Tipp: Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter

Dicke Wolken, Nebelschwaden, weit und breit kein Sonnenstrahl in Sicht – triste Wintertage schlagen aufs Gemüt. Wir haben für Sie die richtigen Muntermacher und Gute-Laune-Tipps parat.

Der Winterblues macht selbst fröhlichen Naturen zu schaffen. Warum? Ganz einfach: Körper und Seele fehlt das Licht. Kurze Tage und lange Nächte sorgen dafür, dass unser Gehirn Unmengen des Schlafhormons Melatonin produziert. Aus diesem Grund fühlen wir uns andauernd müde, schlapp, lustlos und schlecht gelaunt. Doch das muss nicht sein.

Gesunde Ernährung Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter © Ulrike Schmid und Sabine Mader

Bei jedem Wetter – raus an die Luft!

Auch wenn’s bei schlechtem Wetter schwerfällt: Gehen Sie so oft wie möglich raus. Sogar bei wolkenverhangenem Himmel erhalten Sie immer noch eine höhere Lichtdosis, als wenn Sie sich fast nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Kältereiz, Bewegung und frische Luft fördern die Abwehrkräfte, regen die Durchblutung an und beugen so Erkältungen vor.

Gönnen Sie sich ab und zu eine Teepause, die Sie ganz bewusst genießen. Rotbusch wirkt sanft anregend, Verbene (auch als Eisenkraut bekannt) stimmungsaufhellend. Bananen sind süße Glücksboten. Der hohe Anteil an Serotonin lässt das Stimmungsbarometer steigen, B-Vitamine und Kalium haben eine natürliche Anti-Stress-Wirkung.

Ernährung gegen den Winterblues

Bei der Ernährung sollte die Devise lauten: leicht statt fett, gesund statt giftig. Alkohol und Kaffee taugen nur kurzzeitig als Muntermacher. Besser grünen Tee statt Kaffee und nicht mehr als ein Glas Wein am Abend trinken. Alkohol entzieht dem Körper Vitamin B, das für die Gehirntätigkeit unentbehrlich ist. Anstelle von Dominosteinen lieber frische oder getrocknete Früchte naschen. Sie liegen nicht so schwer im Magen und bringen schnell Energie – gehen aber nicht so schnell auf die Hüften.

Zwei Fischmahlzeiten pro Woche, etwa Lachs, Hering oder Makrele, liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren und helfen ebenfalls, die Stimmung zu heben. Wer keinen Fisch mag, kann jeden Tag einen Teelöffel gemahlene Leinsamen auf Müsli, Joghurt oder Salat geben. Leinsamen sind eine gute Quelle für Fette, die in Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden. Fisch, mageres Fleisch, Nüsse und Hülsenfrüchte enthalten zusätzlich die Aminosäure Tryptophan. Sie wird für den Aufbau des Gehirnbotenstoffs Serotonin benötigt, der die Stimmung reguliert. Avocado, Brokkoli und Spinat enthalten wiederum viele Vitamine aus der B-Gruppe.

Vitamin D stärkt die Abwehr

Wichtig ist auch eine gute Versorgung mit Vitamin D. Fehlt es, ist die Abwehr geschwächt. Vitamin D ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Funktionen im Körper beteiligt. Sonnenlicht ist unsere beste Vitamin-D-Quelle. 60 Prozent der Deutschen haben in den Wintermonaten jedoch zu wenig Vitamin D im Blut. Mit einer Blutprobe lässt sich dieser Mangel sicher nachweisen. Laut Studien steigert ein Vitamin-D-Mangel das Erkältungsrisiko um 40 Prozent.

Mit Hilfe des Sonnenlichts produziert unser Körper etwa 80 Prozent des benötigten Vitamin D selbst. Der Rest lässt sich über die Nahrung abdecken. Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte, fetter Fisch und Pilze sind gute Lieferanten. Noch einfacher geht’s mit Vitamin-D-Präparaten. 1.000 IE (internationale Einheiten) täglich reichen, eingenommen als Tropfen oder Tabletten. Dann können Ihnen die tristen, kalten Tage bald nichts mehr anhaben.

 
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