Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter

Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter

Dicke Wolken, Nebelschwaden, weit und breit kein Sonnenstrahl in Sicht – triste Wintertage schlagen aufs Gemüt. Wir haben für Sie die richtigen Muntermacher und Gute-Laune-Tipps parat - so kommen Sie mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter.

Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter
© adobestock
Mit der richtigen Ernährung gut durch den Winter

Der Winterblues macht selbst fröhlichen Naturen zu schaffen. Warum? Ganz einfach: Körper und Seele fehlt das Licht. Kurze Tage und lange Nächte sorgen dafür, dass unser Gehirn Unmengen des Schlafhormons Melatonin produziert. Aus diesem Grund fühlen wir uns andauernd müde, schlapp, lustlos und schlecht gelaunt. Doch das muss nicht sein.

Bei jedem Wetter – raus an die Luft!

Auch wenn’s bei schlechtem Wetter schwerfällt: Gehen Sie so oft wie möglich raus. Sogar bei wolkenverhangenem Himmel erhalten Sie immer noch eine höhere Lichtdosis, als wenn Sie sich fast nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Kältereiz, Bewegung und frische Luft fördern die Abwehrkräfte, regen die Durchblutung an und beugen so Erkältungen vor.

Gönnen Sie sich ab und zu eine Teepause, die Sie ganz bewusst genießen. Rotbusch wirkt sanft anregend, Verbene (auch als Eisenkraut bekannt) stimmungsaufhellend. Bananen sind süße Glücksboten. Der hohe Anteil an Serotonin lässt das Stimmungsbarometer steigen, B-Vitamine und Kalium haben eine natürliche Anti-Stress-Wirkung.

Ernährung gegen den Winterblues

Bei der Ernährung sollte die Devise lauten: leicht statt fett, gesund statt giftig. Alkohol und Kaffee taugen nur kurzzeitig als Muntermacher. Besser grünen Tee statt Kaffee und nicht mehr als ein Glas Wein am Abend trinken. Alkohol entzieht dem Körper Vitamin B, das für die Gehirntätigkeit unentbehrlich ist. Anstelle von Dominosteinen lieber frische oder getrocknete Früchte naschen. Sie liegen nicht so schwer im Magen und bringen schnell Energie – gehen aber nicht so schnell auf die Hüften.

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Zwei Fischmahlzeiten pro Woche, etwa Lachs, Hering oder Makrele, liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren und helfen ebenfalls, die Stimmung zu heben. Wer keinen Fisch mag, kann jeden Tag einen Teelöffel gemahlene Leinsamen auf Müsli, Joghurt oder Salat geben. Leinsamen sind eine gute Quelle für Fette, die in Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden. Fisch, mageres Fleisch, Nüsse und Hülsenfrüchte enthalten zusätzlich die Aminosäure Tryptophan. Sie wird für den Aufbau des Gehirnbotenstoffs Serotonin benötigt, der die Stimmung reguliert. Avocado, Brokkoli und Spinat enthalten wiederum viele Vitamine aus der B-Gruppe. Und natürlich ist Winterzeit Kohlzeit – er liefert viel Vitamin C, zusammen mit Kartoffeln braucht man sich über eine Unterversorgung keine Gedanken zu machen. Genießen Sie ihn als Suppe, Rouladen oder sogar im Salat!

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Vitamin D stärkt die Abwehr

Wichtig ist auch eine gute Versorgung mit Vitamin D. Fehlt es, ist die Abwehr geschwächt. Vitamin D ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Funktionen im Körper beteiligt. Sonnenlicht ist unsere beste Vitamin-D-Quelle. Bis zu 80 Prozent der Deutschen sollen in den Wintermonaten jedoch zu wenig Vitamin D im Blut haben. Mit einer Blutprobe lässt sich dieser Mangel sicher nachweisen. Laut Studien steigert ein Vitamin-D-Mangel das Erkältungsrisiko um 40 Prozent.

Vorbeugen: Vitamin-D-Mangel im Winter

Mit Hilfe des Sonnenlichts produziert unser Körper etwa 80 Prozent des benötigten Vitamin D selbst. Der Rest lässt sich über die Nahrung abdecken. Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte, fetter Fisch und Pilze sind gute Lieferanten. Wer wirklich Mangelerscheinungen hat, der kann auch auf Vitamin-D-Präparate zurückgreifen. Sie können als Tropfen oder Tabletten eingenommen werden – sprechen Sie mit Ihrem Arzt!

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