Sanft entschlacken mit Homöopathie Erste Kurwoche

Unsere neue Zwei-Wochen-Kur macht Sie fit und stärkt die Abwehr – mit Bewegung, Ernährung und ausgewählten homöopathischen Mitteln.

ERSTE KURWOCHE

Zu Beginn werden Darm und Gewebe entgiftet, während viele basische Lebensmittel den Körper aus der Übersäuerung zurück ins Gleichgewicht führen. Hier unser Leitfaden:

1. DARMREINIGUNG Lebensmittel, die Säuren bilden, werden vom Speisezettel gestrichen. Die Ernährung besteht nur aus Obst und Gemüse. Am besten nehmen Sie sich zu Beginn unserer Kur ein paar Tage frei, damit Körper und Seele zur Ruhe kommen. Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen, kommt es leicht zu Verdauungsproblemen, deshalb sollten Sie am ersten Tag den Darm reinigen. Trinken Sie morgens eine Lösung aus zwei Teelöffeln Bitteroder Glaubersalz (Apotheke) und 200 ml lauwarmem Wasser. Sie können auch einen Einlauf mit warmem Wasser machen, entsprechende Gerätschaften gibt es in der Apotheke. Wiederholen Sie den Vorgang noch einmal am dritten und am sechsten Tag.

2. HOMÖOPATHISCHE MITTEL Für die erste Woche brauchen Sie lediglich die einfachen D6- und D3- Potenzen, die den Entschlackungsprozess unterstützen. Gelsemium D6: Bei der Entgiftung können anfangs Kopfschmerzen und Schwindelgefühle auftreten – dreimal täglich fünf Globuli des gelben Jasmins lassen die Beschwerden schnell verschwinden. Nux vomica D6: „Nux vomica, die Brechnuss, regt den Darm und die Nieren an“, sagt Wiesenauer. „Es hilft bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl.“ Dreimal täglich fünf Globuli. Haplopappus D3: Die Heilpflanze hilft bei Frühjahrsmüdigkeit und Wetterfühligkeit. Dreimal täglich fünf Globuli, drei Wochen lang. Nach einigen Tagen Pause dreiwöchige Einnahme wiederholen.

3. ERNÄHRUNG Erlaubt sind Obst, Gemüsegerichte und Salate, Gewürze und Kräuter, auch ein wenig Salz und kalt gepresstes Pflanzenöl zum Anbraten. Wichtig: Vermeiden Sie Brot und andere Getreideprodukte, da sie zur Bildung von Säuren führen. Dasselbe gilt für Milchprodukte wie Käse, Trinkmilch und Joghurt. Verzichten Sie darum morgens auf Müsli oder die gewohnten Butterbrote und beginnen Sie den Tag mit einem leichten Obstsalat, etwa aus klein geschnittenen Äpfeln und Bananen. Wenn der Joghurtgeschmack fehlt, bekommen Sie im Supermarkt eine joghurtähnliche Alternative aus Soja.

Essen Sie drei Mahlzeiten am Tag, jeweils so viel Sie mögen, dazu ein bis zwei Snacks aus Trockenobst, frischem Obst oder Nüssen. Ein Teller mit kleinen Obststücken hilft Ihnen, genügend frische Früchte zu sich zu nehmen; Melonen, Orangen, Datteln und andere Früchte aus dem Süden bringen Abwechslung in die Woche. Trinken Sie zwei bis drei Liter stilles Wasser oder Kräutertee. Nach 14 Uhr sollten Sie auf Obst und Rohkost verzichten, um Verdauung und Leber nicht zu stark zu belasten. Achtung: Hülsenfrüchte, Spargel, Rosenkohl und Artischocken gehören zu den sauren Lebensmitteln, außerdem alle Nüsse außer Mandeln und Walnüssen.

 

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