Gesunde Zähne Veneers, Weisheitszähne und Zahnpasta

Was verbirgt sich hinter Fones-Technik? Wie schützt man die Zähne mit Kokosöl? 26 gesunde News für ein strahlendes Lächeln und weiße Zähne

Naschen schadet den Zähnen am meisten, wenn man über den Tag verteilt immer wieder zu Süßem greift. Gesünder fürs Gebiss: sich nach dem Hauptgang ein verführerisches Dessert gönnen und etwa 20 Minuten später die Zähne putzen.

Osteoporose (Knochenschwund) kann auch den Kiefer befallen und die Zähne lockern. Droht ein Zahn auszufallen, kann das auch ein erstes Zeichen dieser Krankheit sein. Mehr Infos: www.osteoporose.org.

Profireinigung beim Zahnarzt (PZR) – etwa alle drei bis sechs Monate – ist empfehlenswert: Studien zeigen, dass sich durch diese Prophylaxe die Mundgesundheit deutlich verbessert. Inzwischen übernehmen auch einige gesetzliche Kassen zumindest teilweise die Kosten (ab ca. 60 Euro). Nachfragen lohnt sich.

Quecksilber in Amalgamfüllungen wurde lange verteufelt. Heute ist wissenschaftlich belegt: Es löst keine Allergien aus, und es gibt keinen Grund, auf das sehr haltbare und preiswerte Amalgam zu verzichten.

RDA-Wert heißt der Indikator für die „Schmirgelwirkung“ der Putzteilchen in Zahncremes. Je geringer diese „Radioactive Dentin Abrasion“ ist, desto schonender verläuft die Reinigung. Experten empfehlen Produkte mit RDA-Werten von 30 bis 80. „Weißmacher“-Pasten, die einen RDA-Wert von mehr als 80 haben, sollte man nicht täglich verwenden. Ein RDA-Wert unter 30 ist allerdings auch nicht empfehlenswert, weil damit die Putzwirkung zu gering ist.

Salz, das mit Fluorid angereichert ist, kann ein Baustein zum Kariesschutz sein. Experten empfehlen, zu Hause immer damit zu würzen, da Fluoridsalz in Kantinen und Restaurants nicht verwendet wird.

Tinnitus, dauerhaftes Pfeifen, Brummen oder Rauschen im Ohr, kann durch eine Fehlstellung des Kiefers ausgelöst werden. Verspannte Muskeln im Kopfbereich können nämlich die Kiefergelenke unter Spannung setzen. Dadurch sind Durchblutungsstörungen im Gehörgang möglich. Wer Tinnitus hat, sollte deshalb immer auch den Zahnarzt prüfen lassen, ob beispielsweise eine Aufbissschiene helfen kann.

Überempfindlichkeit der Zähne ist ein häufiges Problem – jeder Vierte leidet darunter. Schuld sind freiliegende Zahnhälse. Die Ursache ist oft falsches Putzen: Viele Menschen drücken die Zahnbürste zu stark auf. Abhilfe schaffen können Zahnärzte durch eine künstliche Isolierschicht.

Veneers sind Verblendungen, die aus zu weit auseinanderstehenden Zähnen, abgesplitterten Ecken oder unregelmäßigen Zahnkanten mit wenig Aufwand ein makelloses Gebiss machen können. Moderne Materialien sind heute so dünn, dass der Zahnschmelz vor der Anbringung kaum oder sogar überhaupt nicht beschliffen werden muss. Da der Zahnschmelz als natürliche Schutzhülle bestehen bleibt, verringert sich die Gefahr von Kariesbefall und Schmerzempfindlichkeit des verblendeten Zahns.

Weisheitszähne wachsen zwar den meisten Menschen irgendwann. Doch bei rund 80 Prozent haben sie im Kiefer gar keinen Platz. Eine Entfernung der Weisheitszähne ist also eher die Regel als die Ausnahme. Das Ziehen kann allerdings unangenehm sein. Oft sind nämlich die Wurzeln miteinander verwachsen oder hakenförmig gebogen.

Xylit ist ein Zuckerersatzstoff, der nachweislich die Zähne schützt. Er beeinträchtigt den Stoffwechsel von kariesauslösenden Bakterien. Allerdings stimmt es nicht, dass man auf die Zahnpflege verzichten könnte, wenn man Kaugummis mit Xylit verwendet. Studien zeigen, dass selbst nach dreiminütigem Kauen nicht einmal 20 Prozent des Zahnbelags („Plaque“) entfernt werden. Dagegen putzt man mit einer Zahnbürste bis zu 90 Prozent des Belags weg.

Yoga kann tatsächlich die Zähne schützen! Denn wer so gestresst ist, dass er „auf dem Zahnfleisch geht“ oder ständig „die Zähne zusammenbeißt“, läuft tatsächlich Gefahr, sein Gebiss zu schädigen. Ganzheitliche Entspannung mit Yoga verbessert also auch die Mundgesundheit. Spezielle Übungen gibt es zum Beispiel in „Entspannungstraining für Kiefer, Nacken, Schultern“ von Heike Höfler (Trias, als Buch oder CD, jeweils 14,95 Euro).

Zahnseide ist in Deutschland unbeliebt – nur jeder Fünfte besitzt überhaupt welche. Sie regelmäßig zu benutzen ist aber wichtig: Bakterien, die das Zahnfleisch angreifen, sitzen vor allem in den Zahnzwischenräumen.

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