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Humanen Papillomviren: Das sollten Sie wissen

Gewusst? Alles zum Thema HPV

Es gibt wichtige Standardimpfungen, die Ihr Kind braucht. Wir verraten Ihnen, warum und wie Sie Ihr Kind auch vor Humanen Papillomviren (HPV) schützen können

 

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Bei HPV ist es wichtig, frühzeitig vorzubeugen, das beginnt schon mit neun Jahren

 

Die Grundimmunisierung im Blick behalten

Da sich schon die ganz Kleinen anstecken können, empfiehlt die STIKO unter anderem für alle Säuglinge und Kleinkinder eine Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten). Hierfür werden sogenannte Kombinationsimpfstoffe verwendet. Nämlich Impfstoffe, die neben Diphtherie, Tetanus und Pertussis auch Hepatitis B, Polio (Kinderlähmung) sowie Haemophilus influenzae Typ b, kurz „Hib“, enthalten. Nicht so bekannt wie Tetanus oder Hepatitis, aber ebenfalls auf der Empfehlungsliste der STIKO steht die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV).

Weshalb HPV gefährlich sein kann

Über 200 Virustypen der Humanen Papillomviren (HPV) sind derzeit bekannt. Einige dieser Viren können Genitalwarzen hervorrufen. Einige andere Virustypen sind jedoch für die Entstehung von z. B. Analkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Vagina- und Vulvakrebs verantwortlich.

Wie man sich mit HPV ansteckt

Mit Humanen Papillomviren (HPV) kann man sich über den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch anstecken. Genauer gesagt über den unmittelbaren Kontakt mit infizierten Haut- und Schleimhautbereichen. Dies geschieht in erster Linie durch intime Körperkontakte. Kleinste, oftmals gar nicht sichtbare Verletzungen der Haut bzw. Schleimhaut reichen aus, damit das Virus in den Körper eindringen kann. Im Laufe ihres Lebens infizieren sich fast alle Menschen mit HPV.

Wie können Kinder vor HPV geschützt werden?

Die HPV-Impfung gehört zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen und ist in Deutschland eine Standardimpfung für Kinder – wie zum Beispiel auch die Impfung gegen Mumps, Masern und Tetanus. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen. Die Impfung sollte zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr durchgeführt werden, spätestens aber bis zum Alter von 17 Jahren.

Die HPV-Impfung für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren wird von den gesetzlichen und in der Regel auch von den privaten Krankenversicherungen übernommen. Einige Krankenversicherungen haben ihre Leistungen darüber hinaus ausgeweitet und übernehmen die Impfkosten auch für junge Frauen und Männer über 18 Jahren.

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Die STIKO empfiehlt eine HPV-Imfpung bei Kindern zwischen 9 und 14 Jahren.

Über die Verträglichkeit der Impfung

15 Jahre gibt es die HPV-Impfung nun schon in Deutschland. Seit 15 Jahren ist es möglich, einen weiteren Schritt in Richtung Krebsvorsorge zu gehen. Das Sicherheitsprofil der HPV-Impfstoffe wird laufend von nationalen und internationalen Gesundheitsbehörden überwacht. Im Allgemeinen ist die HPV-Impfung gut verträglich. Die häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Hautreaktionen an der Einstichstelle, wie sie viele Menschen von anderen Impfungen her kennen. Auch Schwindel, Abgeschlagenheit, Fieber oder Übelkeit können nach einer HPV-Impfung auftreten.

Welche Ärzte eine HPV-Impfung durchführen

In allgemeinmedizinischen, pädiatrischen und gynäkologischen Praxen können HPV-Impfungen durchführt werden. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt einfach gleich auf die Impfung an und lassen Sie sich zu diesem Thema beraten.

Mehr Infos zu HPV finden Sie unter entschiedengegenkrebs.de/fuersie

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