25. Januar 2021
Ein gesundes Leben – und worauf es dabei ankommt

Ein gesundes Leben – und worauf es dabei ankommt

Die medizinische Versorgung lässt kaum etwas zu wünschen übrig, bei der Ernährung gibt es eine unfassbar große Auswahl an gesunden Lebensmitteln und Möglichkeiten, um sich fit zu halten, gibt es auch nicht gerade wenige. Trotzdem ist ein gesundes Leben alles andere als einfach. Wir erklären Ihnen, worauf Sie deshalb achten sollten.

© Adobestock/Choat
Worauf es wirklich bei einem gesunden Lebensstil ankommt, verraten wir hier.

Gesundheit verändert sich

Gesund zu sein, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein glückliches Leben. Das wusste die Menschheit schon früh und daher haben alle Kulturen bereits vor tausenden von Jahren damit begonnen, gewisse Mittel zu suchen oder zu entwickeln, um Krankheiten zu heilen, zu lindern oder präventiv zu verhindern. Nicht alle dieser Mittel waren tatsächlich wirksam, doch Fakt ist, dass sich die Gesundheit im Laufe der Zeit stetig verbessert hat.

Menschen leben heutzutage also gesünder und daher auch länger als jemals zuvor. Viele Krankheiten, die einst ein regelrechtes Massensterben verursachten, sind mittlerweile beinahe ausgerottet – zumindest in Deutschland – sei es die Pest oder die Tuberkulose. Die moderne Medizin, Impfungen und ein steigendes Gesundheitsbewusstsein haben dabei die größten Fortschritte sowie Erfolge gebracht. Fakt ist also: Gesundheit hat sich stetig verändert und wird sich auch in Zukunft weiter verändern.

Eigentlich sind die Voraussetzungen, vor allem in medizinischer Hinsicht, heutzutage ideal für beste Gesundheit und ein langes, beschwerdefreies Leben. Zudem steigt, wie soeben erwähnt, das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung stetig an. Immer mehr Menschen wissen, welche Faktoren überhaupt für ein gesundes Leben wichtig sind, sprich wie sie Gesundheitsprävention betreiben können – und räumen dieser eine große Priorität in ihrem Leben an. Dadurch entwickelt sich der allgemeine Gesundheitszustand ständig weiter, doch nicht alle Veränderungen sind positiv.

Diese Beschwerden und Krankheiten nehmen zu

Während manche Krankheitsbilder zunehmend verschwinden, entstehen nämlich neue Erkrankungen, sozusagen Zivilisationskrankheiten, und breiten sich immer weiter aus. Viele von ihnen sind nicht innerhalb kurzer Zeit tödlich, wie das bei vielen weit verbreiteten Krankheiten in der Vergangenheit der Fall war. Doch sie können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen oder auf lange Sicht tödliche Folgen haben. Zu diesen modernen Zivilisationskrankheiten gehören zum Beispiel:

Allergien

Mittlerweile sind Allergien zu einer regelrechten Volkskrankheit herangewachsen. Etwa jeder Dritte leidet in Deutschland unter mindestens einer Allergie – Tendenz steigend. Dass die chronische Erkrankung in ihrer Häufigkeit stetig zunimmt, liegt zum Beispiel am stärkeren und längeren Pollenflug durch den Klimawandel, an der Luftverschmutzung mit Kohlendioxid, an Überresten von Dünger auf Lebensmitteln, an Ruß und Feinstaub in der Luft sowie an weiteren Folgen der modernen Lebensweise. Aus diesem Grund nehmen Allergien vor allem in den Industrienationen stetig zu und ebenso die damit einhergehenden Todesfälle. Denn obwohl zahlreiche Menschen denken, eine Allergie sei harmlos, sterben allein in Deutschland jedes Jahr tausende Menschen an einer allergischen Reaktion.  

Bluthochdruck

Wiederholte Messwerte ab 140/90 mmHg gelten als Grenzwert für die Diagnose Bluthochdruck. Auch dieser nimmt in seiner Häufigkeit zu, sogar unter jungen Erwachsenen und Kindern. Die sogenannte Arterielle Hypertonie lässt sich bereits jetzt bei etwa einem Drittel der deutschen Bevölkerung feststellen. Und auch hier ist die Tendenz steigend. Die Ursachen liegen häufig in einem ungesunden Lebensstil und Stress. Manchmal bleibt der Bluthochdruck unentdeckt und kann schlimme Folgen für die Gesundheit bis hin zum Tod nach sich ziehen. Mit steigendem Lebensalter steigt gleichzeitig dieses Risiko. Weitere Risikofaktoren sind eine familiäre Veranlagung zum Bluthochdruck, ein Bewegungsmangel, Übergewicht, der Konsum von Alkohol oder zu viel Salz, das Rauchen sowie der bereits erwähnte Stress.

Diabetes

Bei der Diabetes wird zwischen zwei Typen unterschieden. Während die Typ-1-Diabetes hauptsächlich genetisch bedingt ist, entsteht die Typ-2-Diabetes neben erblichen Faktoren durch Übergewicht, einen Bewegungsmangel und eine gestörte Insulinausschüttung. Der Lebenswandel spielt somit eine wichtige Rolle, auch bei der zunehmenden Anzahl an Diabetes-Patienten in den Industrienationen. Während die Zahl im Jahr 2000 noch bei etwa 151 Millionen lag, gab es im Jahr 2019 bereits 463 Millionen Diabetes-Patienten weltweit. Experten gehen davon aus, dass es im Jahr 2045 bis zu 700 Millionen sein könnten. Vor allem in den USA, in China und Indien leben die meisten Diabetiker. Naheliegend ist somit, dass der westliche Lebensstil eine große Rolle bei dieser negativen Entwicklung spielt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der bereits erwähnt Bluthochdruck wird häufig zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen gerechnet, aber auch viele weitere Krankheitsbilder wie zum Beispiel Koronare Herzkrankheiten, die Angina Pectoris, Durchblutungsstörungen, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen oder sogar ein Herzinfarkt, der tödlich enden kann. Da Bluthochdruck die Gefahr solcher (weiterer) Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, sind die Ursachen ähnlich, sprich vor allem in Stress und einer ungesunden Lebensweise zu finden. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen, die häufig in Kombination auftreten. In diesem Fall wird vom Metabolischen Syndrom gesprochen, das auch als „Tödliches Quartett“ bezeichnet wird, denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die mit Abstand häufigste Todesursache.

Krebs

Ob Krebserkrankungen als Zivilisationskrankheit bezeichnet werden können, ist umstritten. Fakt ist aber, dass zumindest einige Krebsarten wie Lungen- oder Darmkrebs eng mit der Lebensweise verbunden sind. Fakt ist auch, dass Krebsdiagnosen in ihrer Häufigkeit zunehmen. Lungenkrebs wird dabei vor allem durch das Rauchen ausgelöst, wohingegen die Ursachen für die steigende Anzahl an Darmkrebspatienten in einer ungesunden Ernährung vermutet werden. Vor allem sind es immer mehr junge Leute, die an Darmkrebs erkranken und den Medizinern Sorgen bereiten. Obwohl moderne Möglichkeiten zur Früherkennung bestehen, werden Tumore vor allem in dieser Altersgruppe oft zu spät entdeckt, weshalb auch die Todeszahlen im Zusammenhang mit gewissen Krebserkrankungen steigen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: An altersbedingten Krebserkrankungen sterben seit einigen Jahren immer weniger Menschen, was vor allem der besseren Vorsorge und Behandlung zu verdanken ist.

Psychische Krankheiten

Weniger erfreulich sind die Zahlen bei den psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Rund jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet unter einer psychischen Krankheit – mit ebenfalls steigender Tendenz. Neben Angststörungen und Panikattacken ist es dabei vor allem das sogenannte Burnout-Syndrom, eine Sonderform der Depression, das zur regelrechten Volkskrankheit geworden ist. Die Ursachen werden häufig in den Veränderungen der modernen Gesellschaft gesehen: Einsamkeit, Stress, Leistungsdruck, Schnelllebigkeit, Rastlosigkeit oder ständige Erreichbarkeit sind dabei einige Beispiele für die Risikofaktoren. Auch die digitalen Medien werden in dieser Hinsicht oftmals kritisch betrachtet. Vermutet wird außerdem eine hohe Dunkelziffer an Personen, die sich (noch) keine Hilfe holen, obwohl sie unter psychischen Beschwerden wie Antriebslosigkeit, Zwängen, Stimmungsschwankungen, Panikattacken & Co leiden. Denn psychische Erkrankungen werden in der deutschen Gesellschaft nach wie vor tabuisiert. Dabei können auch sie direkt, also durch eine Selbsttötung, oder indirekt durch Folgeerkrankungen tödlich enden.

Rückenschmerzen

Weniger tödlich ist die nächste Zivilisationskrankheit, und zwar die Rückenschmerzen. Sie können die Lebensqualität der Betroffenen aber drastisch mindern. Rund drei von vier Personen in Deutschland leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen in verschiedener Ausprägung. Von psychischen Belastungen bis hin zu einem Bandscheibenvorfall können diese viele Ursachen haben. Eine ungesunde Lebensweise trägt daran die Hauptschuld, nämlich Bewegungsmangel in Kombination mit ständigem Stress und einer schlechten Haltung (nicht nur) am Büroarbeitsplatz. Die Rückenschmerzen können somit von unangenehmen Muskelverspannungen bis hin zu einer vollständigen Bewegungsunfähigkeit aufgrund starker Schmerzen reichen. Häufig sind diese behandlungsbedürftig, könnten aber durch eine gesündere Lebensweise gelindert oder sogar präventiv verhindert werden.

Übergewicht und Adipositas

Zuletzt wird Übergewicht bis hin zur Fettleibigkeit, die sogenannte Adipositas, zunehmend zum flächendeckenden Problem in der westlichen Gesellschaft. Von Übergewicht wird gemeinhin ab einem BMI von 25 gesprochen. Eine Adipositas wird bei einem BMI von 30 oder mehr diagnostiziert. Die Folgen für die Gesundheit sind vor allem bei längerfristiger Betrachtung verheerend: Die bereits erwähnten Herz-Kreislauf- oder Diabetes-Erkrankungen sind eine mögliche Folge, ebenso wie Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Organerkrankungen oder bei Männern eine Unfruchtbarkeit. Wenn das Übergewicht nicht selbst zum Tod führt, kann es zahlreiche tödliche Folgeerkrankungen verursachen. Daher gelten Übergewicht und Adipositas als die mitunter größten Gefahren für die Gesundheit.

Die Liste an modernen Zivilisationskrankheiten ist damit noch nicht zu Ende, doch es wird bereits deutlich, dass die  Gesellschaft heutzutage nicht zwingend gesünder lebt als früher. Eine bessere Gesundheit wird Ihnen daher trotz moderner Medizin nicht automatisch geschenkt, sondern es ist wichtig, ein Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen.

Möglichkeiten gibt es dafür viele: Das riesige Angebot an Lebensmitteln erleichtert eine gesunde sowie ausgewogene Ernährung, viele Krankheiten können durch Medikamente gelindert oder geheilt werden, Impfungen schützen vor gewissen Erkrankungen, Fitnessstudios & Co bieten exzellente Möglichkeiten für ausreichend Bewegung im Alltag, flexible Arbeitsmodelle erlauben eine Stressreduktion – und auch diese Liste ist noch lange nicht zu Ende.

Als Zwischenfazit lässt sich somit festhalten: Sie genießen heutzutage deutlich mehr Möglichkeiten für ein gesundes Leben, doch die moderne Gesellschaft lebt nicht per se gesünder. Stattdessen lauern neue Gefahren für die Gesundheit, die es zu kennen und zu eliminieren gilt, auch in Ihrer ganz persönlichen Umwelt.

Wie unsere Umwelt unsere Gesundheit beeinflusst

Wie gesund wir uns fühlen und wie gesund wir tatsächlich sind, hängt also von vielen Faktoren ab und längst nicht alle können wir beeinflussen – aber wir können es versuchen. Sowohl unser Umfeld als auch unsere Umwelt bestimmen mit darüber, wie sich unser Gesundheitszustand entwickelt. Einige dieser Faktoren sind unveränderlich, doch Sie können zumindest Ihren Umgang mit ihnen verändern und dadurch mit großer Wahrscheinlichkeit auch positive Effekte für Ihre psychische und physische Gesundheit erzielen. Und einige dieser Faktoren können Sie auf den zweiten Blick doch beeinflussen…

Beruf

Ihren Beruf haben Sie selbst gewählt, doch vielleicht wird er dennoch zur Belastung. Vor allem Stress wird dabei häufig zum Problem für die Gesundheit, beispielsweise in Form von Rückenschmerzen oder eines Burnout-Syndroms. Unveränderlich ist eine solche Situation jedoch nicht, denn Sie können in vielen Fällen intern oder extern den Job wechseln, eine Umschulung machen, die Arbeitszeit reduzieren oder andere Veränderungen vornehmen, damit der Beruf nicht länger Ihre Gesundheit beeinträchtigt.

Bildung

Obwohl der Zusammenhang nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, wirkt sich eine höhere Bildung positiv auf die Gesundheit aus, wie die Wissenschaft mittlerweile weiß. Im Umkehrschluss bedeutet das: Eine schlechtere Bildung kann auch die Gesundheit beeinträchtigen. Natürlich ist es nicht einfach, Ihr Bildungsniveau kurzerhand zu ändern. Doch es ist weniger die Bildung selbst, die dabei einen Einfluss hat, als die daraus resultierenden Lebensumstände. Wenn Sie sich also dennoch ein umfassendes Wissen rund um die Gesundheit aneignen und Ihre Lebensumstände entsprechend anpassen, können Sie unabhängig von Schulabschlüssen, Doktortiteln & Co gesund leben.

Einkommen

Da das Einkommen oft in Verbindung mit dem Bildungsniveau steht, hängt auch diesbezüglich ein höheres Einkommen mit einer besseren Gesundheit zusammen. Das liegt unter anderem daran, dass sich Personen mit mehr Geld schlichtweg eine bessere gesundheitliche Versorgung leisten können, sei es in medizinischer Hinsicht, bei der Ernährung, in Form einer Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder durch weitere Faktoren. An dieser Stelle sind Ihre Veränderungspotenziale begrenzt, doch ein gesünderes Leben ist oft auch ohne (viel) Geld möglich, beispielsweise durch den Verzicht auf Fast Food oder ein regelmäßiges Homeworkout.

Soziales

Soziale Faktoren sind unglaublich wichtig für die Gesundheit und die Lebenszufriedenheit eines Menschen. Einsamkeit kann nämlich zur psychischen Belastung werden und zahlreiche Folgeerkrankungen nach sich ziehen, auch auf einer körperlichen Ebene. Zudem können soziale Probleme zu Stress führen oder positive soziale Beziehungen helfen hingegen beim Stressabbau. Die gute Nachricht ist, dass Sie Ihr soziales Umfeld zu großen Teilen frei gestalten können und daher ist es wichtig, dabei (auch) auf die eigene Gesundheit zu achten.

Umwelt

Ein großes Gesundheitsrisiko liegt heutzutage in den Umweltbelastungen, denen wir überall ausgesetzt sind. Diese befinden sich beispielsweise in Lebensmitteln, welche durch Chemikalien, Hormone & Co belastet sind. Diesbezüglich können Sie durch eine bewusste Ernährung große Effekte für Ihre Gesundheit erzielen. Doch es gibt auch Umweltfaktoren wie die hohe Luftverschmutzung in vielen Regionen, die Sie nicht verändern können. Wenn Sie beispielsweise aufgrund Ihrer beruflichen Situation nicht umziehen können, können Sie sich solchen Belastungen nicht (immer) entziehen. Umso wichtiger ist es dann, andere Strategien zu ergreifen, um sich vor solchen Gesundheitsgefahren zu schützen, wo immer es möglich ist. Beispielsweise helfen Pollenschutzgitter an den Fenstern dabei, größere Feinstaubpartikel aus dem eigenen Zuhause fernzuhalten.

Natürlich kann es noch weitere Umstände geben, die sich positiv oder negativ auf Ihre Gesundheit auswirken und die Sie nur bedingt selbst in der Hand haben. Dazu gehören zum Beispiel die Wohnsituation oder Ihre körperlichen Voraussetzungen. Angenommen also, Sie haben eine Verletzung oder (chronische) Grunderkrankung, so sind vielleicht gewisse Maßnahmen wie ein Ausdauertraining in Ihrem individuellen Fall nicht möglich. Gesundheitsprävention muss daher höchst individuell betrieben werden. Doch jeder Mensch kann gewisse Maßnahmen ergreifen, die vielleicht nicht vor allen Risiken schützen, aber die Belastung für die psychische sowie physische Gesundheit zumindest auf ein Minimum reduzieren.

Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand

Neben allen Einflüssen, die sich von außen auf unsere Gesundheit auswirken, sollte daher ein wichtiger Faktor nicht unberücksichtigt bleiben – wir selbst. Denn unser Verhalten bestimmt ganz unmittelbar, wie es um unsere Gesundheit bestellt ist. Schon kleine Maßnahmen oder Änderungen in den Gewohnheiten können einen großen Effekt auf die Gesundheit haben, sowohl negativ als auch positiv. Somit liegt es an Ihnen, das Beste aus Ihren individuellen Voraussetzungen zu machen und die eigene Gesundheit zu fördern. Der erste Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme zu machen, um im zweiten Schritt konkrete Veränderungen im Sinne der Gesundheitsprävention vorzunehmen. Häufige und wirkungsvolle, aber simple Maßnahmen sind zum Beispiel:

  • Stress präventiv verhindern und aktiv abbauen, falls er doch entstanden ist.
  • Gesund und ausgewogen ernähren, was auch eine bewusste Auswahl der Lebensmittel, Inhaltsstoffe & Co bedeutet.
  • Ausreichend Bewegung in den Alltag integrieren, wobei vor allem lange Phasen des Sitzens vermieden werden sollten, auch bei der Arbeit.
  • Regelmäßig trainieren, sprich sich sportlich so betätigen, dass die Muskeln und das Herz-Kreislauf-System gestärkt werden.
  • Umweltgifte im eigenen Umfeld identifizieren und reduzieren oder bestenfalls sogar vollständig eliminieren.
  • Am Arbeitsplatz auf eine gesunde Haltung achten und Schwachstellen wie Muskelverspannungen frühzeitig erkennen, um diese gezielt zu bekämpfen (durch Massagen, Training, etc.).
  • Beginnen Sie nicht mit dem Rauchen oder hören Sie baldmöglichst damit auf.
  • Auch der Alkoholkonsum sollte auf ein Minimum reduziert werden.
  • Reduktion von Zucker in sämtlichen Lebensmitteln und Getränken, um die Zähne sowie den Körper vor möglichen Folgen zu schützen.
  • Regulation der aufgenommenen Kalorien und des Körpergewichts, um ein Über- oder Untergewicht zu verhindern.
  • Hygiene ist wichtig, jedoch kann zu viel Hygiene Ihnen selbst oder Ihren Kindern schaden. Stichwort: Allergien. Übertreiben Sie es nicht!
  • Vermeiden Sie eine ständige Lärmbelastung, sowohl am Arbeitsplatz als auch im eigenen Zuhause.
  • So oft wie möglich an die frische Luft (mit hoher Qualität) sowie ans Tageslicht gehen, bestenfalls in Kombination mit Bewegung wie einem Spaziergang.
  • Regulieren Sie den Konsum moderner Medien, denn die mediale Reizüberflutung kann Stress auslösen und somit die Gesundheit negativ beeinflussen.
  • Auch soziale Faktoren dürfen nicht vernachlässigt werden, weshalb es wichtig ist, positive und qualitativ hochwertige Beziehungen zu pflegen.
  • Ebenso ist es wichtig, Negatives aus dem sozialen Umfeld zu verbannen, seien es Konflikte, Leistungsdruck oder Personen selbst, die Ihnen nicht (mehr) gut tun.
  • Gehen Sie außerdem regemäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen, beispielsweise zur Früherkennung von Brustkrebs.
  • Zuletzt ist Psychohygiene ein wichtiges Stichwort: Nur Sie selbst können wissen, ob Sie sich glücklich fühlen oder nicht – und weshalb. Üben Sie sich in Selbstreflexion und ergreifen Sie bei Bedarf konkrete Maßnahmen, wie sich professionelle Hilfe zu suchen.
  • Selbiges gilt für Ihr körperliches Wohlbefinden. Übernehmen Sie Verantwortung, nehmen Sie gesundheitliche Warnsignale wahr sowie ernst und suchen Sie bei Bedarf einen Arzt auf.

Sie sehen: Ein gesünderes Leben ist für jeden Menschen möglich und dabei gibt es viele Ansatzpunkte bei sich selbst oder in der eigenen Umwelt. Die Voraussetzung, um heutzutage tatsächlich gesünder und länger zu leben als unsere Vorfahren, ist daher, das moderne Wissen rund um die Gesundheit zu nutzen, die Zivilisationskrankheiten zu kennen und den Willen zu haben, entsprechende Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Perfektion ist dabei kein Muss, in vielen Fällen nicht einmal möglich, doch jede noch so kleine Verbesserung bedeutet ein gesünderes Leben – und ist deshalb ein guter Anfang!

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