Gesundheit und Fitness Durch Abnehmen geistig fit bleiben

Aufnehmen, umwandeln, abbauen: Unser Körper bringt ständig Höchstleistungen. Je aktiver unser Stoffwechsel ist, umso leichter fällt das Abnehmen. Erfahren Sie hier mehr!

Durch Abnehmen geistig fit bleiben

In unser Erbgut ist unser individuelles Stoffwechselverhalten programmiert. Es hat auch Einfluss darauf, ob wir bis ins hohe Alter geistig fit bleiben oder ob schon früh ein Abbau beginnt. Aber man kann hier den Stoffwechsel beeinflussen: etwa durch Gewichtsreduktion. Mögliche Folge: Bei beginnender Demenz kann sich die Merkfähigkeit um 25 Prozent steigern. „Offenbar wirkt es sich positiv auf die geistige Fitness aus, wenn der Körper auf Sparflamme arbeitet und so den Stoffwechsel drosselt“, so Professor Dr. AndreasPfeiffer, Direktor der Abteilung Endokrinologie an der Charité Berlin. „Auch ungesättigte Fettsäuren, wie sie etwa in Fisch vorkommen, haben im Anfangsstadium bei dieser Krankheit einen positiven Effekt – ein Beleg, dass der geistige Abbau ernährungsbedingt sein kann.“

Herzleiden können Depressionen auslösen

Lange ging man davon aus, dass seelische Tiefs das Herz krank machen. Heute weiß man, dass das „Glückshormon“ Serotonin nicht nur im Gehirn wirkt, sondern auch in Blutplättchen und den insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Daraus schließenForscher, dass ein hoher Cholesterinspiegel und eine gestörte Insulinproduktion nicht die Folge, sondern auch die Ursache von Depressionen sein können. Sind Fett- und Zuckerstoffwechsel gestört, arbeiten also Leber und Bauchspeicheldrüse nicht normal, kann sich das auf die Verarbeitung von Serotonin im Gehirn auswirken. Diese These wird durch die Beobachtung gestützt, dass Herzkranke häufiger an Depressionen leiden als der Bevölkerungsdurchschnitt. USWissenschaftler der Virginia Commonwealth University School of Medicine fanden bei ihrer Analyse der Gesundheitsdaten von 30 374 Zwillingspaaren heraus, dass eine Erkrankung der Herzkranzgefäße im ersten Jahr mit einem beinahe dreimal so hohen Risiko für eine schwere Depression verbunden ist.

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Autor:
Dagmar Metzger