11. Juni 2020
Haben Sie dies schon einmal in Ihrem Smoothie probiert?

Haben Sie dies schon einmal in Ihrem Smoothie probiert?

Grüne Smoothies sind wahre Wundermittel für einen gesunden und schlanken Körper. Sie versorgen den Organismus mit zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen und nützlichen Ballaststoffen.

Haben Sie dies schon einmal in Ihrem Smoothie probiert?
© pixabay.com/@abimansoor
Haben Sie dies schon einmal in Ihrem Smoothie probiert?

Außergewöhnliche Zutaten für das gesunde Trinkobst und -gemüse

Wenn Sie einen Hochleistungsmixer verwenden, erleichtern Sie dem Körper die Verdauung, denn die Pflanzenfasern werden bei der Zubereitung aufgebrochen und können so leichter verwertet werden. Smoothies sind perfekt, wenn man abnehmen oder seine Ernährung umstellen will. Dafür sollte man eine Hauptmahlzeit durch das grüne Trinken ersetzen, denn auf diese Weise spart man viele Kalorien ein. Smoothies verhindern Heißhungerattacken und helfen wie nebenbei, ausreichend zu trinken. Das ist für viele Frauen immer noch ein Problem.
Was Sie vermeiden sollten, sind Zubereitungen, die hauptsächlich aus Obst und Milcherzeugnissen bestehen. Diese sind als Süßigkeit einzuschätzen und haben nicht dieselben, positiven Wirkungen. Natürlich können sie als gesunde Nascherei einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten, doch als regelmäßige Hauptmahlzeit sollten sie nicht zum Einsatz kommen.
Kennen Sie das? Sie haben ein tolles Rezept für Smoothies entdeckt, aber Ihnen fehlen einige der Zutaten? Kein Problem, denn heute zeigen wir Ihnen, wie Sie auch mit ungewöhnlichen Komponenten einen supergesunden Trinkgenuss zaubern können.
Übrigens: Ein Smoothie muss nicht immer ganz flüssig sein. Wenn Sie ihn in einer etwas dickeren Konsistenz zubereiten, haben Sie eine kalte, grüne Suppe, die Sie löffeln oder trinken können.

Die drei Hauptbestandteile eines grünen Smoothies

Ein grüner Smoothie besteht in der Regel aus drei wesentlichen Bestandteilen: grünes Gemüse, süßes Obst und Wasser. Die Zutaten sollten am besten in Bioqualität vorliegen. Verwendet man Saft, Mark oder Püree für die Zubereitung eines Smoothies, dann verliert er an Wert. Nur die ganze Frucht und das ganze Gemüse, das frisch verarbeitet wird, liefern die gewünschten Inhaltsstoffe.

Von gekauften Smoothies ist abzusehen. Sie sind niemals so frisch wie ein gerade zubereiteter und wurden selbstverständlich erhitzt, damit sie haltbar sind. Sie sind meist sehr süß, was durch den hohen Gehalt an Fruchtzucker zustande kommt. Auch sie sind eher eine Süßigkeit als eine Mahlzeit.

Inspirationen für die Zubereitung von grünen Smoothies

Verarbeiten Sie diese Inhaltsstoffe und entdecken Sie neuen Genuss!

1. Giersch: Giersch ist bei vielen Gärtnern verhasst, denn er ist hartnäckig und lässt sich schwer bekämpfen. Wird er regelmäßig geerntet, dann bekommt man ihn jedoch leichter in den Griff. Im Grunde ist Giersch ein einheimisches Gemüse, das die gekauften, oft importieren Gemüse in Bezug auf Inhaltsstoffe weit übertrifft. Giersch enthält Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Magnesium und Calcium. Er hat mehr Mineralstoffe als zum Beispiel Grünkohl, der schon als sehr gesund zählt (und in roher Form prima in einem Smoothie verwertet werden kann). Giersch kann als einziges Grün im Smoothie verarbeitet werden, oder in Kombination mit anderen Gemüsen.
2. Spinat: Die meisten Menschen kennen Spinat nur in seiner Form als tiefgefrorenen Matsch. Spinat, als junge Blätter geerntet, hat jedoch mit diesem industriell verarbeiteten Lebensmittel nicht viel gemeinsam. Er ist lecker, zart und voller wertvoller Inhaltsstoffe. Spinat kann ganz einfach auf dem Balkon, der Terrasse und sogar im Blumenkasten angebaut werden und spendet bis in den Winter hinein zarte Blätter (je nach Sorte). Vorsicht ist nur bei Menschen geboten, die Probleme mit der Niere haben, denn das grüne Supergemüse enthält viel Oxalsäure.
3. Brennnessel: Die Brennnessel kennen die meisten Menschen nur als stechendes Kraut, von dem man sich besser fern halten sollte. Doch sie hilft uns zum Beispiel, achtsamer zu sein, denn Achtsamkeit braucht man, wenn man mit ihr umgeht. Die Brennnessel kann ohne Übertreibung als einheimisches Superfood angesehen werden. Sie enthält sehr viel Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium und sekundäre Pflanzenstoffen wie die Flavonoide. Diese helfen, den Körper zu entwässern. Zudem sind in dem Gartenunkraut sehr viele Proteine enthalten, was ihr früher den Beinamen: Das Fleisch des kleinen Mannes eingebracht hat. Wer sich kein Fleisch leisten konnte, hat seinen Eiweißbedarf etwa mit der Brennnessel gedeckt, die es überall kostenlos einzusammeln gab. Bei der Ernte empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen. Streicht man die Blätter mit dem Strich, legen sich die Brennhärchen nieder und verlieren ihre abwehrende Wirkung. Natürlich brennen die Blätter auch nicht, wenn man sie im Smoothie verwendet. Die Brennnesselblätter können als einziges Grün eingesetzt werden, besser ist es jedoch, die mit anderen Gemessen zu kombinieren.
4. Samen der Brennessel: Eine weitere Möglichkeit ist es, die Samen der Brennnesseln zu verwenden. Diese kann man im Spätsommer sammeln, indem man sie einfach mit einer Schere abschneidet. Ob frisch oder getrocknet, sie sind ein leckeres Extra im Smoothie und liefern viele Proteine. Übrigens: Manchmal ist zu lesen, man solle bevorzugt die weiblichen Samen verwenden. Das macht am Ende jedoch keinen Unterschied.
1. Sämereien: Es gibt ganz verschiedene Sämereien, die in einem Smoothie für mehr Geschmack und einen höheren Nährwert sorgen. Dazu zählen zum Beispiel Hanfsamen, die Antioxidantien, Vitamin B2 und die Aminosäure Tryptophan enthalten, oder Leinsamen, welche die wertvollen, mehrfach ungesättigte Omega 3-Fettsäuren liefern. Zudem bringen die Samen noch einen weiteren Geschmack hinein.
2. Avocado: Die Avocado ist keine einheimische Frucht und sollte nicht täglich auf dem Speiseplan stehen. dennoch ist sie sehr nützlich, nicht nur wegen ihrer guten Fette und anderen Inhaltsstoffe, sondern auch, weil sie einem Smoothie eine wunderbar cremige Konsistenz verleiht.
3. Sehr reifes Obst: Eine Banane mit braunen Stellen, ein Apfel, der nicht mehr schön ist – sie alle sind perfekt für einen selbst gemachten Smoothie, denn sie spenden die beliebte Süße und werden so vor dem Kompost gerettet. Auch verschiedenes Gemüse wie roher Rotkohl, roher Fenchel oder Paprika können in Smoothies verarbeitet werden.

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