6. Dezember 2021
Pigmentflecken – Wo sie herkommen und wie man sie behandelt

Pigmentflecken – Wo sie herkommen und wie man sie behandelt

In jungen Jahren denken wir oft, dass unsere Haut uns alles verzeiht. Doch wer es in jungen Jahren mit dem Sonnenschutz nicht so genau nimmt, riskiert Hautstörungen. Wir zeigen, wie Pigmentflecken entstehen, wie man vorbeugen und was man tun kann, wenn sie bereits ihre Spuren auf der Haut hinterlassen haben.

Pigmentflecken
© Imaxtree
Von Pigmentflecken recht häufig betroffen sind Gesicht, Dekolleté und Hände.

Nicht gefährlich, aber störend: So entstehen Pigmentflecken

Bei älteren Menschen lassen sich häufig bräunliche, rötliche oder ockerfarbene Male auf der Haut erkennen. Diese so genannten Altersflecken sind nicht gefährlich, doch viele stören sich trotzdem an ihnen. Wie kommt es zu dieser Hyperpigmentierung? Wird die Haut Sonnenlicht in besonderem Maße ausgesetzt, können Pigmentflecken entstehen. Recht häufig betroffen sind Gesicht, Dekolleté und Hände – also die Stellen, welche besonders stark mit Sonnenlicht in Kontakt kommen.

Etwa 80 % aller Anzeichen von Hautalterung sind übermäßiger UV-Strahlung geschuldet, so auch Pigmentflecken. Trifft UV-Licht auf die Haut, bildet sie Melanin. Diese Farbpigmente lagern sich in die Haut ein und schützen diese – die von vielen begehrte Sonnenbräune entsteht. Es handelt sich also um eine natürliche Reaktion des Körpers. Bei exzessivem Sonnenbaden ohne geeigneten Sonnenschutz werden die Melatonin bildenden Hautzellen (Melanozyten) jedoch in ihrer Funktion gestört. Anstatt gleichmäßiger Bräune produzieren die Melanozyten schubweise Melanin. Und dieses konzentriert sich an einer Stelle als Fleck.

Während die braunen Flecken in jungen Jahren im Winter meistens verblassen und weniger auffallen, sind sie im Alter auffälliger. Dies liegt daran, dass das vorhandene Melanin durch altersbedingte Hautveränderungen nicht mehr abtransportiert werden kann. Aber auch andere Ursachen kommen für Pigmentflecken infrage. Dazu gehören

  • hormonelle Veränderungen
  • Duftstoffe in Kosmetika
  • Erkrankungen
  • Medikamente

Dann sollte man zum Arzt

Klassische Pigmentstörungen in Form von Altersflecken sind kein Grund zur Sorge. Treten die Verfärbungen plötzlich auf, verändern sich in ihrer Form und wachsen, sollte man einen Termin beim Hautarzt machen.

Pigmentflecken gezielt vorbeugen

Auch wenn Pigmentflecken grundsätzlich nicht gefährlich sind, sind sie ein Warnsignal für einen bewussteren Umgang mit UV-Strahlen. Sonnencreme richtig anwenden ist zur Vorbeugung ebenso wichtig wie das Meiden der aggressiven Mittagssonne. Generell empfiehlt es sich, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu nutzen. So können Pigmentflecken gar nicht erst entstehen.

Für den Alltag gibt es Gesichtscremes mit Lichtschutzfaktor. Diese sollte man auch im Winter verwenden. Mit dem Sonnenbaden am besten nicht übertreiben und nur mit ausreichend Schutz in die Sonne gehen.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Manche Pigmentflecken verschwinden mit der Zeit von selbst wieder. Um die Haut zu unterstützen, bieten immer mehr Hersteller gezielte Pflegeserien an. Hierbei handelt es sich meistens um so genannte Brightening-Cremes an. Die darin enthaltenen Wirkstoffe können bestehende Pigmentflecken aufhellen. Einer übermäßigen Melanin-Produktion wird entgegengewirkt. In guten Cremes sind außerdem Antioxidantien enthalten, welche die Haut vor weiteren schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Gleichzeitig wird das Hautbild verfeinert und die Zellerneuerung gefördert.

Wenn Pflegen nicht hilft, kann man Pigmentflecken auch beim Hautarzt oder im Kosmetiksalon behandeln lassen. Dort lassen sich die störenden Hautverfärbungen mittels Laserverfahren, Goldfäden, TCA-Peeling oder Micro-Needling entfernen.

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