Was Cannabidiol für unsere Schönheit tun kann

Was Cannabidiol für unsere Schönheit tun kann

Hanf ist eigentlich eine Wunderpflanze. Seit Tausenden Jahren wird sie von Menschen verwendet, um Papier, Stoff und Medizin herzustellen. Sie wächst auch unter schwierigen Bedingungen, in kühlem Klima oder mit wenig Wasser. Die Hanfbauern wussten das schnelle Wachstum zu schätzen, das in kurzer Zeit einen reichlichen Zuwachs bescherte. Alle waren mit der Pflanze glücklich, sie gehörte selbstverständlich zum Leben. Doch vor rund einhundert Jahren drehte sich das (Hanf-)Blatt plötzlich.

Cannabis
© Pixabay

Andere Industrien wollten ihren Platz einnehmen, und das gelang auch. In der westlichen Welt wurde das Hanf verdammt und auf seine berauschende Wirkung reduziert. Trotz all der Vorteile rechtfertigte die Tatsache, dass manche Pflanzen aufgrund des hohen THC-Gehalts als Rauschdroge eingesetzt werden konnten, ein Verbot. 

Doch THC ist nicht der einzige, wichtige Inhaltsstoff im Hanf. Es gibt neben ihm noch das Cannabidiol, auch als CBD bekannt. Es ist nicht berauschend, hat aber eine Vielzahl an anderen, positiven Wirkungen, die in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit rückten.

Warum wirkt CBD?

Die Wissenschaft möchte die Dinge immer ergründen und erklären können, selbst wenn sie bereits eine lange Zeit funktioniert haben. Doch wahrscheinlich ist es dieser Umstand, der zu einer Entkriminalisierung des Hanfes beitrug, sodass wir alle heute von seiner Wirkung profitieren können. 

Es war im Jahr 1992, als Wissenschaftler das Endocannabinoidsystem des menschlichen Körpers entdeckten und herausfanden, dass CBD bestimmten körpereigenen Stoffen sehr ähnelt bzw. mit diesen interagiert. Darauf beruht die Wirkung der verschiedenen Mittel mit CBD, die heute frei oder auch per Rezept erhältlich sind. Neben verschiedenen Studien zur Wirksamkeit sind es auch die zahlreichen Erfahrungsberichte, die vielen Patienten Hoffnung machen. Bei Schmerzen, Schlafstörungen, Ängsten und sogar Krebs kann das Cannabidiol helfen, auch wenn andere Mittel schon längst versagt haben. Selbst bei Epilepsie, Psychosen oder Multipler Sklerose ist es wirksam.

Doch CBD kann noch mehr, und zwar die Schönheit und Jugend erhalten. Das tut es, indem es die Zellen nährt, die Haut beruhigt und der vorschnellen Alterung entgegenwirkt.

Schön durch CBD?

CBD ist kein Wundermittel, das bei jedem garantiert auf dieselbe Weise wirkt. Da es sich um einen Naturextrakt handelt, weiß man im Voraus nie genau, was etwa mit dem Hautbild passieren wird, wenn man die kosmetischen Pflegeprodukte anwendet. Einen Versuch ist es aber immer wert, vor allem, wenn man schon viele andere Dinge ausprobiert hat und mit deren Wirkung nicht zufrieden war. Denn CBD wirkt nicht nur positiv auf die Hautzellen, sondern ist vor allem entzündungshemmend. Darum ist es wirksam bei:

Akne: Wer unter Akne leidet, die in jedem Alter auftreten kann und manchmal durch ein unvorsichtiges Verhalten ausgelöst wird, kämpft mit hartnäckigen Entzündungen der Haut, die sich nur unzureichend von dem Talg in ihren Drüsen befreien kann. Die Reinigung mit einem Produkt, das neben CBD weitere, natürliche Inhaltsstoffe enthält, kann Linderung bedeuten.

Schuppenflechte: CBD wirkt ausgleichend auf das Immunsystem, das einen großen Einfluss auf die Entstehung einer Schuppenflechte hat. Der Wirkstoff aus dem Hanf kann hier sowohl von innen als auch von außen lindern.

Trockene Haut: Im Winter ist es die Heizungsluft, im Sommer die Sonneneinstrahlung; trockene Haut gibt nur selten Ruhe. Doch sogar, wenn sie rissig und spröde ist, kann mit einer CBD Creme, die noch weitere Wirkstoffe enthalten kann, endlich Beruhigung einkehren.

Die heilsame Wirkung von Cannabinoiden auf Hautprobleme wie Schuppenflechte, Ekzeme, Neurodermitis und Kontaktdermatitis wurde 2017 in einer Studie nachgewiesen, die im Journal der American Academy of Dermatology veröffentlicht wurde. CBD wirkt jedoch nicht nur von außen, sondern auch von innen positiv auf die Schönheit und die Ausstrahlung. 

Innere Ruhe und Gelassenheit machen schön

Wenn sich die Stirn in Sorgenfalten legt und man von Ängsten geplagt wird, dann wirkt sich das natürlich auch auf die Ausstrahlung aus. Man sieht schnell älter aus, verhärmt und faltig. Doch das sollte nicht der wichtigste Grund sein, sich von übermäßigen Sorgen und Ängsten zu befreien. Es ist die seelische Gesundheit, um die es in erster Linie geht.

Wer ständig unter Stress und innerer Anspannung leidet, schüttet Cortisol aus. Dieses Stresshormon hatte und hat wichtige Funktionen, denn es kann helfen, in bestimmten Situationen zu Höchstleistungen fähig zu sein. Doch eine dauerhafte Ausschüttung hat negative Auswirkungen auf den Körper. Leider sind viele Menschen heutzutage immer im Stress, der am Morgen beginnt, auf der Arbeit weitergeht und nach Feierabend zu Hause noch kein Ende hat. Cortisol hemmt das Immunsystem, erhöht den Blutzuckerspiegel und verhindert die Knochenbildung. Darum macht Dauerstress krank!

Das Endocannabinoidsystem des Körpers ist dafür zuständig, dass wir uns glücklich fühlen, Appetit haben und entspannt schlafen können. Sind wir im Stress, produziert der Körper Endocannabinoide, um das Gleichgewicht wieder herstellen zu können. Bei anhaltendem Stress ist diese Funktion jedoch gestört. Hier kommt CBD ins Spiel, denn es kann sich positiv auswirken. Es fördert im Grunde die Ausschüttung des körpereigenen Anandamids. Dieses ist für das Wohlbefinden, für den Appetit und den Schlaf zuständig. Man weiß noch nicht genau, welche Rolle das Molekül im Körper spielt, doch eines ist klar: CBD unterstützt seine Wirkung.

Cannabidiol kann von innen, als Angstlöser und Schlafspender, und von außen, gegen Trockenheit und Entzündungen der Haut positiv auf unsere Schönheit und Ausstrahlung wirken. Dieser Trend ist mehr als ein leeres Versprechen, denn er kann Leben verändern.
 

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