Spannende Krimis

Spannende Krimis

Ob auf der Couch, im Bett oder in der Bahn - ein Krimi lässt einen Zeit und Raum vergessen und fesselt den Leser in eine andere Welt. Wir zeigen unsere Lieblings-Krimis.

Thriller: Tödlicher Frühling von Tom Callaghan
© Atlantik Verlag
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Tödlicher Frühling

"Tödlicher Frühling" ist die packende Fortsetzung der international erfolgreichen Krimiserie von Tom Callaghan nach dem fesselnden Debüt "Blutiger Winter". Kinderleichen auf einem abgelegenden Feld, verpackt in Plastiktüten, verscharrt in flachen Gräbern. Was hat das zu bedeuten? Erste Ermittlungen von Borubaew, der als eigenwilliger Inspektor für die kirgisischen Mordkommission im Dienst steht, führen zu Waisenhäusern - und damit in seine eigene Vergangenheit. Als man ihm einen Mord und Geschäfte mit Kinderpornographie anhängt, gerät er plötzlich selbst in Gefahr.

Tom Callaghan: Tödlicher Frühling, 352 Seiten, Hoffmann und Campe, 15 Euro

Thriller: Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek
© Bastei Lübbe
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Das Joshua-Profil

Max ist erfolgloser Schriftsteller und ein gesetzestreuer Bürger. Er hat sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen, anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt. Nur in wenigen Tagen wird Max eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil, 432 Seiten, Bastei Lübbe Verlag, 19,99 Euro

Buchcover Totentanz im Münsterland
© Emons Verlag
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Tödliche Verschwörung im Kloster

Eine Reihe von Scheidungen, ein Ehemann mit einer dubiosen Vergangenheit und mehrere Todesfälle ... die Spur führt Kommissar Delbrock in ein Kloster, in dem er sodann undercover ermittelt. Der „Westfalen Krimi“ überzeugt durch seine anhaltende Spannungssteigerung und eine gesunde Portion Humor.

Sabine Schulze Gronover: Totentanz im Münsterland, Emons, 272 Seiten, Euro 10,90

Trailer zum Buch

Buchcover Knochenbett
© Hoffmann & Campe
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Ein Fall für Kay Scarpetta

Eine verschwundene Paläontologin, von der nur noch das Foto ihres abgeschnittenen Ohrs existiert. Und die Mumie einer Frau, die im Bostoner Hafen gefunden wird. Dr. Kay Scarpetta bekommt es mit einer ebenso düsteren wie bizarren Mordserie zu tun, die sie selbst in größte Schwierigkeiten bringt.

Kay Scarpetta ist als Zeugin im Prozess gegen einen Öl-Tycoon geladen, dem der Mord an seiner spurlos verschwundenen Ehefrau vorgeworfen wird. Wenige Stunden zuvor musste die berühmte Rechtsmedizinerin noch unter schwierigsten Umständen die mumifizierte Leiche einer Frau aus dem Bostoner Hafen bergen. Handelt es sich bei der Toten um die vermisste Industriellengattin? Diese Frage stellt sich auch die Anwältin des Angeklagten, die alles daran setzt, Scarpettas Reputation zu untergraben. Fieberhaft beginnt die Rechtsmedizinerin mit der Untersuchung der Mumie. Daneben machen ihr noch ganz andere Probleme zu schaffen: Ihr Chefermittler Pete Marino gerät unter Mordverdacht, und ihr Ehemann Benton Wesley scheint sich von ihr abzuwenden. Steuert Kay Scarpetta auf eine berufliche und private Katastrophe zu?

Patricia Cornwell: Knochenbett, Hoffmann & Campe, 480 Seiten, Euro 20,00

Buchcover Rotwild
© Kiepenhauer & Witsch
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Mysteriöser Mordfall

Kurz vor Mittsommer im småländischen Växjö: In einem Wald am Seeufer wird der von Pfeilen durchbohrte Leichnam eines Lehrers gefunden. Die Todesumstände erinnern an die Darstellungen frühchristlicher Märtyrer. Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge, impulsive Kollegin Stina Forss übernehmen die Untersuchungen.

Bald darauf tauchen an der Wand der Domkirche seltsame Zeichen auf. Haben die Polizistinnen es mit einem religiösen Ritualmord zu tun? Die Deutsch-Schwedin Stina Forss hat bald erste Zweifel. Spätestens nachdem ein weiterer Toter entdeckt wird, erhöht sich der Druck von Vorgesetzten, Presse und Öffentlichkeit auf die beiden ungleichen Frauen spürbar. Während Ingrid Nyström mit familiären Problemen zu kämpfen hat, führt die wendungsreiche Ermittlung Forss nach Nordschweden, nach Berlin und weit zurück in die Geschichte. Der zweite Fall für Nyström und Forss ist ein hochpolitischer, psychologisch komplexer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Kerstin Signe Danielsson/ Roman Voosen: Rotwild. Der zweite Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss, Kiepenhauer & Witsch, 432 Seiten, Euro 9,99

Der Stille Schrei
© B3-Verlag
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Das hessische Jossgrund ist ein idyllisches Dorf im Spessart. Hier fristet Claudia Röder ein zwar luxuriöses, doch einsames und langweiliges Dasein. Materiell fehlt es an nichts – ist doch der Gatte einer der reichsten Männer der Region mit guten Kontakten in die Wirtschaft und in die Lokalpolitik. Doch hinter dieser Fassade des attraktiv und erfolgreich scheinenden Paares brodelt Angst und Gewalt. Schon lange sinnt die Protagonistin Claudia Röder auf einen Plan ihren cholerischen und gewalttätigen Ehemann loszuwerden. Wie sie sich mit Hilfe eines Psychologen und eines Lauftrainers von ihrem Mann zu befreien versucht, ob und wie es ihr gelingen wird, dies sind die Themen dieses psychologisch tiefgründigen Romans.

Leon Specht: Der Stille Schrei, 148 Seiten, B3-Verlag, 16,90 Euro

Blauer Montag
© C. Bertelsmann
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Unter dem Pseudonym Nicci French schreibt das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French seit vielen Jahren großartige Spannungsromane. Nun hat das Erfolgsduo eine neue Heldin erfunden: die sympathische Therapeutin Frieda Klein. Als in London ein fünfjähriger Junge verschwindet, hat sie einen ihrer Patienten im Verdacht. Doch die Polizei schenkt ihr anfangs keinen Glauben – bis sich herausstellt, dass es Parallelen zu einem 20-Jahre-alten Entführungsfall gibt. Psychologisch klug und voller interessanter Wendungen – diese Geschichte legt man nicht wieder aus der Hand.

Nicci French, Blauer Montag, C. Bertelsmann, 480 S., 14,99 Euro

Finsterrau
© Hoffmann und Campe
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Ihre nüchterne, eindringliche Art zu schreiben, hat mit normalen Krimis wenig zu tun. Trotzdem wurde Andrea Maria Schenkels Debüt „Tannöd“ zu einem Riesenerfolg: Sie hatte darin eindrucksvoll einen historischen Kriminalfall nacherzählt. Für ihren neuen Krimi ist sie wieder in den Akten der Polizei fündig geworden: 1944 ist Familie Zauner ein Außenseiter in ihrem Dorf im Bayrischen Wald: Der Vater war zeitweise inhaftiert, die Tochter Afra ist verschwunden. Als sie schwanger zurückkehrt, nimmt das Drama seinen Lauf: Eines Tages liegt Afra tot im Haus. Beklemmend und superdramatisch!

Andrea Maria Schenkel: Finsterrau, Hoffmann und Campe, 144 S., 16, 99 Euro

© dtv premium
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Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?

Laura Brodie, Stimmen in der Nacht, dtv premium, 336 Seiten, 14,90 Euro

Fünf
© Wunderlich
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Sie ist die Neue im Club! Ursula Poznanski hat bislang erfolgreiche Jugendbücher verfasst. Aber nun zeigt sie: Auch Thriller schreiben kann sie richtig gut. In ihrem Debüt jagt Kommissarin Beatrice einen besonderes fiesen Mörder: Er steckt seine Leichen mittels "Geocoaching", das ist eine Art Schnitzeljagd-Spiel mit GPS. Immer wenn die Polizei die richtigen Koordinaten entschlüsselt hat, findet sie ein Opfer - genauer gesagt, einen Teil davon. Echt gruselig! Aber die Story setzt dabei nie auf billige Schauereffekte. Im Gegenteil: Neben dem knallharten Plot bleibt genug Raum für Ermittlerin Beatrice. Deren Privatleben liegt nach einer Krise in Scherben. Außerdem scheint der Killer ein Geheimnis ihrer Vergangenheit zu kennen. Hut ab vor Frau Poznanski, sie beherrscht die Regeln des Genres perfekt und schafft es dennoch, zu überraschen.

Ursula Poznanski, Fünf, Wunderlich, 384 Seiten, 14,95 Euro

Aschenputtel
© Limes
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Was für ein aufregendes Leben! Kristina Ohlsson hat für die Polizei gearbeitet und war Terrorismusexpertin. Jetzt schreibt die Schwedin auch noch Krimis, und in ihrer Heimat ist sie deshalb schon ein Star. In ihrem Debüt geht es um ein Kind, das am helllichten Tag aus einem Zug verschwindet. Obwohl es jede Menge Zeugen gibt, hat niemand etwas beobachtet. Die Mutter ist verzweifelt, nur die Schuhe sind zurück geblieben. Und die Polizei tappt erst einmal völlig im Dunkeln – aber dann kommen die Ermittler einem Familiendrama auf die Spur. Wir haben es schon am Anfang gesagt: Diese Ohlsson ist echt eine spannende Frau!

Kristina Ohlsson: Aschenputtel, Limes, 480 S., 19,99 Euro

Hitzschlag
© Hoffmann und Campe
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In Silvia Roths Debüt „Der Beutegänger“ haben Winnie Heller und Hendrik Verhoeven in Wiesbaden einen Ritualmörder zur Strecke gebracht. Nun jagt das Ermittlerduo erneut einen fiesen Psychopathen: Es ist ein Serienvergewaltiger, der Frauen in ihren Wohnungen überfällt und Angst und Schrecken verbreitet. Doch dann wird er vom Ehemann eines Opfers überrascht und tötet den Zeugen – so sieht es zumindest aus. Aber die beiden Polizisten merken schnell, dass der Fall viel komplizierter ist. Klasse! Sylvia Roth hat mit Heller und Verhoeven ein spannendes Polizistenpaar mit Ecken und Kanten erfunden. Und ihre dramatische Story ist nicht bloß leblose Action, sondern besitzt auch jede Menge Zwischentöne – kann man nur empfehlen!

Silvia Roth: Hitzschlag, Hoffmann und Campe, 432 S., 19.99 Euro

Dunkle Gebete
© Manhattan
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Die Krimiautorin Sharon Bolton war früher mal Schauspielerin. Aber mit ihrem vierten Thriller ist die sympathische Engländerin auf dem besten Weg vom Geheimtipp zum Star. In ihrem neuen Hit geht es um die junge Polizistin DC Lacey Flint, die ein schreckliches Erlebnis hat: Mitten auf der Straße ist eine schwer verletzte Frau in ihren Armen gestorben. Jemand muss mehrfach auf die Tote eingestochen haben – und es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Aber wer war der Täter? Auf Seite 276 glaubt man, ihn zu kennen. Aber dann kommen noch über 200 Seiten, und wir folgen einer Ermittlerin durch die Abgründe der menschlichen Psyche und in ihre eigene dunkle Vergangenheit. Ein guter Krimi muss eben immer einen unerwarteten Dreh parat haben, und diese Story überrascht selbst Profis!

Sharon Bolton: Dunkle Gebete, Manhattan, 512 S., 14,99 Euro

Der Beobachter
© Blanvalet
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Sie landet mit ihren Büchern seit Jahren auf den Bestsellerlisten: Charlotte Link ist mit psychologischen Spannungsromanen berühmt geworden. In ihrem neuen Werk inszeniert sie einen ganz besonders trickreichen Fall um einen mysteriösen Mann: Er scheint harmlos und schwärmt heimlich für seine Nachbarin Gillian. Die ahnt nichts von ihrem Verehrer – bis vier Morde geschehen und die Polizei fieberhaft nach einem gefährlichen Psychopathen und Frauenhasser fahndet. Toll, wie Charlotte Link wieder Spannung mit Niveau mixt und nebenbei unser Herz für schüchterne Männer öffnet.

Charlotte Link: Der Beobachter, Blanvalet, 656 S., 9,99 Euro

Die Flüsse von London
© DTV
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Der Held ist Polizist und Zauberlehrling, das Buch ist ein wunderbarer Mix aus englischer Krimitradition und Fantasy: Als Peter Grant in einem Mordfall ermitteln soll, macht er die Bekanntschaft mit Polizeiinspektor Nightingale: Er ist der letzte Zauberer Englands und leitet die Polizeiabteilung für extrem ungewöhnliche Vorfälle. Gemeinsam versuchen die beiden, einem Killer auf die Spur zu kommen, der anscheinend ebenfalls über magische Mächte verfügt. Und Peter Grant stellt fest, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, von denen ihm auf der Polizeischule niemand etwas verraten hat.

Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London, DTV, 480 S., 9,95 Euro

Die größte Pizza, der schnellste Zwiebelesser, der bestbezahlte Fernsehkoch: Auch 2017 gibt es im Guinness World Records wieder jede Menge verrückter und...
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