Sanfte Medizin Meditation & Phytotherapie

Expertentipps zur Naturheilkunde

Meditation: Die Kunst des Abschaltens

Wie funktioniert die Therapie?
Man sitzt ruhig da, die Augen sind geschlossen. Mit etwas Übung stellt sich nach einiger Zeit ein Zustand innerer Versenkung ein, die Gedanken ziehen vorbei – Ruhe und Gelassenheit kehren ein.
Für wen ist sie geeignet?
Eine sehr positive Wirkung hat Meditation bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zu hohem Blutdruck sowie bei allen Krankheiten, die mit Schmerzen verbunden sind. Professor Michalsen: „Hier gibt es viele klare, greifbare Ergebnisse, die auch in Studien nachgewiesen sind.“
Ist Selbstbehandlung möglich?
Meditation erlernt man am besten in Kursen. Dann sollte man möglichst jeden Tag 30 Minuten lang meditieren.

 

Phytotherapie: Die Heilkraft der Pflanzen

Wie funktioniert die Therapie?
Dass viele Pflanzen Wirkstoffe enthalten, die bei Krankheiten helfen können, weiß man seit Urzeiten. Das Wissen über die Heilkräfte von Pflanzen wurde in Europa ab dem Mittelalter in Klöstern gesammelt und ständig weiter erforscht. Rund 400 Heilpflanzen werden zur Arzneiherstellung verwendet – als Tee, Tinktur oder in Tablettenform.
Für wen ist sie geeignet?
Es gibt heute viele wissenschaftlich erwiesen wirksame Phytotherapeutika: Johanniskraut bei leichten Depressionen, Teufelskralle bei Rückenschmerzen, Weißdorn zur Herzstärkung oder Pestwurz bei Migräne, um nur einige zu nennen. Tabletten haben meist einen standardisierten Wirkstoffgehalt, bei Tees und Tinkturen kann die Wirkstoffmenge schwanken.
Ist Selbstbehandlung möglich?
„Bei Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Erkältung würde ich immer erst ein pflanzliches Mittel probieren. Wichtig ist jedoch, immer den Arzt zu informieren, da es Wechselwirkungen zwischen Schulmedizin und Phytotherapie geben kann“, so Professor Michalsen.

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