Fitness Die besten Outdoor-Aktivitäten

Wenn draußen die Sonne scheint und die Temperaturen richtig angenehm sind, ist es höchste Zeit, um sich an der frischen Luft zu bewegen. Wir stellen Ihnen die besten Sportarten und Outdoor-Aktivitäten unter freiem Himmel vor. Das Wichtigste: Sport soll Spaß machen!

Outdoor-Aktivitäten: Schwimmen im See Die besten Outdoor-Aktivitäten © TommL/iStock

Wer fit und gesund bleiben will, der muss Sport treiben. Outdoor-Aktivitäten wie Fahrradfahren, Badminton oder Golfen machen nicht nur jede Menge Spaß, sie helfen ganz nebenbei auch beim Abnehmen und verbessern Ihre Fitness. Auch Yoga- oder Pilates-Übungen bereiten an der frischen Luft und am besten inmitten idyllischer Natur mehr Vergnügen als in geschlossenen Räumlichkeiten. Im Folgenden haben wir verschiedene Sportarten aufgelistet, mit denen Sie ordentlich Kalorien verbrennen und Ihre Fitness trainieren können und die trotz der körperlichen Anstrengung mit großer Freude absolviert werden. Für welche Sportart würden Sie sich entscheiden?

Wasserspiele: Schwimmen

Es ist nicht nur erfrischend einige Bahnen im Freibad zu ziehen, in den nächsten Badesee oder ins Meer zu springen. Schwimmen ist auch ein hervorragendes – und schonendes – Workout: Der Auftrieb des Wassers macht den Körper schwerelos und entlastet die Gelenke. Wer Knie- oder Nackenprobleme hat, sollte allerdings nur kraulen oder rückenschwimmen. Für optimale Trainingseffekte schwimmen Sie möglichst ohne Pause und lieber im warmen als im allzu kalten Wasser. So werden die Muskeln besser durchblutet und verkrampfen nicht so schnell. Sind die letzten Züge geschafft, nicht sofort aus dem Wasser klettern. Besser noch etwas auf dem Rücken gleiten, um den Kreislauf zu normalisieren. 

Fazit: Ein preisgünstiger, sanfter und effektiver Sport zur Kräftigung der gesamten Muskulatur. Kraulen sorgt für optimalen Energie- und Fettverbrauch, Brustschwimmen liegt etwa gleichauf mit Radfahren. 

Platzreife: Golfen

Golf gilt als behäbig – zu Unrecht: Beim Golfschwung werden 124 von 434 Muskeln bewegt und koordiniert. Eine Runde besteht meist aus 18 Spielbahnen und dauert bis zu 3,5 Stunden. Dabei verbrennt man an die 1100 Kalorien. Viele Clubs verlangen eine Platzreife, die in einem Einstiegskurs erworben werden kann. Als Anfangsausrüstung reichen Sportschuhe und bequeme Kleidung. Golfschläger können im Club geliehen werden.

Fazit: Beweglichkeit, Körperbeherrschung und Konzentration werden gleichermaßen gefördert. 

Frische-Kick: Aquagymnastik

Wassergymnastik ist Figurtraining auf die sanfte Art. Nichtsdestotrotz macht der Wasserwiderstand den Sport sehr effektiv. Fitnessprogramme im Pool sind zudem ein optimaler Fettkiller. Das liegt an der hohen Wärmeleitfähigkeit. Unser Körper gibt ans Wasser drei- bis viermal mehr Wärme ab als an die Luft. Der Stoffwechsel muss also ordentlich powern, damit der Körper beim Training nicht auskühlt. Und: Die Haut wird durch den Wasserdruck permanent massiert, das Gewebe so besser durchblutet, Besenreisern und Krampfadern vorgebeugt. Ein Aqua-Jogging-Gürtel oder spezielle Gewichte für Arme und Füße („Aqua-Twins“) erhöhen den Trainingseffekt. 

Frau ernährt sich gesund

Gesunde Ernährung ist wichtig, nicht nur für unseren Körper und unsere Fitness, sondern auch für unsere Gesundheit. Wir geben Ihnen einfache Ernährungstipps mit großer Wirkung.

Fazit: Ideal für Anfänger, da die Verletzungsgefahr gegen null geht. Bewegungen laufen im Wasser langsamer ab als an Land. Dennoch verbrennt man durch Aqua-Gymnastik viele Kalorien: bis zu 400 pro halbe Stunde. 

Strandläufer: Beachvolleyball

Damit der flotte Ballwechsel gerade am Anfang nicht zu anstrengend wird, spielen Sie statt mit zwei, wie eigentlich vorgesehen, einfach mit vier Leuten auf jeder Seite. Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich aufwärmen. Sonnenschutz ist Pflicht, genauso wie eine Sonnenbrille gegen UV-Strahlung und aufwirbelnden Sand.

Fazit: Kalorien werden ganz nebenbei verheizt, während Sie übers Spielfeld hechten. Beachvolleyball beansprucht fast alle Muskeln. Für Untrainierte birgt der Sport jedoch ein gewisses Verletzungsrisiko.

Schrittmacher: Nordic Walking 

Legen Sie beim nächsten Spaziergang einfach einen Schritt zu und schwingen Sie Ihre im 90-Grad-Winkel gebeugten Arme dicht am Körper vor und zurück. Die Schrittlänge sollte dabei etwas kürzer sein als beim normalen Gehen. Und schon walken Sie, trainieren damit nicht nur die Beine, sondern den ganzen Körper und bringen Ihren Fettstoffwechsel in Schwung. Und das ganz sanft und schonend. Lust auf was Neues? Dann probieren Sie doch einmal Breath-Walking, eine Kombination aus flottem Gehen, bewusster Atmung und Yogaübungen.

Fazit: Es kann sofort losgehen. Alles, was Sie brauchen, sind gute Schuhe. Wer zusätzlich noch zu Stöcken greift, kann den Energieverbrauch um bis zu 46 Prozent erhöhen und gleichzeitig den Oberkörper kräftigen. Allerdings ist diese Technik etwas komplizierter, ein Einsteigerkurs macht daher Sinn.

Große Sause: Inlineskaten

Durch die Landschaft gleiten, den Fahrtwind im Gesicht: Inlineskaten verbessert Ausdauer, Gleichgewichtsgefühl und Koordination, stärkt die Muskeln in Beinen und Po und verbraucht viele Kalorien. Die fließende Bewegung verhindert eine Überlastung von Bändern und Gelenken. Inlineskaten kann man in einem Anfängerkurs lernen.

Abnehmen: Motivations-Tipps

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Fazit: Fitness und Ausrüstung sind erforderlich: Skates, Helm, Handgelenk-, Knie- und Ellbogenschoner.

Schlagabtausch: Badminton

Ein lockeres Federballspiel im Park ist schon mal ein guter Anfang. Das trainiert vor allem Ballgefühl, Orientierung und Reaktion. Die Regeln sind einfach: Beim Badminton ist der Federball möglichst so im gegnerischen Feld zu platzieren, dass Ihr Gegenüber ihn nicht zurückspielen kann. Auch die Ausrüstung ist überschaubar: Wichtig sind rutschfeste Schuhe, Schläger und Federbälle gibt es in allen Preisklassen. Notwendig ist vor dem Training ein gutes Warm-up, um Muskelzerrungen vorzubeugen. Badminton wird meist in der Halle gespielt, die noch schnellere Outdoor-Variante ist Speedminton, das auch bei Wind und dank leuchtender Bälle sogar im Dunkeln gespielt werden kann.

Fazit: Schnelligkeit ist gefragt, Gelenkigkeit, Schlagkraft und Gleichgewicht werden gefördert. Anfänger haben schnell Erfolgserlebnisse.

Landpartie: Radfahren

Radfahren ist geradezu perfekt, um auf Touren zu kommen. Es kurbelt Kreislauf und Kondition an, stärkt Herz und Abwehrkräfte, strafft Beine, Po und die tief liegenden Rückenmuskeln. Weiteres Plus: Man sieht auf einer Radtour viel mehr als zum Beispiel beim Wandern. 30 bis 40 Kilometer schaffen selbst wenig Trainierte. Und auf dem Gepäckträger ist Platz für einen kleinen Picknickkorb zur Belohnung. Übrigens: Schon zehn Minuten auf dem Rad haben einen positiven Effekt – selbst die Tour zum Bäcker lohnt also.

Fazit: Radfahren ist für Menschen mit ein paar Pfunden zu viel auf den Hüften oder Gelenkproblemen der ideale Fettkiller.

Spritztour: Rudern

Wie wär es am Wochenende mal mit einer kleinen Bootspartie? Durch die gleichmäßige Bewegung werden Kalorienverbrauch und Fettverbrennung angekurbelt und insbesondere die Oberkörpermuskeln gekräftigt. Und weil das Ganze im Sitzen passiert, belastet es nicht die Gelenke. Wichtig ist, dass Sie sich fließend bewegen. Sie sollten eine feste Sitzposition haben und sich nicht zu weit zurücklehnen. Grundsätzlich gilt: Je schmaler das Boot, desto kippeliger wird es. Auf ruhigen Gewässern aber ist Paddeln kinderleicht. Wichtig: Kopfbedeckung und Sonnencreme dabei haben, da die Strahlung auf dem Wasser besonders intensiv ist. Spannende Indoor-Variante: Team-Rowing auf Rudergeräten im Fitness-Studio. Je nach Wunsch können in den Kursen konkret Muskeln aufgebaut oder vor allem Herz und Kreislauf trainiert werden.

Fazit: Rudern bringt Herz und Kreislauf effektiv auf Touren, stärkt die Kondition. Ist aber auf dem Wasser mit etwas Aufwand verbunden.

 
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