein Frost mehr droht, können die Blumenzwiebeln wieder zurück in das Beet oder den Topf.

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Sie lassen Geräte und Utensilien herumstehen

Nicht nur der Garten und seine Pflanzenpracht müssen aufs Überwintern vorbereitet werden. Gleiches gilt auch für die Dinge des täglichen Gebrauchs. Und die werden gerne mal vergessen. Naht die kalte Jahreszeit, sollten Geräte, Werkzeug und Pflanzenschutzmittel an einen gut geschützten Ort gebracht werden. Gerade letztere reagieren auf Temperaturschwankungen besonders empfindlich und können ihre Wirkung verlieren. Als idealer Ort bieten sich beispielsweise der Gartenschuppen, der Keller oder die Wohnung (Abstellkammer) an.

Sie lassen das Laub liegen

Nur weil die Gartensaison vorbei ist, heißt das nicht, dass es im Garten nichts mehr zu tun gibt. Schließlich soll das grüne Paradies auch im kommenden Frühjahr wieder einiges hermachen. Damit der Rasen gut durch die kalte Jahreszeit kommt, sollten Sie zum Beispiel regelmäßig das Laub entfernen. Andernfalls kann es zu Fäulnis kommen, die den Boden unschön verfärbt. Schmeißen Sie das Laub jedoch nicht weg. Sie können damit etwa Ihre Rosen beim Überwintern unterstützen. Auch Tiere, z.B. Igel oder Insekten, freuen sich über einen kleinen Laubhaufen.

Sie vergessen zu gießen

Gerade immergrüne oder wintergrüne Pflanzen wie etwa Hecken aus Glanzmispeln oder Kirschlorbeer verlieren über die Blätter reichlich Wasser und sollten daher auch im Winter gelegentlich gegossen werden. Gleiches gilt übrigens auch für Kübelpflanzen, die Sie im Garten stehen haben. Tipp: Gießen Sie die Pflanzen nur an frostfreien Tagen. Kommt es zu Staunässe, können die Wurzeln darunter leiden, im schlimmsten Fall kann sogar der Topf zerspringen.

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