Tanz, Yoga & Pilates Trainingstipps

Straffe Muskeln, eine super Haltung und auch noch inneres Gleichgewicht – das verspricht Ballett-Workout. Ein Mix aus klassischem Tanz, Yoga und Pilates. Sanft und effektiv!

Ein ganz ähnlicher Trend erobert derzeit die USA: Barre3 („barre“ ist das französische Wort für Ballettstange). Selbst Stars wie Madonna und Trudie Styler schwören auf Grand plié, Relevé und Arabesque! Bei uns bieten immer mehr Fitness-Center Ballett-Workout-Kurse an. Die Übungen eignen sich aber auch ideal für zu Hause. Wir haben für Sie die besten zusammengestellt. Spezielles Equipment wie Spitzenschuhe, Stange oder Tutu brauchen Sie natürlich nicht. Hilfreich ist allerdings gute Musik – ob ganz klassisch Tschaikowsky, Chill-out wie „Café del Mar“ oder harter Rock, liegt ganz bei Ihnen. Im Grunde gibt es nur eine Einschränkung: Sie sollten gesund sein. „Bei Gelenkproblemen lieber einmal beim Arzt nachfragen“, rät Jessica Mentrup. Und: „Nehmen Sie sich Zeit, ver suchen Sie nicht, das Training mal eben zwischendurch abzuhaken. Es erfordert volle geistige und körperliche Präsenz.“ Also: Los geht’s. Attention, s’il vous plaît!

MIT ZEHN MINUTEN ANFANGEN

Zum Training: Beginnen Sie mit 10–15 Minuten alle zwei Tage. Erste Erfolge werden Sie sofort spüren, allein dadurch, dass Sie Ihren Körper bewusster wahrnehmen und öfter an die richtige Haltung denken. Steigern Sie sich langsam auf gut 30 Minuten an zwei bis drei Tagen der Woche und kombinieren Sie immer mal wieder andere Übungen. Jede Exercise wird mit großer Achtsamkeit und Konzentration ausgeführt.

REGELN FÜRS WORKOUT

Denken Sie beim Üben immer wieder an folgende Grundsätze. Sie werden Ihnen mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen:

  • Körperspannung ist das A&O.
  • Schultern grundsätzlich unten und innen halten.
  • Den eigenen Körper stets in die Länge denken und ziehen.
  • Den Rücken so gerade wie möglich halten.
  • Po fest zusammenkneifen, Bauchnabel nach innen ziehen, Brust raus!
  • Füße strecken, Zehen lang machen.
  • Die Füße bleiben immer fest auf dem Boden.
  • Das Becken fixieren, nicht kippen, die Hüftknochen bleiben parallel.
  • Körpereigene Grenzen akzeptieren, bei Muskelziehen nicht weiter dehnen.
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