Weg mit dem Hüftgold! Schritt für Schritt mit Gewohnheiten brechen

Wer sich mental auf dünn programmiert, verliert tatsächlich Gewicht, zeigen aktuelle Studien. Die neuen Psycho-Pillen für die Figur heißen Fantasie, Achtsamkeit und Lässigkeit.

Schritt für Schritt mit geliebten, aber ungesunden Gewohnheiten brechen

Keine Macht ist stärker als die Macht der Gewohnheit. Diese Psycho-Falle erkannte schon vor 16 Jahren Elsye Birkenshaw in ihrem Bestseller „Denken Sie sich schlank“ (Audio-CD, Ariston, 7,95 Euro). Dahinter steckt ein biochemischer Ablauf: Unser Gehirn belohnt altvertraute Schritte durch die Ausschüttung von Botenstoffen, die uns guttun. „Man braucht mindestens 21 Tage, um Gewohnheiten zu ändern“, fand Birkenshaw heraus.

Viele Experten teilen inzwischen ihre Sichtweise und sagen: Kleine Schritte sind besser als die große Radikalkur, die man doch nicht durchhält. Patric Heizmann empfiehlt in dem neuen Ratgeber „Ich bin dann mal schlank“ (GU, 19,99 Euro): „Verändern Sie Ihr Leben nicht nur beim Essen, sondern auch in anderen Bereichen. Gehen Sie mal einen anderen Weg zur Arbeit. Räumen Sie das Wohnzimmer um.“ Der Effekt: Das Gewohnheitstier in Ihnen muss sich umorientieren, die Gehirnsynapsen schaffen Platz für neue Erfahrungen – und Erfolgserlebnisse.

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Autor:
Andrea Tapper