Gesund und glücklich mit dem Traumgewicht Eine Anleitung mit Plan

Der Kampf mit den überschüssigen Kilos plagt so manche Frau. Klar, gut fühlen kann man sich auch mit überschüssigen Pfunden, doch häufig meldet sich das Gewissen zu Wort, gerade wenn die Lieblingshose nicht mehr passt. Dann heißt es: dem Traumgewicht hinterherjagen und ordentlich Kalorien verbrennen! Doch welche Abnehm-Methode ist die wirksamste? Und braucht es diese überhaupt?

Abnehmen und wohlfühlen Eine Anleitung mit Plan © iStock

Unsere moderne Zivilisation hat viel erreicht. Doch eine der eher negativen Folgen unserer Entwicklung ist ein Überangebot an (ungesunden) Nahrungsmitteln. Ein Gang durch den Supermarkt genügt bereits, um sich mit Kalorien einzudecken, die im Extremfall gar für einen ganzen Monat reichen würden.

Doch die Nahrungsaufnahme ist heutzutage mehr als Mittel zum Zweck. Das 5-Gänge-Menü im Restaurant, die Nascherei am Arbeitsplatz oder die XXL-Popcorn-Tüte im Kino – Essen ist ein Luxusgut, das viele im Übermaß konsumieren.

Und so wundert es auch nicht, dass in Europas Mitte die Anzahl übergewichtiger Menschen ein nie zuvor dagewesenes Rekordniveau erreicht hat. Laut aktuellen Zahlen sind 59 Prozent aller deutschen Männer und 37 Prozent der hierzulande ansässigen Frauen übergewichtig. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. So dick war Deutschland noch nie.

Doch trotz dieser buchstäblich ungesunden Entwicklung ist auch das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und dem eigenen Körper gestiegen. Der Beweis: 1980 trainierten gerade einmal 300.000 Menschen regelmäßig in Fitnessstudios, heute sind es knapp 10 Millionen. Doch neben dem Training ist für einen gestählten Körper mit geringem Körperfettanteil auch die richtige Ernährung wichtig. Aber welche Diät bringt am meisten?

 

Alle Diäten bringen Erfolge

Paleo, Weight Watchers, intermittierendes Fasten und Diät-Shakes, Nahrungsergänzungsmittel oder Super Food – wer heutzutage nach einer Möglichkeit sucht, sein Traumgewicht zu erreichen – oder zumindest schnell einige Kilos zum Weihnachtsfest zu verlieren –, der dürfte im Internet, im Buchladen oder Fitness-Shop ein Überangebot an Informationen und Präparaten finden. Schaut man aber etwas näher hin, dürfte die Überraschung relativ groß sein.

Denn am Ende basieren alle Diätformen aus demselben Prinzip. Klingt komisch? Ist aber tatsächlich so. Wer sich etwas näher mit der menschlichen Physiologie beschäftigt, wird das Grundprinzip jeder Diätform schnell selbst entschlüsseln können – sogar ohne medizinisches Fachwissen!

Denn eigentlich ist es ganz einfach: Wer seinem Körper weniger Kalorien zuführt, als dieser an Energie für lebenswichtige Körperprozesse (Grundumsatz) sowie zur Aufrechterhaltung der Körpermasse (zusätzlicher Energiebedarf) benötigt, verliert Gewicht.

Natürlich sind der Mensch und sein Körper de facto etwas komplizierter aufgebaut und physiologische Prozesse lassen sich gewiss nicht in einem einzigen Satz beschreiben. Geht es aber allein um effektives Abnehmen, ist die Erfolgsformel tatsächlich so einfach wie beschrieben. Ein etwas näherer Blick auf bekannte bzw. beliebte Diätformen beweist dies:

 

  1. Weight Watchers: Hier wird damit geworben, dass Abnehmwillige essen können, was sie möchten, solange eine individuelle Punktegrenze nicht überschritten wird. Oder mit anderen Worten: Was gegessen wird, spielt keine Rolle, solange die Gesamtkalorienzahl unterhalb der täglichen Energieumsatzgrenze bleibt.

 

  1. Dukan Diät: Reichhaltige Mahlzeiten und jede Menge Fleisch und Protein, dies verspricht die Dukan Diät. Allerdings wird der Verzehr auf mageres Fleisch beschränkt, denn klar, dieses enthält wenig Fett und somit weniger Kalorien. Doch auch hier zeigt sich das bekannte Prinzip: Die Diätpläne setzen Kaloriengrenzen. Man nimmt also nicht ab, weil bestimmte Lebensmittel konsumiert werden, sondern weil die tägliche Nahrungsaufnahme weniger Kalorien liefert, als der Körper umsetzt. Einen Vorteil gibt es aber doch: Viel Eiweiß sättigt und trotz geringer Kalorienaufnahme wird das Hungergefühl reduziert.

 

  1. Insulin-Trennkost-Diät: Auch als „Schlank im Schlaf“ bekannt gibt es bei dieser Diät morgens viele Kohlenhydrate und abends nur noch Proteine. Zudem sollen fünf Stunden zwischen den Mahlzeiten eingehalten werden. Nachts sorge das Wachstumshormon HGH dann für beschleunigten Fettabbau. Dies mag auch durchaus sein, aber auch in diesem Fall funktioniert der Gewichtsverlust nur dann, wenn stets auf die Gesamtmenge der aufgenommenen Kalorien geachtet wird.

Abnehmen ohne Diät? Kein Problem!

Wie gesehen ist das Geheimnis einer jeden Diät kein wirkliches, sondern lediglich einfache Physiologie, die jeder mit etwas Grundschulmathematik versteht. Wer seinen Grundumsatz und Energieverbrauch kennt, dazu seine Kalorien zählt, kann mit etwas Willenskraft relativ einfach abnehmen – ganz ohne festen Diätplan oder teure Abos und Beratungsstunden.

Natürlich muss dazugesagt werden, dass viele Diätformen abseits des Kernziels Gewichtsverlust weitere Vorteile bringen, indem sie beispielsweise die Fettverbrennung zusätzlich unterstützen, doch im Prinzip braucht es gut vermarktete Diätformen und fragwürdige Ernährungsmythen nicht.

Denn jede nachhaltig wirkungsvolle Diät, muss nur Folgendes vorweisen: Vitamine und Mineralstoffe über eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sollten Bestandteil jeder Diät sein, dazu noch Bewegung und etwas Sport und fertig ist der perfekte Abnehmplan für jedermann.

 
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