24. November 2021
Wenn die Blase rebelliert – Erkrankungen, Symptome und Ursachen kennen

Wenn die Blase rebelliert – Erkrankungen, Symptome und Ursachen kennen

Schmerzen beim Wasserlassen, ein brennendes Gefühl oder auch der unkontrollierte Verlust von Urin - Erkrankungen der Blase gibt es viele. Um diese schnell wieder in den Griff zu bekommen, sollten Sie nicht nur die Symptome kennen. Ebenso bedarf es der richtigen Vorgehensweise, um die Erkrankung bereits bei den ersten Anzeichen zu bekämpfen. Im Folgenden möchten wir aufklären, welche Blasenerkrankungen häufig auftreten.

© Voyagerix/iStock
Diese Blasenerkrankungen kommen besonders häufig vor.

Blasenentzündung – Nicht immer brennt es beim Wasserlassen

Die meisten Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Blasenentzündung. Sie zeichnet sich durch die typischen brennenden Schmerzen beim Wasserlassen sowie Unterleibsschmerzen aus. Meist wird diese Krankheit ausgelöst, wenn Darmbakterien in die Harnröhre gelangen. Hier können sie Entzündungen hervorrufen, welche die beschriebenen Symptome auslösen. Um die Blasenerkrankung schnell in den Griff zu bekommen, bedarf es einiger Tipps und Tricks. Unter Tena.de erwartet Sie ein übersichtlich und gut geschriebener Artikel zum Thema "Blasenentzündung". Dort erfahren Sie, wieso es sich bewährt, bei einer Blasenentzündung viel zu trinken und mit welchen Testmöglichkeiten, die Entzündung sicher festgestellt werden kann.

Achten Sie darauf, dass Auslöser einer Entzündung nicht nur Darmbakterien sein können. Ebenso wirkt eine Unterkühlung oder zu viel Hygiene negativ auf den Intimbereich. Viele unerfahrene Frauen schaden dem Scheidenmilieu durch zu intensive Pflegemittel wie Shampoo oder Duschgels. Dabei achten sie nicht auf einen entsprechenden pH-Wert des Duschschaums. Dies führt nicht nur zu Irritationen, sondern auch zu einer Schädigung des schützenden Scheidenmilieus.

Was ist eine Blasensenkung?

Inkontinenz und Harndrang resultieren oftmals aus einer Blasensenkung. Dabei gibt der Beckenboden etwas nach, sodass sich die Blase absenkt. Infolgedessen kommt es zu einem verstärkten Harndrang oder auch dem Ausbleiben des Warnsignals, wenn sie auf die Toilette müssen. Eine solche Absenkung kann nach einer Geburt auftreten oder durch eine Bindegewebsschwäche entstehen. Therapiemöglichkeiten gibt es viele, sodass die Absenkung in den meisten Fällen behoben werden kann.

Blasenschwäche – Hilfe bei dauerhafter Problematik

Blasenschwäche ist ein Thema, das für die Betroffenen mit zahlreichen Nachteilen einhergeht. Meist kommt zu den Beschwerden die Scham hinzu, da die Harninkontinenz als unangenehm sowie befremdlich empfunden wird. Doch es gibt Möglichkeiten, die Krankheit zu erkennen sowie zu behandeln. Symptome der Blasenschwäche sind nicht immer das unkontrollierte Entleeren der Blase. Ebenso zeigt sich ein Druck im Bauchraum bei Belastungen wie Husten oder Lachen. Auch beim Heben von schweren Gegenständen kann es zu einer Belastung der Blasenmuskulatur kommen, sodass Urin entleert wird.

Wissenswert: Was ist eine Reizblase? Neben der Harninkontinenz zeigen sich die beschriebenen Symptome auch oftmals bei einer Reizblase. Hierbei handelt es sich um eine Blasenfunktionsstörung. Die Betroffenen verspüren einen häufig auftretenden heftigen Harndrang. Jedoch kommt es meist nicht zu einer kompletten Entleerung der Blase, sodass dieses Gefühl in kurzer Zeit wieder auftritt. In den meisten Fällen sind Frauen von dieser Krankheit betroffen.

Schmerzen in den Harnleitern – Blasensteine können der Grund sein

Eine Blasenerkrankung, welche das ausreichende Entleeren der Blase verhindert, muss behandelt werden. Sollte dies nicht geschehen, kann es zu einer Bildung von Blasensteinen kommen. Harn, der nicht vollständig entleert wird, bleibt in der Harnröhre oder in der Blase zurück. Es kommt zu winzigen Ablagerungen, die zunächst nur kleine Kristalle, anschließend Klumpen ausbilden.

Im Laufe der Zeit wird aus diesen Ansammlungen ein steinartiges Gebilde. Können die kleinen Steinchen nicht entleert werden, da die Blase weiterhin in ihrer Funktion gestört ist, kommt es zu einem rapiden Wachstum. Um die Steine zu bekämpfen, muss meist eine Operation durchgeführt werden. Schließlich kommt es im schlimmsten Fall einer nicht behandelten Blasenstein-Ablagerung zu folgendem Phänomen: Der Blasenstein löst sich und wird beim Urinieren aus der Blase geschwemmt. Da er sich jedoch nicht weiter durch den Blasenausgang drängen kann, kommt es zu einer Blasensperre.

Vorgehen bei Blasenerkrankung

Sie hegen den Verdacht einer Blasenerkrankung - beispielsweise einer Infektion? Um möglichst schnell agieren zu können, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Ebenso bieten Apotheken Schnelltests an, welche die Infektionswerte der Blase genau widerspiegeln können. Somit ist es von Zuhause aus möglich, einen Infekt zu erkennen. Wenden Sie sich bei einem positiven Ergebnis sofort an den zuständigen Arzt und vereinbaren Sie einen Termin zur Kontrolle. Der Arzt oder die Ärztin kann, neben den bereits oben erwähnten Ratschlägen, mit Medikamenten helfen, eine schnelle Linderung zu erzielen.

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