Ratgeber Die häufigsten Fragen zur Antibabypille

Die Antibabypille, eine Erfindung der 60er Jahre, gilt heutzutage als eine der sichersten Verhütungsmethoden und ist zudem eines der am häufigsten verwendeten Mittel zur Verhütung. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Formen von Pillen, die jeweils von unterschiedlichen Herstellern produziert werden und dabei eine andere Wirkung entfachen. Zunehmend junge Frauen und Mädchen greifen auf diese Verhütungsmethode zurück, da diese einfach in der Handhabung sowie in der Wirkung ist. Doch welche Vor- und Nachteile bietet die Antibabypille und welche Nebenwirkungen können bei der regelmäßigen Einnahme der Pille eintreten. Diese Aspekte sind relevante Fragestellungen, mit denen man sich vor der Einnahme der Pille beschäftigen sollte, damit keine negativen Folgen aus der Einnahme resultieren. Dahingehend werden im Folgenden die häufigsten Fragen zur Antibabypille aufgeführt. Bei noch genaueren Informationen rund um die Pille, bietet sich ein Blick auf die Internetseite www.pillenhilfe.com an

Anti Baby Pille Die häufigsten Fragen zur Antibabypille © Pixabay

Welche Fragen sollte man sich vor Einnahme der Pille stellen?

Bevor man die Antibabypille einnimmt, sollte man sich wichtige Fragen stellen und diese für sich auch beantworten können. Dazu gehören natürlich Fragen zu der Beschaffung, zur Einnahme sowie zu der Wirkung der Pille. Zentral ist auch die Betrachtung der Nebenwirkungen, die während oder nach der Einnahme eintreten können. Dementsprechend lassen sich die Fragen in drei Kategorien gliedern: 

  • Beschaffung der Pille
  • Einnahme und Wirkung der Pille
  • Nebenwirkung der Pille

Wie kann die Pille beschafft werden?
Die Antibabypille ist rezeptpflichtig, sodass nur mit einem passenden Rezept vom Hausarzt die Pille zu erwerben ist. Falls dennoch ein Internetanbieter den rezeptfreien Verkauf von Pillen durchführt, sollte man diesen dringend meiden, da der Verkauf von Arzneimitteln ohne Rezept illegal ist.  
Generell besteht jedoch die Möglichkeit über sogenannte Online Sprechstunden oder Online Kliniken sich ein Rezept von zu Hause aus ausstellen zu lassen, wodurch der Erwerb der Antibabypille möglich ist. Sollte der Online Arzt jedoch auch das Rezept verweigern, ist der Erwerb der Antibabypille nicht möglich. 

Wie viel kostet die Antibabypille?
Die Kosten für die Antibabypille werden in der Regel nicht von der Krankenversicherung übernommen, sondern müssen selbst bezahlt werden. Dabei variieren die Kosten für eine Pillenpackung je nach Hersteller von 5 Euro bis hin zu 15 Euro. Eine Pillenpackung reicht genau für einen Monat. Daher sind die Kosten eher überschaubar. In Ausnahmefällen werden die Kosten, beispielsweise in Berlin, auch für Frauen unter bestimmten Einkommensgrenzen von der Krankenversicherung bezahlt. 

Wie wirkt die Antibabypille?
Die Antibabypille sind Kombinationspillen aus Östrogenen sowie Gestagenen. Diese beiden Hormone führen dazu, dass der Eisprung verhindert wird und der komplette Zyklus der Frau aus unfruchtbaren Tagen besteht. Zudem wird der Gebärmutterhalskanal dicker und zähflüssiger, sodass theoretisch keine Spermien eindringen können. 

Welche Regeln gibt es bei der Einnahme?
Die Einnahme der Antibabypille erfolgt je nach vorhandener Pillenart. Bei der Einphasenpille, bei der die Verteilung der Östrogene sowie Gestagenen identisch ist, erfolgt die Einnahme der Pille in der Regel 21 Tage lang. Danach folgt die sieben tägige Abbruchblutung, in der die Einnahme nicht notwendig ist, der Schutz jedoch weiterhin erhalten bleibt. Ab dem achten Tag kann wieder mit der Einnahme begonnen werden. Bei Zwei- und Dreiphasenpillen ist die Einnahme hingegen genau vorgeschrieben und das Beiblatt sollte studiert werden. Als Faustregelt gilt jedoch, dass die Pille, unabhängig von der Pillenart, immer zu der gleichen Tageszeit eingenommen werden sollte. Das Einnehmen der Pille sollte nicht vergessen werden, sodass daraus ein festes Ritual gemacht werden sollte.

Welche Nebenwirkung bringt die Antibabypille mit sich?
Wie jedes Medikament bringt auch die Antibabypille diverse Nebenwirkungen und somit Nachteile mit sich, die vorab umfassend bekannt sein sollten. Ein Gespräch mit dem Hausarzt ist daher zwingend erforderlich, damit das richtige Pillenpräparat ausgewählt werden kann. Die im Folgenden beschriebenen Nebenwirkungen können auftreten. Sie müssen jedoch nicht auftreten, da es von Frau zu Frau unterschiedlich ist.  Bei klassischen Pillen mit Östrogenen und Gestagenen reichen die Nebenwirkungen von Blutungsstörungen über Übelkeit bis zur Gewichtszunahme. Auch Kopfschmerzen sowie depressive Verstimmungen können bei der Einnahme eintreten. Dabei kann es durchaus sein das keine, nur eine oder eine Kombination der Nebenwirkungen eintritt, wobei letzteres häufig den Alltag der jeweiligen Frau und deren Gesundheit erheblich beeinträchtigen kann. 

Auch die sogenannte Minipille als zweite Pillenmöglichkeit ohne Östrogene und nur mit Gestagenen kann Nebenwirkungen mit sich bringen. Auch hier können ähnliche Nebenwirkungen analog zu der richtigen Antibabypille eintreten. In der Regel treten diese jedoch in einer abgeschwächten Form auf. 
In ganz seltenen Fällen können beide Pillenarten auch lebensbedrohliche Folgewirkungen mit sich bringen. Dazu gehören Thrombosen genauso wie Brustkrebs und Herzinfarkte.

Welche Vorteile hat die Pille?
Neben den ganzen negativen Nebenwirkungen, bringt die Antibabypille gegenüber anderen Verhütungsmitteln zahlreiche Vorteile mit sich. 
So weist die Pille bei regelmäßiger Einnahme einen fast 100% Schutz auf und ist ab der ersten Einnahme wirksam. Auch Regelschmerzen nehmen durch die Pille spürbar ab. Abschließend lässt sich noch sagen, dass durch die Einnahme die Fruchtbarkeit der Frau keineswegs beeinflusst wird, sodass auch Frauen nach einer langjährigen Einnahme problemlos schwanger werden können. 

Fazit: Die wichtigsten Fragen zur Antibabypille

Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Antibabypille zu den sichersten Verhütungsmitteln auf dem Markt gehört. Durch die schnelle und problemlose Wirkung ist die Pille zudem sehr beliebt. Trotz dessen müssen relevante Nachteile in Form der Nebenwirkungen Beachtung finden, da diese den Alltag der Frau und das Wohlbefinden dieser erheblich beeinflussen können. Letztendlich muss der Hausarzt entscheiden, ob die Einnahme sinnvoll ist oder dieser von der Einnahme abrät. 
 

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