15. Januar 2021

Anzeige

Verbesserte Lebensqualität in den Wechseljahren

Verbesserte Lebensqualität in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine emotionale und körperliche Herausforderung, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen können. Jede dritte Frau beklagt eine Verschlechterung ihrer Gesundheit. Erstaunlich, dass nur jede zweite Betroffene Möglichkeiten zur Linderung der Beschwerden ausschöpft.

Verbesserte Lebensqualität in den Wechseljahren
© PR

In den Wechseljahren verändert sich das hormonelle Gleichgewicht der Frau. Die Eierstöcke beginnen ihre Funktion einzustellen, in der Folge reduziert sich die Produktion der weiblichen Sexualhormone.

Zunächst kommt es zu Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus, was am Abfall des Progesteronspiegels liegt. Im weiteren Verlauf der Wechseljahre sinkt dann die Östrogenkonzentration und führt häufig zu wechseljahrestypischen Symptomen mit Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden 72 Prozent der Frauen in den Wechseljahren an Hitzewallungen und 51 Prozent unter Schlafstörungen. Zudem kommt es häufig zu Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, innerer Unruhe, Anspannungen und Ängsten.

Auch sind Beschwerden wie Schweißausbrüche, Herzklopfen, Hautprobleme, Scheidentrockenheit und Libidoverlust keine Seltenheit. Die Website erklärt, weshalb es zu Beschwerden in den Wechseljahren kommt, gibt Auskunft zu entsprechenden Behandlungsoptionen und liefert zugleich wertvolle Alltagstipps.

Maßnahmen zur Beschwerdelinderung nutzen

Obwohl 98 Prozent der Frauen angeben, dass für sie zu einer hohen Lebensqualität gehört, sich gesund zu fühlen und beschwerdefrei zu sein und 96% ein guter Schlafrhythmus wichtig ist, so ergreifen doch gerade mal die Hälfte der Frauen entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Situation. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern.

Zeigen Entspannungstechniken, Sport, eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung oder pflanzliche Alternativen keine ausreichende Wirkung, kann eine Hormonersatztherapie (engl.: Hormone Replacement Therapy = HRT) in Betracht gezogen werden. Bei der Hormonersatztherapie werden Hormone „ersetzt“, die der Körper selbst nicht mehr produziert. Die HRT ist sehr gut durch Studien untersucht und wird von den gynäkologischen Fachgesellschaften unter anderem bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, die oftmals von Schlafstörungen und Niedergeschlagenheit begleitet werden, empfohlen.

Durch den sinkenden Östrogenspiegel leiden betroffene Frauen auch häufig unter Scheidentrockenheit. Diese kann nicht nur sehr belastend sein, sondern auch zu Einschränkungen der Sexualität und Libidoverlust sowie zu Harnwegsinfektionen bis hin zur Harninkontinenz führen. Hierfür wird eine HRT in Form von lokal angewendeten Cremes oder -Zäpfchen eingesetzt. Darüber hinaus können Hormonersatzpräparate gegenüber einigen Krankheiten vorbeugend wirken und beispielsweise die Knochengesundheit verbessern.

Ausführliche Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten und den Applikationsformen der HRT sind auf der Seite https://wechseljahre-verstehen.de/behandlung/therapiemoeglichkeiten/ zu finden.

Frühzeitig mit dem Thema beschäftigen

Auch wenn dieser vorübergehende Lebensabschnitt jede Frau trifft, befassen sich nur wenige Frauen mit der Thematik „Wechseljahre“ – und das auch erst, wenn die Beschwerden akut werden und die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigt wird. Dabei sind bei der Therapieentscheidung unter anderem das Alter der Frau und der Zeitpunkt ihrer Menopause von Bedeutung. Denn idealerweise beginnt eine Hormonersatzbehandlung bereits mit dem Eintritt der Wechseljahre, der kurz vor dem 50. Lebensjahr, aber auch früher sein kann und sollte möglichst vor dem 60. Lebensjahr noch erfolgen.

Vorteile der modernen Hormonersatztherapie

Fakt ist, dass die modernen Hormonersatzpräparate die Möglichkeit bieten, diese individuell zu dosieren und gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Frau abzustimmen. Durch unterschiedliche lokal anzuwendende Applikationsformen, wie Gele, Sprays und Pflaster, können Risiken und Nebenwirkungen minimiert werden. Denn im Vergleich zu Tabletten werden bei einer transdermalen Anwendung durch die Umgehung der Leberpassage nur geringe Mengen vom Wirkstoff verstoffwechselt.

Neben einem günstigen Nebenwirkungsprofil für transdermale HRT überwiegt bei Frauen unter 60 Jahren, ohne spezielle Risikofaktoren oder Vorerkrankungen, der Nutzen. Für wen und in welcher Form also eine HRT geeignet ist und für wen nicht, klärt der Frauenarzt vor Beginn einer Hormonersatztherapie in einem ausführlichen Anamnesegespräch.

Zur optimalen Vorbereitung auf das Gespräch dient die Checkliste Meno-Check, welche auf www.wechseljahre-verstehen.de kostenlos verfügbar ist. Darüber hinaus finden sich auf der Website zahlreiche ausführliche Informationen und Tipps rund um das Thema Wechseljahre.

Lade weitere Inhalte ...