Frischekur aus der Natur-Apotheke Das Heilkräuter 1x1 für den Frühling

Der Frühling ist die perfekte Zeit, um aus dem Winterpulli-Schneckenhaus auszubrechen. Kaum strecken wir unsere Fühler in die Sonne, müssen wir feststellen, dass die Haut rau, die Haare trocken und die Fältchen etwas tiefer geworden sind. Vielleicht haben wir uns auch eine kleine Winterdepression eingefangen oder schlafen etwas schlechter. Kein Problem, denn die Apotheke der Natur hat für jeden Zweck das richtige Kraut parat. Mit Kräutern kann man nicht nur lecker und gesund kochen und backen, sie eignen sich auch für Tees, Umschläge und vieles mehr. Hier sind einige der wichtigsten Heilpflanzen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll eine kleine Inspiration sein!

Teebeutel Das Heilkräuter 1x1 für den Frühling © Pixabay

Aloe Vera

Eigentlich ist die Aloe eine Wüstenpflanze, doch heute wächst sie in unseren Badezimmern. Jeder kann die wertvolle Aloe Vera selbst zu Hause ziehen, man braucht dafür allerdings etwas Geduld! Die Pflanze gedeiht am besten in sandigem Boden, kann aber auch sehr gut in einer Kakteen- oder Sukkulentenerde großgezogen werden.

Neben der äußerlichen Anwendung, die besonders bei Sonnenbrand und anderen Verbrennungen sehr wohltuend ist, kann das Gel der Aloe auch eingenommen werden. Es gibt dem Immunsystem einen Kick und kann die Blutfettwerte senken, was nach den Schlemmereien der Weihnachtszeit eine gute Idee ist. Die Aloe beruhigt den Magen und den Darm. Es heißt, eine Aloe sollte 12 Blätter haben, bevor man beginnt, diese zu ernten. So macht man es richtig:

Man schneidet ein Blatt von unten ab und lässt den gelben Saft auslaufen. Dieser wirkt reizend und ist nicht für den Hausgebrauch geeignet. Dann schneidet man das Blatt der Länge nach auf und schabt das Geld mit einem Messer heraus. Man rührt es in Joghurt ein oder isst es einfach so.

Das Aloe Gel wirkt auch als Haarkur wahre Wunder. Es beruhigt die schuppige Kopfhaut und vitalisiert gestresstes Haar. Es spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern hat zahlreiche Vitamine und Mineralien, zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E, Zink und Magnesium.

Brennnessel 

Die Brennnessel ist eine der Pflanzen, die dem Menschen folgen und sich überall in seiner Nähe ansiedeln. Sie begleitet uns geradezu, doch ihre heilkräftige Wirkung wird völlig unterschätzt. 

Die Samen der Brennnessel sind wahre Proteinbomben und spielten früher als „Fleisch des kleinen Mannes“ in der Ernährung eine wichtige Rolle. Man kann die Samen sammeln, trocknen und mahlen und dann im grünen Smoothie verarbeiten. Auch über den Salat gestreut schmecken sie lecker und liefern viele Nährstoffe. Sammeln kann man die Samen je nach Sorte zwischen April und Oktober. 

Die jungen Blätter, die nach der Verarbeitung nicht mehr brennen, kann man auch als Tee, wie Spinat oder in der Suppe essen. Die Brennnessel kurbelt auf ganz natürlich Weise den Stoffwechsel an und hilft beim Entschlacken. Sie ist somit ein unverzichtbarer Bestandteil einer effektiven Frühjahrskur!

Man kann von der Brennnessel auch eine Tinktur anfertigen und zur Anregung des Haarwachstums in die Kopfhaut einmassieren. Besonders Frauen, die durch Stress oder aus hormonellen Gründen übermäßig Haare verlieren, kann so geholfen werden. 

CBD

Nachdem Hanf viele Jahre lang verboten war und regelrecht geächtet wurde, erlebt die Pflanze in den letzten Jahren durch eine Modernisierung der entsprechenden Gesetze einen Boom. Allerdings wird nicht das berauschende THC verwendet, sondern das medizinisch wirksame Cannabidiol, das zum Beispiel als Öl verfügbar gemacht wird. 

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen des Menschen und wird seit Tausenden von Jahren verwendet. Mediziner sind immer wieder erstaunt, welche vielfältigen Wirkungen CBD-Öl haben kann, das man heute unkompliziert und natürlich legal online bestellen kann. 

CBD-Öl hilft zum Beispiel bei Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. Wem der Winterblues sehr hartnäckig nachhängt, kann sich mit diesem Mittel behelfen. Auch chronische Schmerzen und Entzündungen, Nervenschmerzen und Krämpfe werden durch CBD Öl gelindert. 

Löwenzahn 

Als Kinder hat man die hübschen kleinen Pusteblumen geliebt, als Gartenbesitzer verflucht man manches Mal den hartnäckigen Löwenzahn, der sich in kurzer Zeit sehr weit ausbreiten kann. Das ist schade, denn alle Bestandteile der Pflanze haben eine stärkende und heilende Wirkung auf den menschlichen Körper. 

Als Frühlingspflanze hat der Löwenzahn eine stark blutreinigende Kraft und ist perfekt für eine Frühjahrskur geeignet. Er regt die Tätigkeit der Niere und der Blase an und gibt der Verdauung einen kräftigen Schub. So können die Schlacken des alten Jahres leicht ausgeschieden werden. Löwenzahn kann aus diesem Grund sogar bei Rheuma helfen!

Von der fröhlich gelben Pflanze können alle Teile verwendet werden: Die Blüten, die Blätter und die Wurzeln. Als Tinktur oder Tee kann sie ihre heilende Wirkung am besten entfalten.

Bärlauch

Im Mai beginnt es im Wald zu duften, denn der Bärlauch hat seinen großen Auftritt! An vielen Stellen bildet er ausladende Polster, die stark nach Knoblauch riechen. Von der heilkräftigen Pflanze erntet man die jungen Blätter und verarbeitet sie in Quark, Salaten und Pesto. Man nimmt immer nur so viel, wie man braucht, und gräbt die Pflanzen nicht aus. 

Bärlauch fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose und senkt den Blutdruck. Er ist ein köstliches Geschenk der Natur, darf jedoch nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechselt werden.

TIPP: So unterscheidet man Bärlauch und Maiglöckchen

Zunächst einmal ist es der typische Knoblauchduft, der dem Bärlauch seinen unverwechselbaren Charakter gibt. Hat man jedoch erst einmal ein paar seiner Blätter angefasst, riechen die Finger ebenfalls. Für eine Unterscheidung ist das nicht hilfreich. 

Der Bärlauch hat jedoch eine matte Unterseite, während die Blätter des Maiglöckchens auf der Unterseite glänzen. Der Stängel des Bärlauchs ist dreikantig und hohl.

Kamille

War man als Kind krank, hat man einen Kamillentee gekocht bekommen. Leider ist diese wertvolle Tradition in Vergessenheit geraten, dabei ist die Kamille eine kleine Wunderpflanze, was die Gesundheit betrifft. Sie hilft bei unzähligen Beschwerden, lindert und heilt:

– die Niere und die Blase 

Kamille entkrampft, bekämpft Bakterien und hemmt Entzündungen. Wer öfter mit Blasenentzündungen zu tun hat, kann mit drei Tassen Kamillentee täglich entgegenwirken. 

– der Stoffwechsel 

Die Frühjahrsdiät funktioniert am besten, wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft. So können schädliche Stoffe ausgeschieden werden und der Körper kommt „in Gang“. Hier hilft die Kamille ebenfalls!

– die Nerven 

Kamille beruhigt die Nerven und wirkt gegen Nervosität und neuralgische Beschwerden wie Ischias oder Hexenschuss. Die Kamille kann auf dem Balkon oder im Garten ziehen. In der Apotheke gibt es das getrocknete Kraut auch zu kaufen.

Gute Gesundheit mit der Kraft der Natur!

 
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