Fitness Atemübungen: Energie tanken

Fit bleiben, Ruhe finden, Energie tanken: Yoga ist mehr als nur Gymnastik. Lesen Sie hier, wie die alte indische Lehre ihre volle Wirkung entfaltet und welche Rolle dabei Meditation, Atemübungen und Ernährung spielen.

Yoga Formel Atemübungen: Energie tanken © seasons.agency / Gräfe & Unzer Verlag / Rickers, Jan

Nur mit bewusster Atmung ist Yoga mehr als Gymnastik, sagt Kerstin Linnartz. Wer flach und hektisch Luft holt, versorgt sich nicht optimal mit Sauerstoff. Das Besondere am „Pranayama“, der Yoga-Atmung: Man zieht die Luft nicht aktiv in die Lunge, sondern lässt sie ohne Zutun einströmen. Viele Menschen glauben, beim ,richtigen‘ Atmen ginge es darum, möglichst tief Luft zu holen, so die Yoga-Lehrerin. „Tatsächlich sind Ein- und Ausatmen gleichwertig.“ Wer bewusst ausatmet, so die Philosophie, befördert nicht nur mehr Schadstoffe nach draußen, sondern befreit auch die Seele von Ballast. Medizinisch nachweisbar: Aktives Ausatmen vergrößert mit der Zeit die Lungenkapazität und führt dazu, dass der Körper mehr Energie bekommt. Bei vielen Yoga-Übungen konzentriert man sich deshalb auf das Ausatmen – zum Beispiel bei der wechselseitigen Nasenatmung. Luft abwechselnd durch die Nasenlöcher strömen zu lassen führt zudem zu mehr seelischer Ausgeglichenheit.

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