Achtung: Darum sollten Sie Eier im Kühlschrank unbedingt umdrehen

Achtung: Darum sollten Sie Eier im Kühlschrank unbedingt umdrehen

Kopfüber ins Eier-Glück! Wir verraten Ihnen, warum Sie Eier nach dem Kauf von nun an besser umdrehen sollten.

Dass Sie Eier niemals in einem Eierkarton aus Pappe, sondern stattdessen in einer dafür vorgesehen Plastikhalterung lagern sollten, haben wir Ihnen hier bereits verraten >> Doch wussten Sie, dass es bei der Lagerung von Eiern noch eine weitere Besonderheit gibt?

Eier mit der Spitze nach unten lagern

Eier gehören zu den wohl empfindlichsten Lebensmitteln überhaupt. Und ganz egal, ob es um eine unterbrochene Kühlkette oder den falschen Platz im Kühlschrank geht – gerade bei der Lagerung von Eiern kann man so einiges falsch machen. Die Eier mit der Spitze nach oben in den Kühlschrank zu legen, ist ebenfalls ein beliebter Fehler.

Tatsächlich sollten Eier vor der Lagerung immer um 180 Grad gedreht werden, sodass sie mit der Spitze nach unten zeigen. Warum? Na, ganz einfach! Am abgerundeten Ende von Eiern befindet sich eine Luftkammer. Wird das Ei mit der Luftkammer nach unten aufbewahrt, dauert es nicht lange und die Luft aus der Luftkammer steigt nach oben. Die Folge: Die Eihaut löst sich ab und Keime können eindringen. Lagern Sie hingegen das Ei mit der Spitze nach unten, zeigt die Luftkammer des Eies nach oben und es bleibt länger frisch.

Wie lange sind Eier haltbar?

Generell gilt: Wie lange Eier haltbar sind, hängt von ihrer Lagerung ab. Ungekühlt können Eier bis zu 20 Tage nach Legedatum gelagert werden, ihre Schale dient als natürlicher Schutz gegen Bakterien und Eindringlinge. Danach gehören Eier in den Kühlschrank.

Eier vertragen keine Temperaturschwankungen

Bei der Lagerung von Eiern sollten Sie Temperaturunterschiede unbedingt vermeiden. Werden gekühlte Eier plötzlich außerhalb des Kühlschranks (bei Zimmertemperatur) aufbewahrt, bildet sich durch den Temperaturanstieg Kondenswasser auf der Schale. Die natürliche Schutzschicht des Eis wird zerstört. Keime und Bakterien können leichter ins Innere eindringen.

Sind Eier nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch gut?

Auch wenn Eier dank unseres kleinen Tricks ein bisschen länger frisch bleiben, sollten Sie dennoch das Mindesthaltbarkeitsdatum im Blick behalten. Ist dieses erreicht, sind Eier meist trotzdem noch essbar – zumindest, wenn sie kühl gelagert wurden. Verwenden Sie die Eier sicherheitshalber aber nur noch zum Backen oder für Speisen, die bei mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden. Durch das Erhitzen werden mögliche Keime abgetötet. Für Speisen wie Mayonnaise oder Tiramisu, für die rohe Eier benötigt werden, sollten Sie die Eier nicht mehr verwenden.

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So finden Sie heraus, ob ein Ei noch gut ist

Tatsächlich gibt es verschiedene Tests, um herauszufinden, ob ein Ei noch gut ist. Einer davon ist dieser hier: Legen Sie ein Ei in ein Glas voll mit Wasser und schauen Sie, ob es untergeht oder oben schwimmt. Wenn das Ei untergeht, ist es frisch – schwimmt es allerdings oben, ist es nicht mehr genießbar.

Ob ein Ei noch gut ist, können Sie aber auch mit dem sogenannten Schüttel-Test herausfinden. Halten Sie das Ei an Ihr Ohr und schütteln Sie es. Ist es frisch, dürften Sie kein Geräusch wahrnehmen, verdorbene Eier jedoch geben ein schwappendes Geräusch von sich.

Für den Aufschlag-Test schlagen Sie das Ei in einem Teller auf. Zerfließen Eigelb und Eiweiß ineinander, ist das Ei alt – denn bei frischen Eiern liegt das Eigelb immer zentral auf dem Eiweiß. Ein weiterer Indikator ist die sogenannte Hagelschnur, ein etwas dickerer weißer Faden im Ei. Je frischer das Ei, desto sichtbarer ist die Hagelschnur.

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