15. März 2021
3 Tipps: So können Sie Geld in Corona-Zeiten sparen

3 Tipps: So können Sie Geld in Corona-Zeiten sparen

Seit Beginn der Corona-Krise fehlt es zunehmend an Einnahmen. Sei es durch Kurzarbeit, geringeres Einkommen aus Selbstständigkeit oder anderen Fällen. Viele Singles, Paare und Familien kommen an Ihre finanziellen Grenzen. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tipps Sie Geld sparen können.

© Pawel Czerwinski on Unsplash
Mit diesen Tipps sparen Sie während Corona Geld.

Noch zu Beginn von 2020 konnte niemand ahnen, welche Dimensionen und Ausmaße die Pandemie haben wird. Die Kosten sind für viele Haushalte die gleichen geblieben, während die Einnahmen sich deutlich verringert haben. Sowohl Selbstständige als auch Arbeitnehmer mussten ihre Ersparnisse aufbrauchen und sind dabei teilweise sogar tief in die Schuldenfalle getappt. Wie Sie sich aus den Schulden befreien können, erfahren Sie zum Beispiel in dem kostenlosen Ratgeber von schuldnerberatung.de. Zudem können Sie mit diesen einfachen Tipps die laufenden Kosten und Ausgaben senken.

Tipp 1: Haushaltsplan aufstellen

Damit die Grundversorgung gewährleistet ist, gibt es einiges zu bedenken. Schließlich müssen Miete, Strom, Wasser und Lebensmittel weiterhin gezahlt werden. Als Erstes sollten Sie daher eine Liste mit Ihren monatlichen Einnahmen und den Ausgaben aufstellen. So haben Sie einen besseren Überblick über Ihre derzeitige Situation und stoßen im besten Fall auf Kosten, welche Sie direkt reduzieren können.

Zu den Einnahmen zählen:

  • Gehalt
  • soziale Bezüge
  • Kindergeld
  • Zinsen oder ähnliche Erträge
  • zusätzliche Einnahmen (Mini-Job, Selbstständigkeit)

Mögliche Ausgaben:

  • Miete
  • Nebenkosten
  • Strom- und Wasserkosten
  • Versicherungen
  • Beträge für Sportverein und weitere Freizeitaktivitäten
  • Sparverträge
  • Tankrechnungen
  • Abos oder Fahrkarten für den öffentlichen Verkehr
  • Lebensmittel
  • Drogerieartikel
  • Bekleidung
  • sonstige Ausgaben

Zugegeben, die Aufstellung mag auf den ersten Blick sehr mühselig aussehen, aber wenn Sie beide Listen einmal erstellt haben, ist dies bereits häufig ein erleichterndes Gefühl. Zum einen haben Sie vielleicht währenddessen schon festgestellt, welche Ausgaben Sie einsparen können, wie zum Beispiel Monatsbeiträge für Fitnessstudios, wenn diese nicht geöffnet sind, und zum anderen lassen sich die meisten Daten für den Folgemonat übernehmen. Am einfachsten ist es, wenn Sie einfach eine Tabelle anfertigen. Ganz links tragen Sie den jeweiligen Monat und die Einkünfte ein. Die Spalte rechts daneben lassen Sie erst mal frei, um hier später die addierten Ausgaben einzutragen. In den folgenden Spalten werden nun die Kosten für Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Kleidung etc. aufgelistet. Fertigen Sie das Haushaltsbuch am Computer an, lassen sich mit einfachen Formeln die Ausgaben schnell addieren. Bei handschriftlichen Ausarbeitungen hilft ein Taschenrechner, um die Rechnung zu überprüfen. Auf diese Weise wissen nun bereits, ob Ihre aktuellen Einnahmen ausreichen, um alle Kosten zu decken und wie viel Budget Sie für zusätzliche Ausgaben haben.

Tipp 2: Der geplante Einkauf

Bereits bei Lebensmitteln lässt sich eine Menge Geld einsparen. Bevor Sie in den Supermarkt fahren, ist es ratsam, bereits vorab eine Einkaufsliste zu erstellen und wirklich nur diese Dinge einzukaufen. Dafür können Sie zum Beispiel einen Essensplan für die ganze Woche aufstellen. Bereits hier lässt sich mit ein paar Tricks einiges sparen. Wird für ein Gericht eine geringe Menge Kartoffeln benötigt, überlegen Sie, welche weiteren Leckereien Sie mit dem Rest der Knollen kochen können. So wird der ganze Kartoffelsack verwertet, ohne dass Sie etwas entsorgen müssen. Das Gleiche gilt für Lebensmittel, die Sie nicht einzeln, sondern in größeren Mengen einkaufen müssen. Bekommen Sie Prospekte und Werbung für die Supermärkte in Ihrer Umgebung, lohnt sich häufig ein Blick ins Innere. Bei manchen Aktionen können Sie bis zu 50 Prozent der Kosten sparen.

Nehmen Sie sich fest vor, nur die Lebensmittel und Artikel einzukaufen, die auf der Liste stehen und sich nicht von neuen Produkten, Aufstellern und dem Hunger verführen zu lassen. Kleiner Tipp: Achten Sie darauf, nicht mit leerem Magen in den Supermarkt zu gehen, um wirklich standhaft zu bleiben. Im Geschäft angekommen, lohnt es sich, die einzelnen Produkte preislich zu vergleichen und unter Umständen auch die bisher immer gekaufte Marke durch eine günstigere auszutauschen.

Tipp 3: Stromverbrauch reduzieren

Diesen Trick kennen wir doch eigentlich alle nur wirklich konsequent daranhalten tun wir uns nicht. Dabei ist gar nicht schwer auf einige Dinge zu achten, die pro Monat so einige Euros einsparen lassen. Beginnen wir zum Beispiel in der Küche – hier lässt sich mit Kleinigkeiten einiges einsparen. Verwenden Sie beim Wasserkocher wirklich nur die benötigte Menge an Wasser. Für eine Tasse Tee reicht schon eine kleine Menge, viele neigen allerdings dazu, fast einen Liter zu erhitzen. Verwenden Sie beim Wasser aufkochen einen Deckel, so sparen Sie Zeit und Energie. Kühlschranktür nur kurz öffnen und vor allem in den Sommermonaten wieder schnell schließen. Zudem lohnt sich ein Blick in das Eisfach. Hat sich hier ordentlich Reif gebildet und es ist bereits eine Eisschicht zu sehen, sollten Sie das Gerät einmal komplett abtauen lassen. Ansonsten kann sich der Stromverbrauch auch hier deutlich erhöhen.

Außerdem sollten Sie versuchen, im gesamten Haushalt den Standby-Betrieb von Geräten deutlich zu reduzieren und die elektronischen Geräte komplett auszuschalten. Im Schnitt können damit jährlich über 100 Euro gespart werden. Hierfür lohnt sich im Wohnzimmer für den Fernseher, Konsolen und Co. eine abschaltbare Steckdosenleiste. So lässt sich mit einem Knopfdruck gleich mehrfach sparen. Ein weiterer Stromfresser ist das Ladegerät. Nehmen Sie dies einfach nach dem Ladevorgang aus der Steckdose. Ansonsten fließt der Strom häufig fleißig weiter.

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