20. Januar 2020
Hausmittel gegen Regelschmerzen

Hausmittel gegen Regelschmerzen

Menstruationsbeschwerden kommen jeden Monat aufs Neue. Allerdings muss man die Schmerzen nicht tatenlos über sich ergehen lassen. Diese Tipps helfen.

Menstruationsbeschwerden: Eine Frau sitzt mit Wärmflasche auf dem Sofa
© adobestock
Hausmittel gegen Regelschmerzen

Was hilft bei Menstruationsbeschwerden?

Jede Frau hat sie schon einmal erlebt: die Menstruationsbeschwerden. Bei den einen sind die Symptome nicht so stark ausgeprägt. Bei den anderen können starke Regelschmerzen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit einhergehen. Das kann einem ganz schön den Tag vermiesen. Einmal überstanden, kehren die Probleme in vier Wochen zurück. Lassen Sie sich davon nicht unterkriegen, unsere Tipps gegen Menstruationsbeschwerden können Abhilfe schaffen.

Die meisten Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden leiden, sehen den Schmerz als schlimmstes Symptom an. Also wird hier auch meist mit Schmerzmitteln angesetzt. Nun will man sich aber nicht während seiner Tage jedes Mal mit Ibuprofen und Paracetamol vollstopfen. Natürliche Hausmittel und neue Heilmittel können die Symptome lindern und weisen gleichzeitig weniger Nebenwirkungen auf.

Beschwerden mit CBD-Öl lindern

Cannabidiol, kurz CBD, wird aus der Hanfpflanze gewonnen und hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine psychoaktive Wirkung wie beim THC (Tetrahydrocannabinol) tritt hingegen nicht auf. Die positiven Effekte von CBD-Öl, die bei Menstruationsbeschwerden helfen können, liegen in der schmerzlindernden und entspannenden Wirkungsweise. Viele Menschen fragen sich weiterhin: Kann man CBD-Öl kaufen und anwenden, ohne vorher ärztlichen Rat eingeholt zu haben? Dies ist möglich, denn es weist nur selten Nebenwirkungen auf; dazu können etwa Müdigkeit oder Appetitlosigkeit gehören. Das natürliche Extrakt wird beispielsweise auch von Menschen mit Schlafproblemen oder unter Stress eingesetzt. Die beruhigende Wirkung kann somit zu einem allgemein verbesserten Wohlbefinden beitragen – auch abseits der Linderung von Menstruationsbeschwerden.

Entspannung und Wärme

Der Klassiker bei Unterleibsschmerzen und Krämpfen ist Wärme. Das Prozedere ist einfach und der Effekt spürbar, so dass wahrscheinlich jede Frau schon einmal Wärme gegen die Beschwerden eingesetzt hat. Am sinnvollsten ist der Einsatz eines Kirschkernkissens oder einer Wärmflasche – entweder direkt auf den Bauch oder den unteren Rücken. Um zusätzliche Entspannung zu erfahren, hilft ein ausgedehntes Bad. Als willkommenes Extra gönnen sich einige Frauen einen Schuss ätherisches Öl. Die Dämpfe von Lavendel oder Ähnlichem verstärken die entspannende Wirkung des warmen Badewassers. Leider treten die Probleme aber nicht nur zu Hause auf, sondern machen auch vor berufstätigen Frauen nicht halt. Wer durch Wärme Linderung erfährt, kann sich aber für unterwegs Wärme-Balsam auf natürlicher Basis einpacken, um den Krämpfen entgegenzutreten.

Auf die Ernährung achten

Der richtige Blick auf die Ernährung kann die Menstruationsbeschwerden lindern. Wer auf eine ausreichende Magnesiumaufnahme achtet, kann die Krämpfe lindern. Ein Magnesiummangel hingegen führt zu stärkeren Krämpfen. Vor allem Nüsse sind gute Magnesiumlieferanten, aber auch Spinat, Kohlrabi, Bananen oder Himbeeren sorgen für eine gute Versorgung mit dem Mineral. Auf Milchprodukte sollte hingegen eher verzichtet werden, da diese die Gefahr von Krämpfen erhöhen können. Hier sollten Sie aber auch selbst auf Ihren Körper hören, denn jede Frau reagiert anders auf die Nahrungsaufnahme. Bekannt ist allerdings, dass heißer Tee entspannt. Kräutertees oder auch Ingwer wärmen von innen und wirken lindernd auf die Krämpfe. Welcher Tee am besten hilft, ist von Frau zu Frau verschieden. Bei Regelschmerzen haben sich jedoch folgende Kräuter bewährt:

  • Thymian
  • Hirtentäschelkraut
  • Johanniskraut
  • Schafgarbe
  • Mistel
  • Brennnessel

Sanfte Bewegung fördert die Durchblutung

Sport ist ein idealer Partner, wenn es um die Bekämpfung von Regelschmerzen geht. Die Schmerzen entstehen durch eine schlechte Durchblutung und Verkrampfung der Gebärmuttermuskulatur. Durch sportliche Betätigung wird die Durchblutung angeregt und damit die Symptome gelindert. Leichtes Joggen eignet sich dafür sehr gut. Der gesamte Körper wird besser durchblutet, was sich auch positiv auf die Gebärmutter auswirkt. Gleichzeitig verbessert sich durch die sportliche Betätigung auch die Stimmung, weil Glückshormone ausgeschüttet werden. Viele Frauen schwören überdies auf sanfte Yogaübungen. Anstrengende Übungen und Umkehrstellungen hingegen sollten Sie besser auslassen. Die Durchblutung im Unterleib können Sie vor allem mit Übungen mit gegrätschten Beinen fördern. Wer sehr starke Schmerzen hat und durch Übelkeit etc. gänzlich vom Sport abgehalten wird, kann Atemübungen für eine Linderung der Beschwerden nutzen. Dabei gilt es, den Körper auf Entspannung zu programmieren: Studien haben gezeigt, dass wir mit der richtigen Atemtechnik entspannen können und sich zahlreiche Prozesse in unserem Körper steuern lassen, also nutzen Sie diesen Mechanismus.

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