Das große Sauna ABC Steinschwitzbad & Tepidarium

In Finnland sagt man: Eine Frau ist nach dem Saunagang am schönsten. Aber haben Sie schon von den wohltuenden Wirkungen der Banja, dem Caldarium oder dem Rhassoul-Bad gehört?



Steinschwitzbad
Tiefenwärme bis auf die Knochen ist das Geheimnis dieser Methode. Charakteristisch für so ein Schwitzbad sind ein großer Steinofen, der von außen beheizt wird, damit kein Rauch austritt, sowie Wände aus groben Steinen oder dicken Holzbalken. Auch sie dienen als Wärmespeicher und geben ihre Energie gleichmäßig wieder ab. So entsteht im Raum kein Temperaturgefälle, der Körper wird rundum gleichmäßig warm. Ständige Aufgüsse sorgen für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit.

Gut für: Menschen mit chronischen Beschwerden wie Verspannungen, Rheuma oder Rückenschmerzen.

Adressen: vor allem in Wellnesshotels in den Alpen beliebt, z. B. www.arosea.it, www.hotel-stoos.ch.

Tepidarium
Früher war der Wärmeraum Bestandteil der römischen Badezeremonie, heute wird er auch als sanfte Variante des Caldariums genutzt. Eine wohligwarme Raumtemperatur von maximal 40 Grad und trockene Luft erzeugen eine Art künstliches Fieber (die Körperwärme passt sich der Raumtemperatur an) und stärkt auf diese Weise das Immunsystem. Die Wärme strahlt vom Boden, von den Wänden und den beheizten Liegen und wärmt den Körper durch und durch.

Gut für: Gestresste zur Entspannung und Regeneration. Ebenfalls geeignet zur Stärkung der Abwehrkräfte vor und nach Erkältungen.

Adressen: in vielen Wellness- und Saunaanlagen mit römischen Bädern, z. B. www.limes-therme.de.
 





 

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Autor:
Franziska Stelter