Genuss ohne tierische Produkte Vegane Küche: Lecker und gesund im neuen Jahr

Die vegane Ernährung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder – sie ist kreativ, lecker und vor allem gesund. Starten Sie 2020 vegan durch und entdecken Sie viele spannende Rezepte.

Vegane Küche: Lecker und gesund im neuen Jahr Vegane Küche: Lecker und gesund im neuen Jahr © adobestock

Schluss mit dem verstaubten und langweiligen Image. Die vegane Küche wird immer beliebter, und das nicht ohne Grund. Sie ist viel abwechslungsreicher und voller kulinarischer Köstlichkeiten, als viele denken. Jeder, der vegane Rezepte im Internet sucht, findet mittlerweile eine große Auswahl an Ideen. Auch große Unternehmen, wie zum Beispiel REWE sind bereits auf den Zug aufgesprungen und bieten ihren Kunden eine große Auswahl an veganen Produkten und Rezepttipps. Diese reichen von leckeren veganen Gemüse-Pfannkuchen über Kohlrabi-Schnitzel bis hin zu Spätzle mit Saitan Geschnetzeltem. Warum also nicht jetzt die guten Vorsätze nutzen und einfach mal ein paar tolle Rezepte ausprobieren? Sie werden merken, wie gut eine vegane Ernährung Ihrem Körper tun wird.

Vegane Ernährung – das steckt dahinter

Viele können mit veganer Ernährung nicht wirklich etwas anfangen. Dabei ist diese Ernährungsform recht simpel und findet immer mehr Anhänger. Mittlerweile leben alleine in Deutschland etwa 1 Millionen Menschen vegan. Veganer verzichten nicht nur auf Fleisch, wie Vegetarier, sondern auf alle tierischen Produkte. Somit gehören Eier und Milchprodukte nicht auf den Speiseplan einer veganen Ernährung. Dies bedeutet aber nicht, dass die Auswahl an Gerichten eingeschränkt wird. Ganz im Gegenteil – freuen Sie sich auf eine Vielzahl von neuen kreativen und vor allem gesunden Rezepten.

So gesund ist vegan

Die Gründe für eine vegane Ernährung sprechen für sich. Bei vielen steht das Wohl der Tiere und der Klimaschutz im Vordergrund, doch das ist noch längst nicht alles. Vor allem im Bereich der Gesundheit kann diese Ernährungsform Ihnen wirklich helfen. Vorausgesetzt der Essensplan ist gut durchdacht und gewisse Grundsätze werden beachtet. So stellen viele Neu-Veganer fest, dass sie sich plötzlich fitter fühlen, mehr Energie haben und sich auf einmal ausgeruhter fühlen. Doch woran mag das liegen? Durch den Verzicht von Fleisch und Wurst hat der Körper schlicht und einfach weniger mit der Verdauung zu kämpfen. Zudem erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, dass Veganer ein verringertes Risiko für Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes aufweisen. Des Weiteren verbessern sich durch die vegane Ernährung die Cholesterinwerte, wodurch Herzkrankheiten vorgebeugt werden kann. Zudem gab die Weltgesundheitsorganisation bekannt, dass rotes und verarbeitetes Fleisch das Risiko steigern an Krebs zu erkranken. Diverse Topsportler, wie zum Beispiel Mike Tyson sind bereits leidenschaftliche Veganer und leben seit längerer Zeit nach diesem Prinzip.

Das sollten Sie bei der veganen Ernährung beachten

Ist der Ehrgeiz für eine vegane Phase geweckt, finden Sie im Internet eine große Auswahl an leckeren und kreativen veganen Rezepten. Diese beinhalten keine tierischen Produkte, aber dafür reichlich Obst, Gemüse, Kartoffeln, Nüsse, Hülsenfrüchte, Getreide und Samen. Diese werden zum Energielieferanten und sorgen für eine ausgewogene Ernährung. Im Zuge der Ernährungsumstellung und dem bewussten Verzicht auf tierische Produkte sollten Sie darauf achten, dennoch genügend Nährstoffe aufzunehmen. Bei der Rezeptauswahl ist es also wichtig, dass Sie Ihren Bedarf an Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten trotzdem decken. Auch die Mikronährstoffe, wie Vitamine und Mineralien müssen ausreichend aufgenommen werden, damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. 

Kochen ohne Milch, Ei und Käse

Nun stellen Sie sich bestimmt die Frage, wie eine leckere und abwechslungsreiche Ernährung ohne Eier, Milch und Käse funktionieren soll. Doch genau für diese Produkte gibt es leckere Alternativen, die bei REWE und Co. in den Regalen stehen. Anstatt Kuhmilch ist die Palette an Ausweichmöglichkeiten wirklich groß. Besonders beliebt und auch in den meisten Cafés als Alternative zu finden sind Milch aus Soja, Mandel, Reis und Hafer. Ebenfalls im Sortiment der Supermärkte finden Sie Cashew-, Haselnuss oder Macadamiamilch. In Sachen Käseersatz hat sich in den letzten Jahren ebenfalls einiges getan. Es gibt zum Beispiel fermentierten Käse aus Cashewnüssen, Frischkäse aus Soja und Parmesan-Ersatz aus Kokosfett. Ein Ei wiederum zu ersetzen, hängt ganz davon ab, was gekocht oder gebacken werden soll. Häufig wird das Ei als Bindemittel oder zur Lockerung gebraucht. Hier können Sie sich zwischen speziellen Ei-Alternativprodukten, meist Pulver, welches mit Wasser angerührt wird und Lebensmittel aus dem Vorratsschrank entscheiden. Denn je nach Rezept und Funktion der Eier können diese auch durch zum Beispiel Apfelmus, Bananen, Chiasamen, Mineralwasser oder Seidentofu ersetzt werden.