EMS Training zu Hause Ist das möglich?

EMS - hinter diesem Kürzel steckt der neue Fitnesstrend "elektrische Muskelstimulation". Er verspricht einen straffen und durchtrainierten Körper und das mit nur wenigen Minuten Anstrengung pro Woche. Wie soll das funktionieren? Bei EMS wird der Sportler per Elektroden mit einem Gerät verbunden, welches elektrische Impulse in die entsprechende Muskelgruppe leitet. Dies führt dazu, dass der Muskel aktiviert wird und sich zusammenzieht. Je nach Trainingsintensivität und -ziel liegt der Sportler dabei entspannt oder führt leichte Sportübungen aus. Eine hohe Anzahl an Fitnessstudios bietet diese alternative Trainingsmethode bereits an. Doch ist EMS auch in den eigenen vier Wänden anwendbar?

 

Stima WELL Ist das möglich? © Stima WELL

EMS Training zu Hause

Die Antwort ist ja! 
Der Alltag ist stressig und für viele Menschen ist der tägliche Gang ins Fitnessstudio neben Arbeit, Studium und Kindern einfach nicht mehr zu realisieren. Auch in diesem Aspekt glänzt das EMS Training. Von Experten wird geraten, die elektrische Muskelstimulation nicht mehr als zwei Mal pro Woche anzuwenden. Und selbst dann lediglich für maximal 20 Minuten pro Tag. Diese Zeitfenster sollen allerdings bereits mehreren Stunden konventionellem Krafttraining entsprechen. Aus diesem Grund stellt EMS eine äußerst praktische und zeitsparende Alternative zum konventionellen Training dar und bietet sich optimal für den Einsatz zu Hause an.

EMS erfordert spezielle Ausrüstung 

Doch woher bekommt man die nötige Ausrüstung? Durch die steigende Beliebtheit der elektrischen Muskelstimulation gibt es immer mehr Unternehmen, welche die nötige Ausrüstung anbieten. Ein Beispiel hierfür stellt die Firma "Stima WELL" dar. Allerdings ist die Sache nicht ganz günstig. Für eine komplette Ausrüstung inklusive Stromgerät, Elektroden und Muskelauflagen zahlt man locker über 10.000 Euro. Aus diesem Grund bieten die meisten Firmen das Equipment zum Mieten an. 

Spezielle EMS Trainer bieten Rat und Hilfestellung

Bevor jedoch alleine zu Hause mit dem EMS Training begonnen wird, ist es wichtig sich ausführlich über die richtige Anwendung zu informieren. Die Methode der elektrischen Muskelstimulation birgt nämlich auch das ein oder andere Risiko in sich. Dies gilt vor allem dann, wenn die Technik nicht fachgemäß angewendet wird. Bei Menschen, die unter Herz- und Kreislaufproblemen leiden, kann EMS die Symptome verschlimmern, wenn die Stromstärke nicht richtig eingestellt ist. Des Weiteren kann eine mangelhafte Anwendung zu Muskel- und Nierenproblemen führen. Während EMS Trainer im Fitnessstudio über die nötige Kompetenz in der Technik verfügen und somit die optimale Strom- und Trainingsintensität bestimmen können, bietet sich diese Hilfestellung zu Hause nicht. Es empfiehlt sich daher vorerst bei erfahrenen EMS Trainern Rat einzuholen und sich mit der Technik vertraut zu machen. Sobald man sich dann mit der Technik und Anwendung angefreundet hat, spricht nichts gegen ein regelmäßiges EMS Training zu Hause. 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Methode der elektrischen Muskelstimulation nicht umsonst immer mehr an Popularität gewinnt. Die alternative Trainingsmethode bietet eine Straffung des Körpers sowie einen erhöhten Fettstoffwechsel und das bei geringerer Zeitinvestition im Vergleich zu konventionellem Training. Allerdings ist es ratsam, vor Allem am Anfang, mit einem erfahrenen Spezialisten im Bereich der elektrischen Muskelstimulation zu arbeiten, um Komplikationen und Verletzungen zu vermeiden.

 

Schlagworte: