Hautproblem Neurodermitis Was hilft und woher kommt es

Neurodermitis gehört wohl zu den bekanntesten aber auch zu den schlimmsten und nervigsten Hauptproblemen schlechthin. Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, bei der verschiedene Hautstellen stark jucken. So unter anderem Knie- und Armbeugen, Hände oder Füße. Betroffen sind nicht nur Erwachsene, sondern auch schon Kinder und sogar Babys. Vor allem die Kleinen kratzen sich in diesem Fall oft blutig und das trotz spezieller Kleidung und Behandlungen. Neurodermitis tritt oft in Schüben auf und wodurch es wirklich ausgelöst wird, kann bis heute nicht zu 100 Prozent festgelegt werden. Klar ist, dass vor allem die gestörte Barrierefunktion der Haut eine sehr wichtige Rolle spielt. Im Gegensatz zu einem kleinen Ausschlag im Gesicht oder anderen Hautproblemen kann diese Krankheit jedoch oftmals nicht komplett geheilt werden. Während es sich bei kleinen Kindern mit viel Glück verwächst, leiden Erwachsene ihr Leben lang an Neurodermitisschüben. Doch was genau kann hier helfen?

Frau pflegt ihre Haut für den Herbst Was hilft und woher kommt es © © Wavebreak Media LTD/LightWave/Corbis

Was kann eine Neurodermitis auslösen?

Es gibt viele verschiedene Dinge, welche Schuld an einem neuen Schub sein könnten. Dabei ist es aber immer wichtig zu wissen, dass die Betonung auf dem Wort „Können“ liegt, denn bewiesen werden konnte es bisher nie vollständig.

Trockene Haut: Es ist wichtig, dass die Haut immer ausreichend Feuchtigkeit bekommt. Allerdings gibt es verschiedene Faktoren, welche die Haut austrocknen können. So zum Beispiel zu häufiges Waschen in Kombination mit zu seltenem Eincremen der Haut.

Allergene: Je nach Unverträglichkeiten gibt es unterschiedliche Allergene, welche ebenfalls die Neurodermitis auslösen könnten. So zum Beispiel dann, wenn sie auf die Haut gelangen oder eingeatmet werden. Hierzu zählen unter anderem Milchprodukte oder Haustierhaare, Pollen oder aber Hausstaubmilben. Auch Nahrungsmittelallergene gehören dazu. Diese könnten zum Beispiel in Form von Kuhmilch oder Weizen, Soja sowie Hühnerei eingenommen werden und Schuld an einem erneuten Schub sein. Es hilft, wenn vom Arzt diesbezüglich ein Allergietest gemacht wird.

Klimafaktoren: Auch Klimafaktoren sollten nicht unterschätzt werden. Extreme Kälte, Schwüle sowie Trockenheit beeinflussen die Haut des Menschen negativ. Zu dieser Zeit braucht sie eine extra Portion Pflege.

Umwelteinflüsse: Tabakrauch, Dieselabgase und eine allgemein schlechte Luft sind ebenso schädlich für die Gesundheit eines Menschen und so auch immer wieder der Grund für Neurodermitis.

Psychische Belastung: Die Psyche eines Menschen sollte niemals unterschätzt werden. Psychische Belastung, Trauer oder Stress werden von Experten ebenso als Auslöser für eine Neurodermitis angesehen. Aus diesem Grund sollten Betroffene stets auf ihren Alltag achten und zusehen, dass sie Stress und negativen Einflüssen aus dem Weg gehen. Während vor einigen Jahren die psychischen Faktoren noch als Hauptursache galt. Allerdings muss bedacht werden, dass der Juckreiz vor allem eine seelische Belastung ist und somit erneut zu Stress und Belastung führt.

Irritierende Stoffe: Es gibt unterschiedliche irritierende Stoffe, welche eine anfällige Haut negativ beeinflussen können. So zum Beispiel Wollkleidung oder aber Reinigungsmittel. Auch verschiedene Kosmetika sollte vermieden werden. Frauen sollten also ausschließlich Kosmetika verwenden, welche bisher gut vertragen wurde und nicht zu sehr herumexperimentieren. Das Gleiche gilt auch für Eltern von betroffenen Kindern. Waschmittel, welche bisher keinen Schub ausgelöst haben, können beibehalten werden. Ein Tausch könnte im schlimmsten Fall einen solchen Schub auslösen. Auch Duft- und Konservierungsstoffe sind immer wieder Schuld an einem erneuten Schub.

Unterschiedliche Möglichkeiten, der Haut bei diesem Problem zu helfen

Von verschiedenen Cremes mit und ohne Kortison bis hin zu einer Ernährungsumstellung und anderen Therapien wurde in der Vergangenheit bereits einiges gegen Neurodermitis ausprobiert. So ist es keine Seltenheit, dass schon bei den ganz Kleinen verschreibungspflichtige Medikamente verabreicht werden. Hier ist es wichtig, vielleicht mal über den Tellerrand zu schauen und nicht allen Empfehlungen zu folgen.

Die Vermeidungsstrategie

Während es bei Kindern kaum möglich ist, die Ursache für die Neurodermitis herauszufinden, lernen viele Betroffene den Körper mit den Jahren natürlich viel besser kennen. Das bedeutet, dass man mit den Jahren recht gut merkt, was die Symptomatik negativ beeinflusst. Das macht es möglich, dafür zu sorgen, dass man genau diese Dinge dringend meidet, um sich somit optimal zu schützen. Sei es ein bestimmtes Lebensmittel, eine Allergie oder eine andere Unverträglichkeit, wer stets gut auf sich aufpasst und seinen Körper genau kennt, kann die Symptome etwas lindern. Es ist allerdings leider oftmals nicht möglich, die Neurodermitis ganz zu heilen.

Die Basispflege

Die Basispflege macht sehr viel aus. So ist es wichtig, dass Patienten ihre Haut täglich mit rückfetten und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten verwöhnen und somit für einen optimalen Schutz sorgen. So ist es sogar möglich, die symptomfreien Phasen zu verlängern und das während der Schübe die Anwendung von wirkstoffhaltigen Cremes verkürzt bzw. gemindert wird. So ist es nicht selten, dass Betroffene während der Schübe kortisonhaltige Cremes nutzen müssen, welche natürlich alles andere als gesund für die Haut sind. Im Gegenteil. Auf Dauer ist das Kortison sogar sehr schädlich und hinterlässt seine Spuren.

CBD Öl bei Neurodermitis

CBD war noch nie so begehrt, wie es heutzutage der Fall ist. So hat sich hier ein echter Trend entwickelt. Während das aus der Hanfpflanze gewonnene Öl vor ein paar Jahren noch verurteilt wurde, erfreut es sich heute an einer weiter wachsenden Beliebtheit. Immer mehr Menschen setzen sich mit dem Thema auseinander und stellen Fragen zum CBD Öl. Es wird in vielen verschiedenen Bereichen der Kosmetik und Gesundheit eingesetzt. So unter anderem bei chronischen Schmerzen, bei Krebspatienten, bei Menschen mit Alzheimer oder bei Osteoporose. Auch bei Hautproblemen wird das CBD Öl mittlerweile von vielen Ärzten empfohlen. So wird Hanföl bei Hautproblemen wie Neurodermitis ebenfalls eingesetzt. Das Cannabidiol ist nicht nur sehr beruhigend, sondern fördert auch den gesunden Schlaf. Es wirkt positiv bei Entzündungen und beruhigt dabei auch die Haut. Wird es nicht eingenommen, sondern oberflächlich aufgetragen, so kann es auch die fehl geleiteten Abwehrkräfte reduzieren. Zu beobachten ist zudem eine antibakterielle Wirkung und oft auch ein langsameres Bakterienwachstum. Das hilft Patienten oft schon enorm weiter. Im Übrigen erschwert das CBD Öl auch den Pilzen die Möglichkeit, sich an der schroffen Haut festzusetzen und womöglich noch mehr Schaden anzurichten. Die CBD Produkte lassen sich diesbezüglich vielseitig anwenden und helfen auch bei vielen anderen Hauterkrankungen weiter.

Das Beste aus der Krankheit machen

Neurodermitis ist leider eine sehr vielseitige Krankheit, welche bis heute noch nicht ganz geheilt werden kann. Da sie an verschiedenen Körperstellen auftritt und das in unterschiedlicher Intensität, leiden die Menschen auch alle individuell stark unter einer solchen Krankheit. Wichtig ist eine intensive Körperpflege, die Unterstützung der Haut und der Verzicht auf chemikalische Produkte sowie stark reizenden Mittel. Eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Tabak und andere schädliche Substanzen ist ebenso positiv.

 
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