Riegeldiät von Inngreen Diät-Tagebuch – Abnehmerfolge und Diätverlauf

Woche 1: es gibt ausschließlich Diätriegel

Tag 1:

Diätriegel von Inngreen

Süß und kernig – fünfmal am Tag gibt's einen Riegel. Die Geschmacksrichtungen sind Karotte-Blaumohn und Kirsch-Mandel.

Genau 1 Kilo ist weg! Das ist natürlich ein toller Start und motiviert zum Weitermachen. Aber wie erging es mir an meinem ersten Tag? Wie beschon beschrieben, darf und soll ich alle fünf Riegel essen. „Es ist wichtig, dass der Eiweißbedarf gedeckt ist“, hat mir Ingreen noch in einer E-Mail mitgeteilt. Sie begleiten, wenn gewünscht, ihre Kunden während der Diät. Alle drei bis vier Stunden isst man einen Riegel, ich aß meinen ersten um 9 Uhr morgens.

Zum Geschmack: Wer Früchteriegel mag, wird mit diesen wunderbar zurechtkommen. Neben Karotte-Blaumohn gibt es noch die Geschmacksrichtung Kirsch-Mandel, die ich noch nicht probiert habe. Die Riegel sind süß und kernig. Für mich passt's! Das Schöne: Man weiß, dass man nach wenigen Stunden schon wieder etwas essen darf. Über den Tag hatte ich dadurch nur moderaten Hunger, nicht mehr als sonst zu den Hauptmahlzeiten: Ich esse in der Regel dreimal täglich. Den letzten Riegel hätte ich gegen 10:30 Uhr essen können – den verschlief ich allerdings. Ich kann laut Ingreen auch 4 Riegel am Tag essen und statt einem dann 1 und ¼ Riegel oder bei einer Mahlzeit zwei Riegel essen. Das muss sich einspielen. Dazwischen gilt natürlich: viel trinken!

Tag 2:
900 g sind runter – das kann gerne so weitergehen! Ich habe den Rat von Inngreen umgesetzt und gestern Abend zwei Riegel gegessen – so brauchte ich mir keine Gedanken zu machen, die nächste Mahlzeit wieder zu verschlafen. Mittags musste ich eine kleine Herausforderung meistern: Auf einem Pressetermin gab es allerlei leckere Sachen. Meinen Riegel hatte ich vorher gegessen, damit mein Bauch zumindest etwas gefüllt war. Meine Durchhaltestrategie: das Buffet links liegen lassen, Wasser trinken und gleich in die Gespräche stürzen. Ansonsten geht es mir wirklich gut: kein Durchhänger, keine Kopfschmerzen, kein Frieren – die normalen Begleiterscheinungen bei einer Diät sind bisher ausgeblieben. 

Tag 3:
Heute sind „nur“ 400 g runter. Ihr kennt das sicher auch: Es gibt Tage, an denen man denkt, dass sich besonders viel getan haben muss. So erging es mir gestern. Der ganze Tag im Büro war sehr stressig und nach Feierabend erledigte ich noch zig Besorgungen zu Fuß. Ich kaufte Süßigkeiten für den Hochzeitstisch einer lieben Kollegin, das war hart – aber ich blieb standhaft. Abends hatte ich dann richtig viel Hunger und war froh, dass ich zwei Riegel essen konnte. In der Nacht habe ich nicht so gut geschlafen – ich hatte Hunger! Als ich heute morgen um 5:45 Uhr aufgewacht bin, hätte ich gleich einen ganzen Bären verspeisen können. Meinen ersten Riegel esse ich aber wie gewohnt um 9 Uhr. Mal schauen, was der heutige Tag und das Wochenende bringen. Bis dahin, eure Tanja:)

Tag 4 bis 6:
Heute Morgen waren 1,5 Kilo runter: YES! Gut gelaunt und voller Motivation startete ich in den Samstag. Meine Herausforderung des Tages: Ein Restaurantbesuch! Während die anderen ihr asiatisches Essen aßen, zückte ich brav meinen Riegel. Ich gebe zu, meine Vorfreude aus Sommerrollen mit Garnelen und Hoisinsoße ist riesig. Abends trank ich eine Tasse Brühe, weil ich nach dem vielen Herumgelaufe am Tag riesigen Hunger hatte (die Brühe hat mir Ingreen für besonders hungrige Tage mitgeschickt). Sonntagmorgen dann der Schock: 900 g zugenommen! Das verkraftet man am Anfang einer Diät nur schwer. Meine Laune war dementsprechend im Keller. Ich weiß aber, dass so etwas mit Wassereinlagerungen zu tun hat, weshalb tägliches Wiegen eigentlich nicht optimal ist - wenn man nicht gerade ein Diät-Tagebuch führt:) Zur Ablenkung sind wir an die See gefahren und lange spazieren gegangen. Ich hätte etwas zu trinken mitnehmen sollen ... Abends habe ich für meinen Mann gekocht, das wollte ich gern, und musste natürlich abschmecken. Dafür habe ich auf einen Riegel verzichtet. Montagmorgen waren 600 g wieder runter. Insgesamt sind 3,8 Kilo jetzt runter! Heute ist der letzte Tag meiner strengen Diätwoche. Ab Dienstag esse ich abwechselnd Riegel und normales Essen. 

Tag 7:
Gestern am späten Abend wurde ich schwach und habe zwei Würstchen gegessen, was mit 800 g quittiert wurde - das ist natürlich viel. Tja, selbst schuld. Ab heute darf ich im Wechsel essen. Mal schauen, wie es läuft ...

Fazit Woche 1:
Ich habe 3 Kilo abgenommen und bin insgesamt gut drauf. Natürlich hatte ich Tage oder Phasen, an denen ich hungrig war. Da es aber regelmäßig alle drei bis 4 Stunden etwas zu essen gab, habe ich mich nie wirklich schlapp gefühlt, auch hatte ich keine schlechte Laune oder starke Leistungstiefs. Ich hätte nur zum Start der zweiten Wochen gern etwas mehr untergehabt. Bis auf den gestrigen Ausrutscher muss man es aber so nehmen, wie es ist. Ich hoffe natürlich, dass ich in den Wechseltagen nicht so stark zunehme, damit die letzte Woche nicht für die Katz war. Dass sich zwei Würstchen gleich so niederschlagen, hat mich dann doch überrascht.

Woche 2: Diätriegel und normales Essen wechseln sich ab

Tag 1 und 2:
Oh, oh – mein Kilokonto ist auf 1,7 zusammengeschrumpft. Es ist schon klar, dass mit dem normalen Essen auch die Pfunde wieder mehr werden. Jetzt ist die Frage: Regelt sich das in der vorgesehen Zeit? Und was genau ist „normal“? Mal schauen, was Inngreen auf meine Fragen zurückschreibt. Bis dahin!

Tag 3 bis 7:
Guten Morgen, Ihr Lieben - in den letzten Tagen gab es keine besonderen Höhen und Tiefen, daher kommt heute meine Zusammenfassung. Auf meine Antwort, was „normales" Essen bedeutet hat Inngreen mir folgendes geantwortet: 

  • abwechslungsreich nach Geschmackvorlieben kochen
  • essen nach dem „Tellerprinzip“: ½ Teller Gemüse und/oder Salat, ¼ sättigendes Eiweiß, ¼ stärkehaltige Beilage
  • 3x am Tag essen (keine Zwischenmahlzeiten)
  • Kleinere Portionen anrichten – nach Phase 1 ist man schneller satt

Natürlich sind diese Tipps keine revolutionären Neuheiten, aber sie bringen auf den Punkt, wie man sich ernähren sollte. Einen Punkt möchte ich hinzufügen: Nicht zu viel essen! Wenn man abnehmen möchte, kann man nicht so viel essen, wie man möchte. Auch wenn viele Diäten das mehr oder weniger versprechen. Dies funktioniert nur bei Menschen, die viele schlechte Kohlenhydrathe zu sich nehmen und sich hochkalorisch ernähren - sie nehmen ohne große Umstellung automatisch weniger Kalorien zu sich und die Pfunde purzeln. Alle, die grundsätzlich auf ihre Ernährung achten, aber ein paar Pfunde weniger auf den Rippen haben möchten, müssen auf ihre Kalorienbilanz achten. Auch das Alter spielt eine Rolle, denn mit den Jahren verlangsamt sich der Stoffwechsel: Was man mit Mitte 30 locker weggesteckt hat, setzt ab Mitte 40 an. Hier erfahrt ihr, wie ihr den Stoffwechsel anregen könnt.

Fazit Woche 2:
Ich habe während meiner zweiwöchigen Riegeldiät 2,9 Kilo abgenommen - das sind zwar nicht die erhoffen 5 bis 7 Kilo, aber immerhin. Alle, die schon verschiedene Diäten ausprobiert haben, kennen das: Man nimmt nicht so viel bzw. so schnell ab wie Diät-Neulinge. Man kann aber definitiv gute Ergebnisse erzielen. Ich werde noch eine Weile mit Riegeln weitermachen (der Kirsch-Mandel-Riegel schmeckt mir richtig gut), aber regelmäßig abends etwas essen (bsp. Kartoffeln mit Quark oder ein Putzenschnitzel mit Salat). Auch werde ich einmal am Tag einen großen Joghurt essen, damit ich genügend Eiweiß bekomme. Die Diätriegel von Inngreen sind nicht ganz günstig – ob sie in diesem Punkt für euch infrage kommen, könnt nur ihr allein beantworten.

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