Einmachen Aprikosenkonfitüre mit Lavendel und Thymian

Mit selbstgemachter Aprikosenkonfitüre haben Sie immer ein bisschen Sommer im Haus. Ob pur, verfeinert mit Lavendel, Thymian oder Mandeln – wir zeigen Ihnen, wie Sie den Aprikosen-Aufstrich mit nur wenigen Zutaten immer wieder neu erfinden können.

Aprikosen-Aufstrich: Zehn Variationen Aprikosenkonfitüre mit Lavendel und Thymian © seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / Fotos mit Geschmack

Einmachen-Special
Marmelade

Einmachen macht Spaß! Und was viele nicht wissen: Einmachen ist leicht und vielfältig. Wir haben die besten süßen und sauren Einmachrezepte für Sie – dazu ein paar hilfreiche Tipps und Tricks! 

 

Aprikosenkonfitüre mit Lavendel und Thymian 

Mit Lavendel und Thymian kombiniert schmeckt diese Konfitüre wie ein Sommer in Frankreich. So zaubern Sie Ihre Frühstücksgäste geschmacklich in die Provence:

Zutaten für 4 Gläser (ca. 250ml)

  • 1 kg reife Aprikosen möglichst aus Frankreich
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 1 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 1 EL frischer Thymian

Zubereitung

  1. Die Aprikosen waschen und halbieren, den Stein entfernen. Anschließend die Früchte in kleine Stücke schneiden und, wer mag, pürieren. In einen ausreichend großen Topf geben und Zucker mischen. Lassen Sie die Mischung etwa 4 Stunden ziehen.
  2. Die Fruchtmischung unter Rühren aufkochen, 4 bis 5 Minuten sprudelnd kochen lassen und anschließend die Gelierprobe machen. Die Lavendelblüten und den Thymian erst kurz vor Ende des Kochvorgangs hinzugeben und ca. 1 Minute mitkochen lassen. Zum Abschluss die Fruchtmasse in die Gläser füllen, fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. 
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Marmelade, Konfitüre oder Aufstrich?

Marmeladen, Konfitüren, Fruchtaufstriche, Gelee oder einfach Brotaufstrich mit Obst – die Bezeichnungen für das, was auf unser Frühstücksbrot kommt sind unendlich und ganz schön verwirrend! Im normalen Sprachgebrauch kochen wir einfach Marmelade, im Handel aber dürfen dafür nur Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen verarbeitet werden, während in die Konfitüre auch andere Obstsorten dürfen. Das und wie hoch der Anteil Zucker zu Frucht betragen darf, das schreibt die Konfitürenverordnung vor. Übrigens wird in dieser Verordnung auch nochmal zwischen Konfitüre und Konfitüre Extra unterschieden. Dieser Aufstrich hat dann einen höheren Fruchtanteil, allerdings dürfen Äpfel, Birnen, Melonen und Trauben wieder nicht zu einer Konfitüre Extra verarbeitet werden. Bei Fruchtaufstrichen ist wieder alles anders: Die fallen aus der Verordnung raus, weil hier weder Zucker noch Honig verwendet werden – stattdessen Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder auch andere Geliermittel als Pektin, z.B. Johannisbrotkernmehl. Kompliziert genug ist das ja und wer seine Marmelade auf Bauern- oder Wochenmärkten verkaufen möchte, ist daran sowieso nicht gebunden. Die gute Nachricht: Zuhause können Sie ihren Fruchtaufstrich eh nennen, wie Sie wollen!

Sie können von Aprikosen nicht genug bekommen? Dann müssen Sie unbedingt unseren Aprikosensenf ausprobieren - hmmmmm, lecker!

Ebenfalls eine echte Konfitürenleckerei: Heidelbeerkonfitüre mit Brombeeren oder Birnenkonfitüre mit Brombeeren.

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